Posted: April 8th, 2013 | Author: Eva Luna | Filed under: Interview | Tags: Energie, Interview, Marketing & PR Manager, Miss Sixty, Nico Hoffmeister, Refrigiewear, SIXYT Deutschland GmbH | No Comments »

Heute gibt es hier auf Stylepuppe eine Premiere: ich habe einen Mann als Interviewpartner! Nico Hoffmeister, Head of Marketing & PR der SIXTY Deutschland GmbH hat mir Fragen zu den Themen Fashion, Kinderklamotten und Kochen beantwortet. Miss Sixty war für mich das erste und gleichzeitig ultimative Jeanslabel nach Levi`s, vor allem wegen des sexy Looks der Jeans. Inzwischen gehören neben Miss Sixty die Labels Energie, Killah, Murphy &Nye und Refigiwear zur Sixty Group aus Bella Italia. Nico Hoffmeister habe ich durch meine Arbeit als PR Manager für Komet und Helden kennen gelernt. Seit Jahren gehört Nico in Deutschland zum Modebusiness dazu. Nico wohnt zusammen mit seiner Familie in Mannheim.
1. Du bist der Marketing & PR Manager der Sixty Group. Wie ist es dazu gekommen? Anfangs habe ich bei Sixty im Bereich “Sales” gearbeitet und war für den Verkauf und Vertrieb unserer Altware zuständig. Mein Herz schlug allerdings schon immer für die Bereiche Marketing & PR, jedoch waren diese Positionen zum damaligen Zeitpunkt besetzt. Als sich dann die Chance bot, Assistent der Marketing & PR Leitung zu werden, habe ich diese ergriffen und den klassischen Vertrieb hinter mir gelassen. Ja und dann wurde meine Vorgesetzte schwanger und ich habe mich auf ihren Stuhl gesetzt und da sitze ich seitdem!
2. Was gefällt Dir besonders gut an deinem Job und auf was könntest Du liebend gerne verzichten? Besonders gut gefällt mir die Vielfältigkeit, die der Job mit sich bringt, sowie die kreative Möglichkeit zur Entfaltung, kein Tag gleicht vom Arbeitsinhalt dem anderen. Auch ist man viel unterwegs und lernt neue Orte und Menschen kennen, was sehr inspirierend ist. Verzichten könnte ich gut und gerne auf die Pendelei zwischen Düsseldorf und Mannheim, wodurch ich meine Familie hauptsächlich nur am Wochenende sehe!
3. Bist du ein Modeliebhaber? Modeliebhaber empfinde ich als übertrieben, aber ein kleiner Mode-Junkie steckt schon in mir. Ich informiere mich über Trends und Neuigkeiten auf dem Markt und lege Wert auf meine äußere Erscheinung und das Styling, allerdings zelebriere ich es nicht täglich und bin in der Auswahl meiner Kleidung auch nicht sonderlich ausgefallen oder exzentrisch.
4. Hat sich dein Styling verändert seitdem Du Vater bist? Nein, ganz und gar nicht, wieso auch? Ich bin immer meiner Linie treu geblieben und nur weil ich jetzt ein Kind auf dem Arm trage oder meine Töchter im Kindergarten oder der Schule abhole, fange ich nicht an, mich für andere Menschen zu verkleiden. Sicherlich gehöre ich aber auch zu den modisch auffälligeren Personen im elterlichen Umfeld meiner Kinder, aber das ist okay so und ich komme damit gut zu recht.
5. Ist es Dir wichtig, das deine Kids gut angezogen sind oder ist Dir Funktionalität und Alltagstauglichkeit von Kinderbekleidung wichtiger? Eine gesunde Mischung aus beidem sollte es optimalerweise sein, was allerdings nicht immer umzusetzen ist, aber auch auf den Anlass ankommt. Der Hintern meiner Kinder sollte beispielsweise nicht immer auf dem Spielplatz zu sehen sein, nur damit meine Tochter eine tief geschnittene und modische Jeans tragen kann, da sollte es praktisch sein und ohne Herzschmerz dreckig oder auch kaputt gehen dürfen. Ebenso sind mir die Schuhe und ein funktionelles Fußbett sehr wichtig, gerade für den täglichen Bedarf. Aber bei besonderen Ereignissen darf es ruhig auch modisch und ausgefallen sein.
6. Meine Töchter werden mit Lookbooks in meinem Babyoffice groß und interessieren sich sehr für Mode. Ist das bei Dir auch so? Ich habe meine Tochter schon als Model für unsere Kids-Kollektionen eingesetzt und war mir gar nicht sicher, ob das unbedingt förderlich und pädagogisch wertvoll war. Daher versuche ich den Wert und die Wichtigkeit der Mode bei meinen Kindern nicht zu hoch anzusiedeln, auch wenn ich in diesem Umfeld beruflich tätig bin und daher eine ständige Berührung mit diesem Thema in der Familie vorherrscht. Aber meine Kinder interessieren sich natürlich für Mode und setzen auch viel zu oft ihren eigenen Willen durch, wenn es um die Auswahl ihrer Kleidung geht, allerdings versuche ich ihnen zu vermitteln, dass Mode etwas Wunderbares ist, es jedoch wesentlich wichtigere Dinge im Leben gibt und Mode auch etwas sehr Oberflächliches sein kann.
7. Welches ist dein Lieblingslabel und hast Du einen Lieblingsdesigner? Ich bin natürlich durch die eigene Firma “versaut” und trage viel aus unseren Kollektionen, sei es nun von Energie oder Refrigiwear, allerdings auch aus absoluter persönlicher Überzeugung, daher gehörte Wicky Hassan schon immer zu meinen Lieblings-Designern. Ansonsten gefallen mir die Label Tiger of Sweden, Preach Fashion oder Tigha sehr gut.
8. Shoppst Du gerne online oder gehst Du lieber ins Geschäft? Das ist ehrlich gesagt bei mir absolut stimmungsabhängig. In fremden Städten gehe ich gerne shoppen und stöbern, um auch so einen Eindruck der Stadt und der unterschiedlichen Angebote und Mentalität zu erhalten. Wenn ich allerdings einfach nur etwas Bestimmtes suche oder benötige, erledige ich das gerne Online, denn dafür ist mir dann meine Zeit viel zu wertvoll und ich verbringe sie lieber im Kreise meiner Familie oder mit Freunden.
9. Kannst Du kochen? Und falls ja, welches Gericht kochst Du am liebsten für deine Familie? Ich koche sogar leidenschaftlich gerne, zum Wohlwollen meiner Frau. Für meine Kinder gibt es oft Papa’s Spezialnudeln, einen Feldsalat mit Speck und Croutons in Himbeer-Dressing (Vampirsauce) oder eine gebratene Schweinelende, das lieben sie. Im Sommer wird es dann schon mediterraner und reicht von Artischocken inkl. Dipp bis hin zu flambierten Gambas oder einer Dorade, aber ein Spiegelei mit Spinat und Kartoffelbrei reichen auch oft aus.
10. Und wohin geht die nächste Reise?
Im Sommer geht es wieder für 2-3 Wochen nach Südfrankreich ans Meer, dort fahren wir jedes Jahr hin, denn wir lieben das dortige Klima, das Essen, den Rosé…eben alles. Vielleicht machen wir in den Pfingstferien noch einen kurzen Abstecher an die Nord- oder Ostsee, aber das ist noch nicht sicher und gerade in Planung.
Nico, vielen lieben Dank für das interessante Interview mit den vielen sympathischen Antworten!

