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Interview mit JULIA TRENTINI zu den Wiesn-Trends 2015

Posted: August 24th, 2015 | Author: | Filed under: Allgemein, Fashion für Muttis, Interview, Lifestyle | Tags: , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit JULIA TRENTINI zu den Wiesn-Trends 2015

Julia Trentini Sommerkollektion 2015 Image

 

 

Es herbstelt hier am Starnberger See! Morgens ist es meist noch bitterkalt und erst am frühen Nachmittag wärmt die Sonne. Auch die Wassertemperatur ist deutlich gesunken und bald geht`s wieder Rund auf der Münchner Theresienwiese. Höchste Zeit also, sich Gedanken über mögliche Wiens-Oufits zu machen. Eines steht schon mal fest: ein neues Dirndl von Julia Trentini wäre schön!

Julia Trentini_Sommer 2015_30

 

Julia Trentini, die Gründerin und Designerin des gleichnamigen Münchner Dirndllabels gibt im Interview mit Stylepuppe Tipps zum Dirndl-Styling und spricht über die Trends für die kommende Wiesn 2015. Sie ist übrigens ganz nebenbei bemerkt Mutter eines kleinen Sohnes.
Foto by Christian Behnke

Foto by Christian Behnke

1) Was sind die Dirndl‐Trends für diese Saison? 
Der Trend geht ganz klar zurück zur Tradition. Dieses Jahr sind die Dirndl zurückhaltender als in den vergangenen Jahren und zeigen in klassischer Länge, nostalgische und mädchenhafte Elemente. Man entfernt sich vom Glitzer und Glamour und erfreut sich an traditionell‐klassischen Schnitten und Farben.
2) Für welche Figuren eignen sich welche Dirndl-Schnitte am besten?
Hier geht es weniger um Schnitte und Figurtypen, weil Dirndl en gros ja ähnliche Schnitte und Formen haben. Ein Dirndl setzt wie kaum ein anderes Kleidungsstück die weiblichen Vorzüge wunderbar und charmant in Szene und kaschiert Schwachstellen wie dicke Oberschenkel oder breite Hüften. Auch Frauen mit kleinerer Oberweite können in der Tracht ein ansehnliches Dekolleté präsentieren.
3) Welche Schuhe und welche Accessoires kombiniert man am besten zum Dirndl?
Auf alle Fälle ganz hoch im Rennen und eine hinreißende Ergänzung zum „Traditions-Look“ sind dieses Jahr Kniestrümpfe in Weiß oder Schwarz mit durchbrochenem Muster. Dazu Mary Janes oder halbhohe Pumps. Das ergibt für mich das stimmigste Bild. Wer auf Brüche steht, greift zu Schnürstiefel, Ballerinas oder Kitten Heels gehen natürlich auch immer. Im Bereich Accessoires rate ich zu Vintage Bettelarmbänder, nostalgischen Charivaris, Silberschmuck von der Großmutter oder auch hübsche Vintage-Ohrringe zum Beispiel in der Farbe der Schürze.
Julia Trentini Sommer 2015 Dirndl

 

Mehr Infos zum Labe und einen Onlineshop mit allen aktuellen Dirndl findet ihr im Julia Trentini-Onlineshop. Ein Besuch in ihrem Dirndl-Store in der Münchner Westermühlstraße 32 ist auch immer einen Besuch Wert. Dort könnt ihr euch sogar ein Dirndl auf die Hüften schneidern lassen!

 

Julia Trentini Sommer 2015_23


Interview mit Dr. Anja Frankenberger, der Gründerin von Kindness-for-Kids

Posted: August 1st, 2015 | Author: | Filed under: Interview | Tags: , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Dr. Anja Frankenberger, der Gründerin von Kindness-for-Kids

 

Dr. Anja Frankenberger ©Christian Behnke

Dr. Anja Frankenberger ©Christian Behnke

Dr. Anja Frankenberger wohnt quasi bei mir ums Eck in Starnberg und engagiert sich seit mehr als 10 Jahren für ihre Stiftung Kindness-For-Kids. Diese Stiftung unterstützt schwer kranke Kinder, beispielsweise mit schweren Stoffwechsel-Erkrankungen oder Immundefekten. Im Interview mit Stylepuppe erzählt sie, wieso sie ihren prestigeträchtigen Job an den Nagel gehängt hat, wie ihr Alltag aussieht und wie sie sich jeden Tag mit viel Herzblut für schwerkranke Kinder einsetzt.

