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Adieu Schlichting und Flip München: beide melden Insolvenz!

Posted: November 20th, 2014 | Author: | Filed under: Fashion für Kids, Fashion für Muttis | Tags: , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Adieu Schlichting und Flip München: beide melden Insolvenz!

Schlichting in der Maxililianstraße MünchenHeute habe ich gleich von zwei Münchner Insolvenzen erfahren. Beide, aus dem Premiumsegment. Einmal muss der hippe Fashionstore Flip, der lange  in der Feilitzsstraße in München Schwabing beheimatet war schliessen. Ich habe heute eine Einladung zum Insolvenzverkauf von Flip in meinem Briefkasten entdecken müssen.

Flip München

Und auch die „Apotheke“ in Sachen Baby- und Kinderausstattung Schlichting hat den sogenannten Gläubigerschutz beantragt. Das Münchner Unternehmen, das bereits seit 1932 Baby- und Kinderartikel verkauft, hatte sich offensichtlich mit dem Umzug vor drei Jahren von der Weinstraße zur Randlage an der Maximilianstraße übernommen. Die hohe Miete für das 1400 Quadratmeter große Geschäft in Kombination mit der niedrigen Frequenz sollen Schlichting in die prekäre Lage gebracht haben. Der vorläufige Insolvenzverwalter und Rechtsanwalt Michael George von der Kanzlei Lecon sieht aber gute Möglichkeiten für den Erhalt des Traditionshauses: „Schlichting ist ein München ein fester Begriff für Baby- und Kindermode. Dies gibt uns Zuversicht, eine Fortführungslösung für das Unternehmen entwickeln zu können.“ So rosig sieht es dahingegen nicht für die Boutique am Englischen Garten von Gaby Bohlen aus. Dort findet im Designer Fashion Store vom 22. November bis 6. Dezember ein Insolvenzverkauf statt. Hier waren es mit Sicherheit die ewigen Baustellen in der Feilitzstraße, die den Store für Damen- und Herrenmode in die Knie gezwungen haben.

Flip München

Ich persönlich finde es in beiden Fällen sehr schade, denn wenn die Einzelhändler aus den Innenstädten verschwinden, bleiben „nur“ mehr die Filialisten à la Zara, H&M, Mango und Co. Und das wäre ja für die Angebotsvielfalt und vor allem für die vielen kleinen Modemarken sehr schade. Denn die können nur mit den Einzelhändlern, in denen ihre Kollektionen verkauft werden, überleben. 

 


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