Posted: März 28th, 2013 | Author: Eva Luna | Filed under: Interview | Tags: Bequeme Holzschuhe, Cristina Mühle, Interview, SOFTCLOX | No Comments »

Vom Münchner Schuhlabel SOFTCLOX habe ich ein paar total süße und mega bequeme Stiefelchen mit Holzsohle zum Valentinstag geschenkt bekommen und war spontan so begeistert, dass ich euch unbedingt die Mitgründerin Cristina Mühle im Rahmen eines Interviews vorstellen möchte. Vom Dachgeschoss-Büro ihres Münchner Wohnhauses aus entwickelt sie zusammen mit ihrem Team jede Saison wunderbare, bequeme und biegsame Holzschuhe, die sie mittlerweile in Deutschland, Österreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, aber auch Südafrika und sogar Dubai verkauft. Sie hat eine siebenjährige Tochter und wünscht sich gerade - wie wir alle – ganz dringend endlich den Frühling herbei. Warum? Sie sehnt sich nach Sonne – und den Anblick ihrer SOFTCLOX an ganz vielen nackten Frauenfüßen!
1) Wie bist Du auf die Idee gekommen ein eigenes Unternehmen zu gründen und Schuhe aus Holz zu entwerfen?
Ich bin ein Mädchen aus den Siebzigern, deshalb liebe ich Holzschuhe seit ich mit fünf Jahren meine ersten „Holzklapperl“ bekam, damals noch laut klappernd, relativ schwer und steif. Ich erinnere mich auch, wie ich als Teenie nach langer Auseinandersetzung mit meiner Mutter endlich meine ersten Schuhe mit „echten“ Absätzen bekam – das waren wieder Clogs; war ich stolz auf die!
Die Modebranche ist eigentlich klein und ich bin dort seit über 15 Jahren (genau seit 1996) selbständig. Gemeinsam mit vier eng befreundeten Schuhprofis habe ich dann zwei Jahre an meinem Traum gearbeitet: den Holzschuh wieder salonfähig zu machen. Wir haben entwickelt und investiert, wieder verworfen und neu begonnen – unser Ziel war es, die tollen Vorteile von Holz mit dem Look von stylishen Pantoletten zu verbinden. Die Grundidee, Holz biegsam zu machen, ist uralt und stammt ursprünglich aus der Möbelindustrie – für Möbel mit „runden Ecken“.
2) Was hast Du vor Deiner Selbständigkeit gemacht?
Studiert, BWL und Marketing. Davor habe ich eine Ausbildung im Reisebüro gemacht und sechs Jahre lang Urlaube verkauft. Die Schule habe ich nach der 10. Klasse verlassen. Meine Eltern konnten mich nicht so lange unterstützen, da musste ich halt einfach dazuverdienen.
3) Was inspiriert Dich für Deine Kollektionen und wie kommst Du auf so viele schöne Ideen für neue Schuhe?
In der Modebranche spielen Trends natürlich eine große Rolle. Man muss schon am Ball bleiben und regelrecht erfühlen, welche Trends die Mode der nächsten Saison beeinflussen werden. Wir entwickeln jetzt z.B. die Kollektion Frühjahr/Sommer 2014. Inspirationen kann ich mir, bei guter Laune (;-), überall holen: im Blumenladen, im Interieur Design, oder einfach so von der Straße.
4) Ist eine SOFTCLOX-Kinderkollektion geplant?
Mir persönlich liegt das schon lange am Herzen, schließlich ist meine Tochter quasi im Schuhkarton geboren und läuft wie viele Mädchen in Mamas SOFTCLOX herum. Er wäre der perfekte Kindergarten-Schuh. Durch seine Weichheit und Natürlichkeit, wäre er Kinderfüßen schon früh ein gutes Schuhwerk. Aber im Moment bleibt dafür keine Zeit. Schade eigentlich … Vielleicht in ein paar Jahren.
5) Wie viel Paar Schuhe besitzt Du?
Oh weh … Du meinst insgesamt? In allen Schränken, oben, im Keller und so? Das weiß ich nicht genau, ich verkaufe meine (wenig getragenen) Schuhe auch gerne auf dem Flohmarkt. Aber im aktuellen Schuhschrank sind es ca. 40 Paar FS-Modelle und 20 Paar HW-Modelle.
6) Und wie bekommst Du Dein Unternehmen und Deine Tochter unter “einen Hut” ohne ständig ein schlechtes Gewissen zu haben?
Da habe ich mächtig Glück, denn ich habe zwei Omas, die den Tag mit meiner Tochter seit dem ersten Tag „managen“. Schließlich sind sie und SOFTCLOX (Reihenfolge!) nahezu zur gleichen Zeit geboren. Zudem arbeite ich von zu Hause aus, so sieht sie mich und ich sie doch zwischendurch. Und ich habe kein geschäftliches Handy. Das soll heißen, meine Abende, Wochenenden – mit Ausnahmen der Messen – und Urlaube bleiben rigoros privat.
7) Bist Du bei der Gründung Deines Unternehmens vom Staat, von Freunden oder von Deiner Familie unterstützt worden?
Ja, von Freunden. Daraus entwickelte sich im Übrigen auch die Firmenphilosophie „friends for life“. Das gilt für das Produkt und seine Langlebigkeit einerseits, aber beschreibt im Wesentlichen unsere Art der Zusammenarbeit. Viele Team-Mitglieder sind heute Freunde, waren es aber auch vorher schon!
8)Hast Du ein Lieblingsgeschäft oder einen Onlineshop den Du sehr gut findest?
Wenn ich zum Einkaufen gehe, brauche ich sehr oft und dann schnell Gesamt-Outifts – für Messen und so. Da gehe ich gerne zu Ludwig Beck in München. Sehr freundliches Personal, immer wieder neue, coole Marken, und sie bieten eben alle Sortimente an – bis auf Schuhe. Aber die brauche ich ja nicht.
9) Wie entspannst Du Dich?
Nicht weitersagen, ich liebe es alleine fernzusehen. Gelingt nicht oft, aber dann genieße ich es sehr!
10) Hast Du ein Lieblingsgericht, das Du gerne für Dich und Deine Tochter kochst?
Sie ist sehr heikel was das Essen anbelangt, alles was sie gerne isst, koche ich gerne. Dazu zählt Milchreis, Lachsnudeln oder Reiberdatschi.
11) Und wohin geht die nächste Reise?
Über Ostern geht’s nach Fuerteventura, endlich Sonne tanken.