AnjaFrankenberger_Segelschiff

1) Zu welchem Zeitpunkt in ihrem Leben wurde es Ihnen klar, dass Sie Ihre Energie in ein soziales Anliegen investieren wollen? Ehrlich gesagt, wurde mir das erst so richtig bewusst, als ich mit meiner Vorstandskollegin unser erstes soziales Projekt im Jahr 2004 begleitet habe. Wir haben zwar im Jahr zuvor die Stiftung gegründet und ich fand die Idee großartig, aber so richtig klar, was es bedeutet, wurde es mir erst, als ich mit betroffenen Kindern Zeit in unserem Camp verbracht habe. Ich war zu diesem Zeitpunkt schwanger mit meinem ersten Kind und die Gefühle, die ich in diesem Aufenthalt hatte, waren unglaublich intensiv. Noch heute, nach 11 Jahren kann ich mich an jedes Kind erinnern!

2) Kindness-for-Kids, Ihre 2003 gegründete Stiftung kümmert sich um schwer und oftmals auch unheilbare kranke Kinder. Wie entstand die Idee, diese Stiftung zu gründen?Meine Co-Stiftungsvorstands-Kollegin kam über ihre Arbeit in der Haunerschen Kinderklinik vor gut 14 Jahren mit der Thematik der seltenen Erkrankungen zum ersten Mal intensiv in Berührung, wurde regelmäßig mit dem großen Leid der Familien konfrontiert und erfuhr hautnah wie ratlos viele Mediziner diesen Krankheiten, die ja auch die Waisenkinder der Medizin genannt werden, gegenüberstanden. Das war damals die Initialzündung, sich in diesem Feld zu engagieren.
Vielleicht noch zur Erklärung, was seltene Erkrankungen überhaupt sind, da viele Menschen noch nie davon gehört haben: davon spricht man, wenn weniger als 5 von 10.000 Menschen von einer Krankheit betroffen sind. Heute gibt es rund 7.000 bekannte seltene Erkrankungen, wie z.B. Immundefekte, Stoffwechselstörungen und rheumatische Erkrankungen und alleine in Deutschland um die 3 Mio. erkrankten Kinder. Auch nach 12 Jahren Stiftungsarbeit ist diese Zahl für mich immer noch genauso erschreckend wie am ersten Tag.

 3) Als promovierte Juristin hätten Sie damals bevor sie die Stiftung gründeten weiter Karriere machen können. Haben Sie es jemals bereut, dass Sie ihren prestigeträchtigen Beruf an den Nagel gehängt haben? Wirklich keine Sekunde. Ich wollte mich zu dem damaligen Zeitpunkt ohnehin verändern, fand in meinem Beruf als Juristin und Personalberaterin nicht mehr das entsprechende Maß an Zufriedenheit und Erfüllung, so dass diese Möglichkeit, eine Stiftung für Kinder mit seltenen Erkrankungen zu gründen, zum genau richtigen Zeitpunkt kam. Zumal diese Patienten von jeher weitestgehend auf private Initiativen angewiesen sind, weil dieses Feld für die Pharmaindustrie „mangels Markt“ leider nicht wirklich von Interesse ist.

4) Von wem sind Sie in der Gründungsphase unterstützt worden? Viele Menschen haben uns auf unterschiedliche Weise unterstützt, angefangen von der Kanzlei, die uns während der Gründung Räume und Kontakte zur Verfügung gestellt hat bis hin zu zahlreichen Medizinern, die uns ermutigt haben. Aber vor allem hat auch mein Mann diese Entscheidung mitgetragen, denn es war selbstredend, dass dieser Beruf meinerseits finanzielle Einbußen bedeutet. Erleichtert hat uns den Einstieg auch das Stifterengagement, dass sämtliche Verwaltungsgebühren der Stiftung wie Miete, Personal, Verwaltung, Telefon etc. zu 100% gesondert getragen werden, so dass garantiert alle eingeworbenen Spenden vollständig den Patienten und Projekten zugutekommen. Dann hatten wir eine Anlaufphase von 3 Jahren, in der wir Projektzuwendungen erhielten. Seit 2006 finanzieren wir unsere Projekte durch externe Spendengelder.