Seid ihr nun neugierig geworden? Mehr Informationen zu SOFTCLOX findet ihr auf der offiziellen Homepage www.softclox.com, die übrigens auch einen tollen Onlineshop beherbergt!
Posted: Februar 19th, 2013 | Author: Eva Luna | Filed under: Fashion für Muttis, Interview, Lifestyle | Tags: Anna Søndergaard, Atelier, Becksöndergaard, Designerinnen, Lis Beck | No Comments »

Was für mich an der Mode so spannend und interessant ist ihr Entstehungsprozess. Wie setzen die Designer ihre ästhetischen Vorstellungen von Farben und Formen in die Realität um? Das Design-Atelier und die Showrooms von Becksöndergaard wurden in Kooperation mit dem dänischen Kreativdesigner Kasper Feldt gestaltet. Das freundliche, helle und typisch skandinavische Design wird bei Becksöndergard mit einer Prise Verspieltheit ergänzt, die den Stil des Accessoires-Labels ausmachen.

Aber zurück zur Entstehungsgeschichte neuer Kollektionen. Ich habe dafür die Designerinnen Lis Beck und Anna Søndergaard von Becksöndergaard befragen dürfen:

1) Woher bekommen Sie die Inspirationen für neue Styles? Wir lassen uns von Kopenhagen, den Menschen denen wir begegnen, von der Natur, von Pflanzen, Vögeln, von Musik, von Fashion, von Kunst und von unseren Freunden inspirieren. Viele Entwürfe entstehen auch aus Intuition heraus.
2) Woher bekommen Sie die Stoffe für Ihre so beliebten Tücher? Wir kaufen keine bedruckten Stoffe, wir entwerfen unsere eigenen Dessins und Muster. Das ist ja gerade das besondere von Becksöndergaard.
3) Wer ist alles in den Designprozess involviert? Maßgeblich beteiligt an der Entstehung einer neuen Kollektion ist neben dem Designteam das Management von Becksöndergaard und unsere Verkaufsteams.
4) Wie entstehen dann die ersten Styles aus der neuen Kollektion? Zunächst überlegen wir uns, welche Trends wir umsetzen wollen und versuchen erste Drucke zu entwerfen. Danach entscheiden wir uns für die Farbthemen der neuen Kollektion die wir wiederum anhand von Trendbooks und durch unsere Reisen erarbeiten. Viele Drucke haben wir auf Flohmärkten entdeckt.
5) Wo werden die Accessoires von Becksöndergaard produziert? Wir produzieren in Indien und in China.
6) Nun zu einem ganz anderen Thema: werden Mütter in Dänemark unterstützt wenn sie nach der Elternzeit wieder arbeiten möchten? Der dänische Staat bietet Müttern zahlreiche Betreuungsplätze und -Möglichkeiten an, damit die Kinder von ausgebildetem Personal betreut werden, während sie arbeiten. In der Regel sind die Kitas in Dänemark von 07:00 – 17:00 Uhr geöffnet.
7) Bieten Sie in Ihrem Unternehmen Teilzeitstellen für Mütter an? Bei Becksöndergaard gibt es die Möglichkeit den Stundenumfang einer Vollzeitstelle zu reduzieren. Derzeit bieten wir keine Teilzeitsstellen an, aber wir haben Mitarbeiter, die “nur” zwischen 30-37 Stunden pro Woche arbeiten.
Hier kommen nun abschließend noch ein paar Informationen zur Marke. Eine große Leidenschaft für Accessoires verleitete Lis Beck und Anna Søndergaard vor genau zehn Jahren dazu, die Marke Becksöndergaard in der Dänischen Hauptstadt Kopenhagen zu gründen und Schmuckstücke mit skandinavischer Schlichtheit und einer verspielten Note zu kreieren. Lis Beck und Anna Søndergaard entwerfen außergewöhnliche und einzigartige Accessoires, die von hoher Qualität und trotzdem bezahlbar sind. Weitere Informationen zur neuen Sommerkollektion 2013, zum Label und Unternehmen findet ihr auf der offiziellen Homepage: http://www.becksondergaard.com/
Posted: Februar 11th, 2013 | Author: Eva Luna | Filed under: Interview, Lifestyle | Tags: Faschingskostüme, Kinderfasching, Kinderfasching im P1, Kostüme für Kinder, Prinzessin | No Comments »

Verkleiden ist bei uns das ganze Jahr über eines der Lieblingsbeschäftigungen meiner Töchter. Extra dafür haben wir eine große Kiste gefüllt mit Perücken, Tütüs, Zauberstäbe, Prinzessinenkleider und Schmetterlingsflügel. Die Kinderfaschings-Parties in der Region haben wir fleissig besucht, Bonbons gefangen so viel wir konnten, die Reise nach Jerusalem gespielt Polonaise und Ententanz zelebriert mit Konfetti und Luftschlangen geworfen und den ein oder anderen Marmeladen-Krapfen verspeist. Das Verkleiden und Schminken davor macht uns am allermeisten Spaß und unser Bad müsste dringend am Aschermittwoch renoviert werden.
Früher bin ich am Faschingsdienstag zum Kehraus immer auf den Münchner Viktualienmarkt und habe mit großer Freude und bis zur letzten Sekunde dem närrischen Treiben beigewohnt. Noch sind meine Töchter zu klein dafür & deshalb gehen wir auf den Kinderfasching mit großer Hüpfburg und mit Kinderkarusell in die Nobeldisco P1 und treffen uns mit “alten” Münchner Freunden.

Euch allen viel Spaß mit euren Kids und ab Übermorgen ist ja auch schon wieder alles vorbei!
Posted: Februar 8th, 2013 | Author: Eva Luna | Filed under: Interview | Tags: 53° Grad Onlineshop, 66 North, Tina Hahn | No Comments »

Tina Hahn hat mir spontan eine Email geschrieben mit der Bitte ihren neuen Onlineshop www.dreiundfuenfzig.com auf Stylepuppe.com vorzustellen. Dafür haben wir ein bisschen zwischen dem Süden von Deutschland und dem hohen Norden hin- und hergemailt und ich konnte Tina für ein Interview auf meinem Blog Stylepuppe begeistern. Tina ist eine sportliche Mama einer dreijährigen Tochter, die im Winter gerne Skifahren geht und sich das ganze Jahr über mit Joggen fit hält. Im Interview erzählte sie mir, wie sie auf die Idee gekommen ist, einen eigenen Onlineshop zu gründen.

1) Wie bist Du darauf gekommen, einen eigenen Onlineshop zu gründen? Die Idee 53°Grad zu gründen war ganz einfach. Ich suchte online & offline immer nach einem blauen funktionalen und zugleich schickem Mantel. Diesen fand ich aber nicht – bis ich nach Monaten des Suchens das Label 66°North entdeckte. Schlichte, schöne und funktionale Bekleidung für den Alltag. Genau das was ich immer suchte. Des weiteren fand ich im Internet kaum einen Shop, der Bekleidung, Schuhe und Accesoires anbot die auch zusammen passten. Bei 53° Grad versuche ich nun dies umzusetzen. Von der Mütze bis hin zum passendem Schuh. Unsere Artikel sind alle auf einander abgestimmt. Der Mantel von 66°North passt zum Schal und der Mütze von Knitti Wollsachen, die Stiefel von Tretorn natürlich auch. 53° Grad ist eben ein ALL-IN-ONE- SHOP für das alltägliches Abenteuer.
2) Welches ist Dein Lieblingsshop – online und offline? Online – Vertbaudet, Liebeskind, Offline – die Wäscherei
3) Welcher Designer oder welches Label magst Du ganz besonders und wieso? Ich finde natürlich meine Labels die ich im Shop führe sehr gut! U.a. 66°North und Lupaco Munich. Fast alles davon wird auch von mir und meiner Familie getragen. Ansonsten trage ich sehr gern American Eagle Outfitters & Marc OPolo – schlicht, schön und auch mal elegant.
4) Wie würdest Du Deinen Kleidungsstil beschreiben und wie hat er sich verändert seitdem Du Mutter bist? Mein Kleidungsstil ist schlicht aber farbenfroh. Ich gehe mit dem Trend aber nur wenn er mir gefällt und zu mir passt. Seit dem ich Mutter bin hat sich mein Kleidungsstil schon verändert. Ich bin selbstbewusster und mutiger geworden was die Kleiderwahl betrifft.
5) Wie suchst Du und wie findest Du die Teile für Deinen Onlineshop? Durch Recherchen online & offline und durch mein Bauchgefühl. Es sind Farben, Formen & Stil die mir gefallen und die Funktionalität.
6) Von wem bist Du bei der Gründung von 53° Grad unterstützt worden (Freunde, Familie, Staat)? Von meiner Familie – sie stand mir mit Rat und Tat zur Seite und ist stets für mich da. Mein Mann unterstützt mich weiterhin im Tagesgeschäft und lässt seinen Stil und Ideen mit in den Shop einfließen.
7) Wie bringst Du die Arbeit für Deinen Onlineshop und Deine Familie “unter einen Hut”? Das funktioniert ganz gut. Ich habe einen guten Background mit meinen Eltern und Schwiegereltern die sich rührend um unsere Tochter und unseren Hund kümmern. Ohne die Oma´s & Opa´s und natürlich meinem Mann wäre dies nicht möglich.
8) Wie entspannst Du Dich? Und wann nimmst Du Dir Zeit für Dich selbst? Ich kann mich sehr gut auf meinen Spaziergängen mit unserem Magyar Viszla Rüden entspannen. Den Kopf frei bekommen. Neue Ideen entstehen meist auch auf Spaziergängen durch Wälder und über die Felder. Zeit für mich – eher selten… aber ich finde das überhaupt nicht schlimm. Ich genieße lieber die Zeit mit meiner Familie und Freunden.
9) Welches Buch liest Du gerade? Charlotte Link – der Beobachter & 100 Experten – In diesem Buch versammeln sich 100 der renommiertesten Experten des Online Marketings. u. a. mein ehemaliger Chef H.R. Fortmann (Advertising.com & AOL Deutschland Medien GmbH 2007-2009)
10) Hast Du ein Lieblingsgericht, dass Du gerne für Deine Familie und Dich kochst? Ich koche sehr gern, vor allen Dingen für die Familie und Freunde. Von Pasta bis Sushi – ich versuche gern immer wieder etwas Neues.
11) Und wohin geht Deine nächste Reise? Skiurlaub in Österreich mit Kind & Kegel. Wir sind begeisterte Skifahrer und zudem wollen wir auch die aktuellen Produkte aus unserem Sortiment testen. Wie die 66° North Sneafell Jacke (Ispo Award Gewinner 2011) und 66° North Vik Hooded Sweater. Zum Après Ski tragen wir dann die aktuelle Kollektion von Lupaco Munich.
Liebe Tina vielen Dank für das Interview!
Übrigens im Onlineshop von Tina ist gerade SALE! Hier könnt ihr euch einen ersten Eindruck verschaffen:
www.dreiundfuenfzig.com
Posted: Februar 1st, 2013 | Author: Eva Luna | Filed under: Interview | Tags: Capitana. feine Tücher, Mathali Mack, schickes Tuchlabel | No Comments »