5) Was sind die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die Kindness for Kids Stiftung? Wir setzen auf zwei Ebenen an, haben uns die Verbesserung der sozialen und medizinischen Versorgung der Betroffenen zum Ziel gesetzt, indem wir einerseits die Forschung in wissenschaftlichen Einrichtungen mit Schwerpunkt in der Versorgungsforschung finanzieren sowie die Unterstützung von Kongressen, Symposien und Fortbildungen stellen, z.B. auch von niedergelassenen Kinderärzten. Andererseits organisieren und finanzieren wir jahresdeckend medizinisch betreute Camps und therapiebegleitete Ferienaufenthalte, in deren Rahmen die Kinder eine unbeschwerte Zeit unter Gleichgesinnten erfahren und ihren so beschwerlichen Alltag einmal ein wenig vergessen können.

6) Und wo finden die Camps und Ferienlager für die schwer kranken Kinder statt? Mittlerweile deutschlandweit. Von Feriencamps am Chiemsee über das Waldpiratencamp in Heidelberg, unser Surf- und Zirkuscamp in Pelzerhaken, ein Segeltörn an der Ostsee bis hin zu unserem neuesten Projekt, dem Kupferhof, ein neu errichtetes Wohlfühl-Refugium für schwerst erkrankte Kinder und deren Familien in der Nähe von Hamburg. Hierfür stellen wir zusätzliche Therapeuten, Betreuer und Pfleger zur Verfügung und sind auch selbst teilweise vor Ort. Man muss wissen, dass es Familien mit so kranken Kindern im Alltag extrem schwer haben – ständig sind sie in Kliniken, sie brauchen eine 24 Stunden rund um die Uhr Betreuung, eine besondere Form der Ernährung und viel Fürsorge.

7) Wie sieht denn so ein gewöhnlicher Tag von Ihnen aus? Morgens sieht der Tag aus, wie bei jeder anderen Mutter auch: Kinder wecken, Frühstück machen, Brotboxen vorbereiten, Haus und Wäsche und parallel werden die ersten Emails gelesen und beantwortet. Dann geht es gegen 9.00 Uhr ins Büro und um 17.00 Uhr nach Hause. Im Büro habe ich einen äußerst abwechslungsreichen Tag, der Gespräche mit Familien, Verträge, Korrespondenz mit Spendern und Sponsoren, Eventorganisation, Projektorganisation wie aber auch einfache Verwaltungstätigkeiten beinhaltet. Ein Highlight ist natürlich immer das persönliche Dabeisein bei den Feriencamps. Nach Büroschluss ist es wieder wie in jedem anderen Haushalt auch. Kinder holen und bringen, Hausaufgaben anschauen, eventuell noch lernen, Abendessen und zur Abwechslung mal wieder Haushalt und Garten und nicht zu vergessen, die immer gern besuchten Elternabende von Schule, Sportverein etc.

8) Was würden Sie – mit der Erfahrung die Sie inzwischen sammeln konnten –  am deutschen Gesundheitswesen ändern? Puh, das ist eine so schwierige Frage. Wahrscheinlich würde ich als erstes die DIG´s abschaffen, da gerade diese den seltenen Erkrankungen nicht gerecht werden. DIG´s sind Abrechnungskennziffern, die für verschiedene Erkrankungen je nach Diagnose vergeben werden müssen. Die meisten seltenen Erkrankungen haben jedoch gar keine eigene DIG und damit fängt das Problem dann schon an.

9) Und was würden Sie tun, wenn sie für eine Woche Frau Angela Merkel wären? Ganz ehrlich, den Job möchte ich nicht einmal für einen Tag geschenkt haben. Politik ist für mich ein Bereich, in dem es um Macht geht und der mit vielen oftmals sogar Anfeindungen persönlicher Art verbunden ist. Für einen „Krebs“ wie mich völlig ungeeignet.

10) Die bayerischen Sommerferien stehen in den Startlöchern, wohin geht denn Ihre nächste Reise?  Wir sind jetzt erst mal hier bei uns in Starnberg und machen Ferien im Garten und am See und dann haben wir noch ein bisschen Sonnen- und Strand-Urlaub mit Familie und Freunden geplant, so dass auch die Kinder ihre Cousins, Cousinen sowie Freunde sehen.