Heute gibt mir Nathali Mack, die Gründerin und Designerin vom feinen Tuchlabel
CAPITANA die Ehre. Sie ist Mutter einer 13-jährigen Tochter und hat mit viel Leidenschaft vor vier Jahren ihr eigenes Label gegründet. Nach ihrer Ausbildung zur Schneiderin hat sie angefangen als Model zu jobben, um ihr Studium zu finanzieren. Das Modeln hat der bildhübschen Designerin auch nach ihrem Studium so viel Spass gemacht, dass sie ein paar Jahre in diesem Job hängen geblieben ist. Erst nachdem ihre Tochter auf der Welt war, hat sie immer häufiger ein ‘Kribbeln’ in ihren Händen gespürt. Nathali schneiderte sich die ersten Accessoires aus Resten von Designer-Seidenstoffen und wurde prompt auf ihre hübschen Tücher angesprochen. Daraufhin begann sie die Boutiquen in ihrer nächsten Umgebung zu besuchen und ihnen ihre Tücher zu verkaufen. Das hat so gut funktioniert, dass die Tuch-Liebhaberin sich den Herzenswunsch realisierte und ihr kleines feines Accessoire-Label CAPITANA gründete.
1) Welches ist Dein Lieblingsshop – online und offline?
Neben den bekannten grossen Online-Stores MyTheresa und Net-a-Porter mag ich Feathers (
www.feathersfashion.com), Antonioli (
www.antonioli.eu) und Opening Ceremony (
www.openingceremony.us) sehr gerne. Als grosse Vintage-Liebhaberin finde ich die Seite von Lunettes (
www.lunettes-selection.de) ganz besonders schön. Dort kann man sowohl online als auch in den beiden Geschäften in Berlin phantastische Vintage-Brillengestelle finden. Überhaupt liebe ich es online die ‘Flohmärkte dieser Welt’ zu entdecken, da gibt es jede Menge Sammlerforen, aber auch tolle Seiten wie zum Beispiel Vestiaire Collective (
www.vestiairecollective.com) und Vintage Seekers (
www.vintageseekers.com).
Offline gehe ich am liebsten einkaufen, wenn ich selbst auf Reisen bin. Es macht mir Spass in einer fremden Stadt schöne Läden zu entdecken. Meistens verführen mich dann kleine inhabergeführte Boutiquen mit Ihren fein ausgesuchten Sortimenten.
2) Welchen Designer oder welches Label magst Du ganz besonders und wieso?
Da gibt es einige, die ich sehr mag. Dries van Noten ganz besonders, für mich ist er ein wahrer Mode-Künstler. Die ausgefallenen Drucke und Farben haben mir immer schon gefallen. Auch durch seine Kollektionen bin ich zur absoluten Tuch-Liebhaberin geworden. Es gibt 15 Jahre alte Dries van Noten-Teile in meinem Schrank, die ich heute noch trage.
Hermès finde ich als klassisches Label ganz grossartig. Das ist Luxus pur, bestmögliche Verarbeitung feinster Materialien und ein zeitlos schöner Stil.
3) Wie würdest Du Deinen Kleidungsstil beschreiben und wie hat er sich verändert seitdem Du Mutter bist?
Hm…’lässig-schlicht mit einem Schwerpunkt auf Accessoires’ trifft es vielleicht am besten. Ich kombiniere gerne verschiedene Labels und mixe dabei schlichte Basics mit ausgefalleneren Teilen, beispielsweise von By Malene Birger, Pop CPH, Margiela oder Dries van Noten. Als gelernte Schneiderin und Gestalterin sind mir Material und Verarbeitung sehr wichtig, da fällt vieles von selbst weg. Beim Arbeiten in meinem Atelier oder im Alltag liebe ich bequeme Kleidung und trage meistens Jeans, Sweatshirt und Turnschuhe. Das war schon immer so.
4) Woher bekommst Du Deine Inspirationen für Deine Kollektionen?
Natürlich sind Reisen, mein Garten, Filme, Musik und Kunst Inspirationsquellen für mich. In erster Linie sind es aber ‘Farbgelüste’ die in mir umherschwirren, eine Art ‘Hunger’ nach bestimmten Tönen und Musterungen. Aus diesem Appetit entsteht ein Farbkonzept mit dem ich nach Italien reise, um Stoffe auszusuchen. Vor Ort kann es dann auch sein, dass mich Vintage-Seidenprints zu neuen Entwürfen anregen und ich ‘alte Muster’ in einen neuen Kontext stelle.
5) Von wem bist Du bei der Gründung von Capitana unterstützt worden (Freunde, Familie, Staat)?
Meine Familie hat mich von Anfang an unterstützt. Ich glaube beinahe jedes Familienmitglied hat auf seine Weise dazu beigetragen, dass sich Capitana so kontinuierlich entwickeln konnte. Da ich schon immer selbstständig gearbeitet habe, gab es 2009 bei der Gründung von Capitana leider keine staatliche Unterstützung. Ganz ehrlich glaube ich aber auch, dass der Support von Freunden, Familie und Bekannten das Allerwichtigste ist, um ein Label aufzubauen und vor allem wachsen zu lassen.
6) Wie bringst Du die Arbeit für Dein eigenes Label und Deine Familie “unter einen Hut”?
Mein Atelier befindet sich in unseren privaten Räumlichkeiten, so dass ich für meine inzwischen 13jährige Tochter immer in der Nähe bin und mir Zeit nehmen kann, wenn wir sie brauchen. Das ist im Moment optimal und ich geniesse es sehr, sie auf diese Weise bei mir zu haben, selbst wenn nachmittags jeder ‘seinen’ Dingen nachgeht, ist man doch zusammen.
7) Wie entspannst Du Dich? Und wann nimmst Du Dir Zeit für Dich selbst?
Am besten natürlich auf Reisen, dann nimmt mich alles Neue ein und der Kopf ist schnell frei. Zu Hause habe ich vor ein paar Jahren angefangen neben vielen Blumen auch Obst und Gemüse in unserem grossen alten Garten anzupflanzen. Es ist ein ganz grossartige Tätigkeit, bei der ich an nichts anderes denke, die auch körperlich nicht ganz unanstrengend ist,
bei der ich in der Natur sein kann und mich wie ein kleines Kind über jede Knospe, jedes Salatblatt und jede Zucchini freuen kann!
8 ) Welches Buch liest Du gerade?
‘Die hellen Tage’ von Zsuzsa Bánk, das Buch einer Frankfurter Autorin, die einen ganz wunderbaren Roman über drei Familien schreibt, deren Kinder sich anfreunden und deren Leben sich miteinander verflechten. Besonders schön ist die Art und Weise, wie sie die Geschichte erzählt. Im Wesentlichen geht es um die klassischen Themen wie Liebe und Verrat, Schuld und Vergebung beziehungsweise, was unseren Lebensweg bestimmt – Schicksal oder Zufall.
9) Hast Du ein Lieblingsgericht, das Du gerne für Deine Familie und Dich kochst?
Wir lieben die einzig-wahre, echte Bolognese-Sauce, wie sie aus Bologna kommt und dort immer noch in den netten kleinen Restaurants serviert wird. Es ist eine reine Fleischsauce, ohne Tomaten und ist etwas aufwändiger zuzubereiten aber die Mühe lohnt sich! Wenn die Zeit knapp ist, bereite ich auch einfache Pasta-Gerichte, wie dieses extrem simple aber leckere Sommer-Rezept: Penne al dente kochen, noch warm zurück in den Topf, eine Packung Frischkäse dazu, umrühren, dann die zuvor geschnittenen (Cocktail) Tomaten, Olivenöl und Basilikum dazu, Pfeffer, Salz fertig und so lecker!! Ansonsten gehe ich im Sommer in den Garten und schaue auf mein Gemüsebeet. Was reif ist, ernte ich und improvisiere ein Abendessen.
10) Und wohin geht Deine nächste Reise?
Eine sehr gute Freundin und ich fahren mit unseren Töchtern zusammen für ein paar Tage an den Gardasee. Das wollten wir schon lange mal machen! Und im Herbst hoffentlich wieder nach Sizilien, dort waren wir als Familie schon mehrmals und es ist im Oktober einfach herrlich!
Vielen herzlichen Dank für das tolle und sehr ausführliche Interview liebe Nathali!
Hier noch ein Blick in ihr Atelier in Frankfurt:
Posted: Januar 4th, 2013 | Author: Eva Luna | Filed under: Interview | Tags: Ausflugsziel im Münchner Süden, Biergarten, Interview, Sybille Herb, Walchsadter Höh | No Comments »

Sybille habe ich über eine gemeinsame Freundin kennen gelernt und war spontan von ihrer Fröhlichkeit, ihrem Optimismus und von ihrem Humor begeistert. Seit fast drei Jahren ist sie Wirtin im Gasthof auf der Walchstadter Höh bei Icking, hat ihren Salesjob in einem Münchner Verlag an den Nagel gehängt, reitet leidenschaftlich gerne und verbringt am liebsten die Zeit mit Freund Fabian und ihrem sechsjährigen Sohn Luis. Die Walchstadter Höh kann ich allen Münchnern als Ausflugsziel ans Herz legen. Der Ausblick von dort über das Bayerische Voralpenland auf die Berge ist atemberaubend, im Winter ist die Loipe ein Traum und das Essen im Gasthof ist natürlich sehr lecker.

1) Welches ist Dein Lieblingsladen oder Dein Lieblings-Onlineshop? Wenn ich die Zeit habe, stöbere ich gern durch München und lass` mich einfach treiben. Online schaue ich gerne mal bei net-a-porter und yoox.com vorbei.
2) Hast Du eine Lieblingsmarke und falls ja welche? Lieblingslabel hab ich eigentlich keines. Ich finde allerdings Marc Jacobs ziemlich gut und nach wie vor Missoni! Ansonsten bin ich immer auf der Suche nach schönen alten Dirndln…
3) Hast Du einen ultimativen Beauty-Tipp? Nach dem Geheimrezept such´ ich leider noch und nach manchem Blick in den Spiegel, umso mehr! Da hilft meist nur naive Bauernmalerei im Gesicht und natürlich der viel ersehnte Schlaf.
4) Was ist die größte Herausforderung in Deinem Alltag als Mutter? Die größte Herausforderung ist und bleibt den Spagat zwischen Geschäft und Kind irgendwie zu meistern, was mal mehr und mal weniger gut klappt. Man muss sich irgendwann von seinem Perfektionismus verabschieden.
5) Was findest Du besonders lobenswert oder was ärgert Dich in Deutschland in Bezug auf das Muttersein? Am meisten ärgert mich in Deutschland in Bezug auf das Muttersein nach wie vor die schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Kind. Soviel akademisches und fachliches Potenzial sitzt zwangsweise zu Hause, ohne die Möglichkeit, aus ihren Ressourcen schöpfen zu können. Für uns als Familie bin ich froh, dass wir auf dem Land leben können, was schon Vieles einfacher macht. Mein Schicksal bedeutet nicht, meine Nachmittage auf schrecklichen Spielplätzen fristen zu müssen. Und unser Sohn ist in der glücklichen Lage, Freiheit und Unbeschwertheit erleben zu dürfen.
6) Was machst Du an einem kinderfreien Tag? An einem kinderfreien Tag bin ich schon früh auf dem Pferd und genieße bei einem Ausritt unsere tolle Umgebung. Wenn ich mich mal abends wegstehlen kann, lasse ich mich gern mit Freunden durch München treiben.
7) Wohin geht euer nächster Familienurlaub? Unser nächster Familienurlaub startet tatsächlich schon Anfang Februar. Wir reisen für gut 3 Wochen durch Costa Rica. Das letzte Mal, dass wir uns nicht an Schulferien halten müssen. Wir sind schon sehr gespannt!
8 ) Und was liegt auf Deinem Nachtkästchen? Im Moment liegt auf meinem Nachtkästchen das Buch “Der Weg des Künstlers”, ein 12 Wochen Programm zur Wiederentdeckung seiner Kreativität.
9) Zum Abschluss: was wünscht Du Dir für das Neue Jahr? Für das neue Jahr wünsche ich mir für meine Familie und mich vor allem Gesundheit und an guaden Biergarten-Sommer!
Posted: Dezember 7th, 2012 | Author: Eva Luna | Filed under: Interview | Tags: Fitness für Mütter, Interview, Jeannette Buchmüller, Kangatraining, München | No Comments »