 

Vielen lieben Dank liebe Dr. Anja Frankenberger für das interessante Interview! Und schön, dass es Mamas wie Sie gibt, die die Welt ein bisschen besser und schöner machen! Für alle, die sich für mehr Informationen zur Kindness-For-Kids Stiftung interessieren oder sogar Geld spenden möchten, empfehle ich einen Blick auf die Website unter: www.kindness-for-kids.de!

Kindness for Kids Waldpiratencamp Klettergarten a


Interview mit Ilka Liburg von LilliundLuke.de

Posted: Juli 3rd, 2015 | Author: | Filed under: Interview | Tags: , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Ilka Liburg von LilliundLuke.de

Ilka Liburg

 

Ilka Liburg von lilliundluke.de – dem Lifestyleblog for Lucky Kids and Lovely Ladies habe ich via Email kennen gelernt. Ganz einfach, weil ich auf ihren tollen Blog gestoßen bin und sie in Sachen PR für die hübschen Taschen von Andreea Tavitian begeistern wollte. Sie lebt mit ihrem kleinen Sohn und mit ihrem Mann in Hamburg City und hat mir erzählt, wie sie darauf kam zu bloggen und wie sie ihren Alltag zwischen Job, Kita, Bloggen und Zukunftspläne schmieden meistert.

Lilliundluke

Lilliundluke.de Screenshot

1) Wie bist Du auf die Idee gekommen zu bloggen und lilliundluke.de ins Leben zu rufen? Auf die Idee zu bloggen bin ich durch eine damals Bekannte, heute gute Freundin, gekommen. Ich war bei ihr um meinen Mac von ihr reparieren zu lassen, ein UpDate spielte verrückt und verschieden Programme liefen nicht mehr. Während sie neue Programme aufspielte unterhielten wir uns über dies und jenes. Ich war Job mäßig sehr unzufrieden, den meine alte Firma wollte mich zu derzeit nicht in Teilzeit anstellen wegen des Kindes. Da sagte sie: Schreib doch mal einen Blog. Und ich: Hä? Sie erklärte mir WordPress und wie einfach man anfangen kann. Und das tat ich. Noch am selben Abend meldete ich mich bei WordPress an und suchte mir ein kostenloses Theme aus. Es machte mir ungeheuer viel Spaß und die Resonanz war sehr gut – so wuchs Lilli & Luke schnell und es dauerte nicht lange bis ich auf eine eigene Webseite umzog. Auf dem Blog versuche ich all die schönen Dinge im Leben einer Mama widerzuspiegeln und den Spagat zwischen Frau und Kind mit vollem Einsatz und Spaß zu meistern.

2) Welche Themen machen Dir persönlich am meisten Spaß? Mir gefallen eigentlich alle Themen auf meinem Blog gut, ich habe da keinen bestimmten Favoriten. Sicher, es gibt Beiträge die schwerer sind und länger brauchen als andere, die dann sehr leicht von der Hand gehen. Obwohl, wenn ich genauer darüber nachdenke gefallen mir doch die Fashion Beiträge am meisten. Grins.

3) Wie sieht Deine Zukunftsvision aus, wovon träumst Du? Reich und Berühmt werden! Nein im ernst, ich wünsche mir das Lilli & Luke weiterhin ganz viel Erfolg hat und ich vielleicht später noch einen Online Shop für Lucky Kids & Lovely Ladies eröffnen kann. Aber das ist wie gesagt noch Zukunftsmusik, da ich ja auch noch berufstätig bin. Ein Haus mit großen Garten steht auch noch auf unserem Plan. Unsere Wohnung ist toll und groß und mitten in Hamburg, aber mit Kind ändern sich nunmal die Vorstellungen.

4) Wie bekommst Du Job und Familie unter einen Hut? Mein Mann arbeitet ganztags und ich halbtags – da bleibt schon mal etwas auf der Strecke. Doch Dank meiner guten Arbeitszeiten kann ich meinen Sohn recht früh aus der Kita abholen und ich habe dann noch den ganzen Nachmittag. Die Blog Artikel schreibe ich meist Abends oder wenn Papa mal mit auf den Spielplatz geht.

5) Nun zur Mode: hast Du einen Lieblingsdesigner oder eine Lieblingsmarke? Und falls ja, welchen? Definitiv Chloé! Ich liebe den Look und den klassischen Chloé Duft. Ich finde die meisten Kleidungstücke von Chloé zauberhaft und würde sie alle tragen.

6) Was würdest Du ändern, wenn Du einen Tag lang Angela Merkel wärst? Hmm… das ist eine schwierige Frage. Ehrlich gesagt weiss ich es nicht. Ich finde Politik ansich etwas zwiespältig. Ich möchte nicht in der Haut von Angela Merkel stecken, sie scheint eine Menge lasten zu tragen.

7) Und was machst Du an einem Mamafreien-Tag? Mich um meinen Blog kümmern und Artikel schreiben. Ja wirklich! Wenn es hoch kommt schaffe ich es vielleicht noch zum Sport oder in die Sauna.

8) Wohin geht euer nächster Familienurlaub? Auf jeden Fall in den Süden, wo genau wissen wir noch nicht – Hauptsache warm! Dieses Jahr haben wir keinen richtigen Sommerurlaub, da unser Sohn von der Krippe in eine neue Elementar Kita eingewöhnt wird. Plus die Kita Sommer Schließzeit und schwups, ist unser Urlaub aufgebraucht. Aber es kommen ja auch wieder bessere Zeiten, mal sehen ob wir es im Winter schaffen in Richtung Sonne zu fliegen.

9) Was ist euer Lieblingsgericht? Definitiv Nudeln mit grünen Pesto. Wir haben hier einen Italienischen Einzelhändler, der macht das leckerste Pesto der Welt!

10) Und schaffst Du es noch regelmäßig zu lesen? Und falls ja, was liest Du gerade? Nein, ich lese leider nicht mehr viel, ausser mal eine paar Zeitschriften – dafür schreibe ich um so mehr. Meine Zeit lässt es nicht mehr zu auch noch ganze Bücher zu lesen, ob wohl ich es auch vermisse. Im Moment investiere ich jede Minute in meinen Blog – da bleibt das Lesen leider auf der Strecke.

 

Danke liebe Ilka für das schöne Interview!


Interview mit Franziska Bergmiller, der Gründerin und Designerin von Love Kidswear