Heute habe ich ein Interview mit der Münchner Kangatrainerin Jeannette Buchmüller für euch. Kangatraining, benannt nach dem Känguruh „Kanga“ aus Winnie Pooh, ist das Workout für die Mama mit dem Baby im Beutel, oder besser gesagt im Tragetuch oder im Komfort-Tragesystem. Gerade jetzt, wenn es Abends früh dunkel wird, ist das eine schöne Möglichkeit zusammen mit dem Baby Sport treiben. Weitere Infos zum Kangatraining und zu Kursen in eurer Nähe findet ihr unter www.kangatraining.de. Kurse von Jeanette Buchmüller findet ihr hier.
1) Wie bist Du dazu gekommen, Trainerin für Kanga zu werden?
Ich mache für mein Leben gerne Sport und tanze, seit ich 3 Jahre alt bin. Naja, und mit Kind bleibt hierfür eher weniger Zeit. Deshalb suchte ich etwas, bei dem ich selbst auf meine Kosten kam und mein Kleiner auch davon profitierte. Sehr viele Mutter-Kind-Programme funktionieren nicht richtig, da man meistens den Babys nachläuft. Aber beim Kangatraining hat sich mein Sohn sofort beruhigt (er war noch nie ein guter Schläfer) und ist durch die Bewegung schnell eingeschlafen. Ich war so begeistert, da ich einen gigantischen Muskelkater und ein zufriedenes Baby nach Hause trug, dass ich mich sofort für die Ausbildung zur Kangatrainerin anmeldete. Ganz ehrlich, was gibt es Besseres, als selbst auf sein Sportpensum zu kommen und dabei noch viele Mamis und Babys glücklich zu machen? Wir wollen doch alle wieder fit werden und den Babyspeck los werden, oder?
2) Wie organisierst Du Deine Berufstätigkeit, damit Du genügend Zeit für Deinen Sohn hast?
Das ist ja das Tolle am Kangatraining! Mein Sohn ist mein Cotrainer und muss somit nie auf seine Mama verzichten. Er ist immer mit dabei und macht auch super mit.
3) Fühlst Du Dich vom deutschen Staat gut unterstützt als Mutter?
Wenn ich ehrlich bin, dann muss ich das leider verneinen. Ich finde es schade, dass wenn man als Mutter während der Elternzeit in Teilzeit arbeiten möchte, dieser Verdienst wieder vom Elterngeld abgezogen wird. Wenn man dann noch dagegen rechnet, was die Betreuung des Kindes kostet ist es sinnvoll, diesen Gedanken gleich zu lassen.
Betreuung ist auch gleich das nächste Stichwort. Gerade in München ist das eine Katastrophe! Abgesehen davon, dass man sich sowieso keinen Krippenplatz mehr aussuchen kann – sondern man muss nehmen, was man bekommt – sind die Kosten für einen Ganztagesplatz extrem hoch. Will man also nach einer Pause, wieder voll in seinen Beruf einsteigen, bleibt von dem Gehalt nicht viel übrig.
4) Und was gefällt Dir dagegen in Deutschland besonders in Bezug auf das MutterSein?
Ich finde es schön, dass es ein reiches Angebot an Mutter – Kind – Programmen gibt. Ob es Krabbelgruppen oder Babytreffs sind. Mütter tun sich einfach zusammen und so lernt man wieder viele neue Frauen kennen. Wahrscheinlich ist es überall so, denn man gesellt sich doch ganz gerne zu Menschen in der gleichen Situation.
5) Welches ist Dein Lieblingsshop?
Ganz ehrlich? Amazon! Schnell, unkompliziert, zuverlässig und fast überall vorhanden ;o)
6) Und wohin geht Deine nächste Reise?
Eigentlich kommen wir gerade von einer Deutschlandtour. Der nächste Urlaub wird aber erst mal zum Skifahren nach Österreich gehen. Im Sommer gehts dann wieder nach Kroatien.
7) Hast Du ein Lieblingsgericht? Falls ja welches?
Oh ja, ich esse für mein Leben gern! Es gibt so viele leckere Sachen, dass es mir schwer fällt, nur Eines zu sagen. Aber mit am liebsten mag ich Sushi.
8 ) Was machst Du an einem “Mamifreien” Tag?
Puh, das ist schon länger her! Abgesehen davon, dass ich darüber nachdenke, dass hoffentlich eh alles in Ordnung ist, würde ich einfach mal die Füße hochlegen und ein Buch lesen. Oder vielleicht am Abend Salsa tanzen gehen, oder mich mit einer Freundin (ohne Baby) auf einen Kaffe treffen.
Posted: November 23rd, 2012 | Author: Eva Luna | Filed under: Interview | Tags: 7, Berlin, Berlin Fashion Week, Interview mit Leyla Piedayesch, Kaschmir, Lala Berlin, Palästinenser Muster, Reyer Sport und Mode, Salzburg, Schals | No Comments »

Letzte Woche gab mir in Hallein bei Salzburg im namhaften Modehaus von Sport und Mode Reyer die Designerin und Inhaberin des Labels Lala Berlin Leyla Piedayesh die Ehre. Sie wurde 1970 in Teheran geboren und lebt zusammen mit ihrer knapp fünfjährigen Tochter Lou in Berlin. Leyla Piedayesh ist die Tochter eines Ölingenieurs, der den Iran 1979 aus politischen Gründen verließ, und so kam sie mit neun Jahren nach Deutschland. Sie studierte in Bad Homburg an der International Business School BWL und schlug sich zunächst als Redakteurin bei Fernsehsendern wie RTL und Pro 7 und bei Musikproduzenten wie BMG und Ariola durch. Danach war sie von 2000 bis 2002 Redakteurin bei MTV, erst in München und später in Berlin. Dort war sie auch an der Entwicklung der Modesendung Designerama beteiligt. Nachdem sie ihren Job bei MTV an den Nagel gehängt hat begann sie eher aus Langeweile heraus Pulswärmer zu stricken. Schnell war die Idee zur ersten Strickkollektion und Lala Berlin geboren. Mit Kaschmir-Schals im Palästinenser-Look schaffte sie 2004 den Durchbruch nachdem sie ihre Kollektion auf der Modemesse Premium erstmals präsentierte. Seit 2006 hat sie eine eigene Boutique in Berlin-Mitte. 2007 feierte sie Premiere auf der Mercedes Benz Fashion Week Berlin. Ihre Produkte werden in über 250 Boutiquen weltweit vertrieben. Im Geschäftsjahr 2011 erwirtschaftete sie mit 30 Mitarbeitern drei Millionen Euro Umsatz und hat einen Platz unter den führenden Berliner Modemachern eingenommen.
1) Wie schaffst Du es, neben Deinem Beruf genügend Zeit für Deine Tochter zu haben? Ich bin alleinerziehend und ohne Oma und unsere persische Nanny würde ich das alles nicht schaffen. Die Zeit mit Lou ist so wertvoll für mich. Deshalb blende ich alles berufliche aus und konzentriere mich voll und ganz auf sie.
2) Was sind die Inspirationsquellen für Deine Kollektionen? Das alltägliche Leben und meine Tochter. Ich selbst würde mich als Hosen-Blazer-Pulli-Typ bezeichnen und das sieht man auch in meinen Kollektionen. Lou hat mich auf die Idee gebracht, Pferde als Printmotive einzusetzen.
3) Hast Du ein Lieblingslabel? Meine Lieblingsschuhe sind von Rupert Sanderson und ich schwärme für Balenciaga. Wenn ich ein schönes Teil entdecke, wäge ich aber immer ab, ob ich es mir gönne, oder ob ich das Geld nicht besser in mein Unternehmen stecke.
4) Welches ist Dein Lieblingsmagazin? Ich lese gerne Klatschzeitungen auf Flügen.
5) Wird es bald eine Lala Berlin Kinderkollketion geben? Erst mal ist weder eine Herren- noch eine Kinderkollektion geplant.
6) Hat Deine Tochter auch einen Farb-Tick? Meine Töchter lieben beide Pink, Lila und Rosa. Oh jah, Lou mag besonders gerne Gold und Silber.
7) Wie entspannst Du Dich? Ich versuche regelmäßig ins Yoga zu gehen.
Und was ist Dein großes Ziel? Die Fashion Week in Paris, einmal dort meine Kollektion zu präsentieren wäre toll.
Sehr sympathisch wie ich finde und deshalb muss ich unbedingt ein Teil von Lala Berlin besitzen. Eine schöne Auswahl findet ihr bei www.REYERlooks.com. Dort könnt ihr auch schon die ersten Highlights für kommenden Sommer 2013 vorbestellen. Mein persönlicher Favorit ist die schlichte Jeans LUKE mit adaptiertem Palästinenser-Muster. Für alle Lala Berlin-Fans unter euch verlose ich ein handsigniertes Lookbook Sommer 2013. Dafür müsst ihr einfach bis zum 31. November 2012, 24h eine Email an mail@stylepuppe.com schicken. Viel Glück!
Posted: November 18th, 2012 | Author: Eva Luna | Filed under: Interview | Tags: Designerin, München, Susanne Bommer | No Comments »

SUSANNE BOMMER habe ich zusammen mit ihrer Tochter beim Munich Press Day Ende Oktober 2012 im Showroom vom Bureau Antoine kennen gelernt. Die Idee, die Designer höchstpersönlich am Pressetag vor Ort zu haben um Gespräche und Interviews mit Journalisten und Bloggern zu ermöglichen, finde ich genial. Kompliment an Julia vom Bureua Antoine an dieser Stelle!

Nach dem Modedesign-Abschluss gewann sie 1991 den Modepreis der Avantgarde München und eröffnet 1993 den Monobrandstore SUSANNE BOMMER in der Rumfordstrasse 4 in München. Seit 1994 präsentiert sie ihre Kollektionen in Düsseldorf, München, Paris, Tokio, Osaka und Mailand. Angetrieben vom inneren Bedürfnis etwas Schönes zu schaffen und dem Grauen in der Welt etwas entgegen zu setzen, entstehen sehr feminine Kollektionen. Besondere Verarbeitungstechniken, innovative Schnittführung und feine Stoffe wie Chiffon und Seide geben ihren Teilen einen unverwechselbaren Charakter. Kleid und Rock stehen dabei immer im Mittelpunkt der detailverliebten Kollektionen.
Nun aber zum Interview mit Susanne Bommer:
- 1) Wie kam es, dass Sie Ihr eigenes Fashionlabel SUSANNE BOMMER gegründet haben? Während meiner Ausbildung an der Modeschule arbeitete ich bei Carmen Jung PR. Eine Redakteurin, die für die Avantgarde Modemesse beauftragt war Neue Talente zu suchen, wurde so auf mich aufmerksam. Ich zeigte im Wesentlichen meine Abschlusskollektion. Der Jury gefielen die Sachen, so dass mir 1991 der Avantgarde Modepreis verliehen wurde. Das war der Start.
- 2) Von wem wurden Sie dabei am meisten unterstützt? Meine Familie. Besonders aber mein Mann, mit dem ich das Unternehmen gemeinsam führe.
- 3) Was inspiriert Sie? Es gibt kein saisonales Thema das mich leitet. Es gilt eher eine Art persönliches Wertesystem zufrieden zu stellen. Ein unerschöpfliches Suchen nach dem Neuen, das es in Form zu bringen gilt.; beziehungsweise aus der Enge der Form zu lösen gilt, es lebendig werden zu lassen, um neue Inhalte zu schaffen.
- 4) Und wie sieht der Designprozess für Ihre Kollektion aus? Der Designprozess der Susanne Bommer-Kollektion ist jede Saison:-‐ ein unermüdliches Hinterfragen-‐ die Suche nach dem Neuen-‐ ein Abwägen der eigenen Werte-‐ eine große inhaltliche und technisch aufwendige Herausforderung.
- 5) Wovon träumen Sie? Darauf kann ich schwer antworten, denn ich bin nicht der Träumer. Ich bin eher jemand der „wünscht“ und „realisiert“.
- 6) Wohin geht Ihre nächste Reise? Meist geht die Reise in die Berge, um Kraft zu tanken oder in die Metropolen wie London und Paris.
- 7) Was ist Ihr Lieblings-‐Familiengericht? Wir lieben selbst gemachte „Katzenpizza“! Katzengesichter, selbst belegt, im Pizzaofen rausgebacken…
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Welches ist Ihr Lieblingsshop? Dover Street Market, London; Commes des Garcons und Jades in Tokio
- 9) Was liegt gerade als Nachtlektüre auf Ihrem Nachtkästchen? Martin Suter, Small World
- 10) Was unternehmen Sie an einem kinderfreien Tag? Wünsche und Visionen formulieren und meine Dinge ordnen.
Für alle die nun Neugierig geworden sind auf die Styles von Susanne Bommer empfehle ich einen Besuch in ihren Monobrandstores in München (Rumfordstrasse 4) oder Nürnberg (Obere Wörthstrasse 17) und einen Besuch auf ihrer Homepage: www.susannebommer.com