Posted: Juni 22nd, 2015 | Author: | Filed under: Interview | Tags: , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Franziska Bergmiller, der Gründerin und Designerin von Love Kidswear
FranziskaBergmiller_mitKids
Heute gibt mir Franziska Bergmiller die Ehre. Sie ist Mutter von einem Krippen- und einem Kindergartenkind und leidenschaftliche Designerin ihres Kindermode-Labels Love Kidswear. Viele befreundete Mütter träumen ja vom eignen Label, vom eignen Unternehmen. Franzi erzählt mir im Interview auf Stylepuppe.com, wie sie ihren Traum in die Realität umgesetzt hat und wie sie Familie und Job im Alltag meistert.
Image Love Kidswear
1. War es schon immer Dein Traum, ein eigenes Modelabel zu gründen ? Auf die Frage kann ich nur ganz kurz und knapp antworten: Ja!
2. Der Kindermodemarkt ist heiß umkämpft, aber dennoch hast Du mit Love Kidswear eine schöne Nische gefunden. Wie lange hat es gedauert von der ersten Idee bis zur ersten Kollektion? Es scheint mir als ob es für mich gerade der richtige Zeitpunkt ist um meine Vision umzusetzen, denn es hat sich bisher vieles so gut gefügt das von der ersten Idee bis zur ersten Kollektion keine drei Monate vergangen sind 🙂
 3. Schätzen andere Mütter es Wert, dass Du zertifizierte Bioqualitäten verwendest und die Kinderkleidung in Deutschland produzieren lässt? Ja, sehr. Der Nachhaltigkeits-Gedanke ist nicht nur in der Mode für Erwachsene sehr stark vertreten sondern spielt auch in der Kindermode eine große Rolle. Da es Eltern sehr wichtig ist die empfindliche Haut ihrer Kinder zu schützen, ist auch die Schadstoffreiheit der verarbeiteten Stoffe sehr wichtig.
4. Wie sieht Deine Zukunftsvision aus, wovon träumst Du? In meiner Vision schaffe ich es eine gute Balance zwischen meiner Rolle als Mutter, als Partnerin sowie meiner beruflichen Weiterentwicklung zu schaffen. Ich möchte gerne mein Label weiter so aufbauen das es meinen Wertevorstellungen entspricht und wir gut davon leben können. Ich liebe meine Arbeit als Modedesignerin und meine Familie und wünsche mir diese beiden Bereiche gut verbinden zu können und dabei rücksichtsvoll mit der Natur und den Menschen umzugehen. Diese Einstellung  möchte ich auch gerne an meine Kinder weitergeben.
5. Wie bekommst Du Job und Familie unter einen Hut? Leider ist das für mich, wie für viele andere Mütter, immer noch nicht einfach. Meine Kinder sind zwar beide im Kindergarten und in der Krippe untergebracht, aber ohne die Unterstützung von meinem Mann, meinen Eltern und meinen Schwiegereltern, würde es oft nicht gehen.
6. Du hast bei Vivienne Westwood als Designerin gearbeitet. Hast Du noch einen anderen Lieblingsdesigner oder eine Lieblingsmarke? Und falls ja, welche? Meine Zeit bei Vivienne Westwood hat mein Verständnis von Mode und dem Entwurf stark beeinflusst, jedoch schaue ich derzeit auch sehr gerne nach Frankreich. Ich liebe Isabel Marant, aber auch jüngere Designerinnen wie Valentine Gauthier gefallen mir sehr gut.
7. Was würdest Du ändern, wenn Du einen Tag lang Angela Merkel wärst?
Ich würde Kitas stärker an Unternehmen anbinden so das es Müttern leichter fällt wieder ins Berufsleben einzusteigen. Wie man am Beispiel von Skandinavien sieht, steigert das die durchschnittliche Arbeitsleistung enorm (in Deutschland sind es circa 70% Arbeitsleistung pro Kopf im Durchschnitt, in Skandinavien sind es 125%, das ist zumindest teilweise stark bedingt durch Mütter die in kurzer Zeit enorm effektiv arbeiten können). Ausserdem würde ich in den Widerstand gegen das Transatlantische Freihandelsabkommen „TTIP“ gehen. Da der Ausstieg aus den fossilen Energie gerade auf dem G7 Gipfel beschlossen wurde und auch die Flüchtlingspolitik stärker bezuschusst wird, haben sich diese beiden Punkte schon erledigt. 🙂
8. Wohin geht euer nächster Familienurlaub? Mit Freunden nach Kroatien und wir zählen jetzt schon die Tage.
9. Was ist euer Lieblingsgericht? Da ich momentan die Köchin im Hause bin und eine leidenschaftliche Liebe zu asiatischem essen pflege, würde ich im Moment sagen: Thai-Hack!
Es kann aber sein, dass mein Mann und meine Kinder noch Griesnockerl Suppe oder Spätzle Suppe hinzufügen würden ;
10. Schaffst Du es noch regelmäßig zu lesen? Und falls ja, was liest Du gerade? Zum lesen komme ich leider momentan sehr selten. Wenn ich aber dazu komme, lese ich momentan das Buch „Darm mit Charme“ von der sehr charmanten und witzigen Giulia Enders.
Für alle die nun neugierig geworden sind auf die Kindermode, die Franziska entwirft, empfehle ich einen Blick auf die Homepage zu werfen unter love-kidswear.com!

Und hier kommen meine Lieblingsteile aus der aktuellen Love Kidswear-Kollektion!

Shirt von Love Kidswear

 

Body mit roten Sternen von Love Kidswear

 

 

 

Rock Olivia von Love Kidswear in Blau mit blauen Sternen


Interview mit meiner „alten“ Schulfreundin Alexandra Ott

Posted: Juni 1st, 2015 | Author: | Filed under: Interview | Tags: , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit meiner „alten“ Schulfreundin Alexandra Ott

Ali Ott Porträt

Unglaublich, aber kürzlich hatte ich Klassentreffen zum 20. Abi-Jubiläum. Dort habe ich meine Schulfreundin Ali, die mit ihren beiden Kindern und ihrem Mann in Seeshaupt, am südlichen Zipfel des Starnberger Sees lebt, dazu überredet mir ein Interview für Stylepuppe.com zu geben. Sie ist freiberufliche Grafikdesignerin und hat eben ihre Website gelaunched. Was ich ganz besonders an ihr schätze ist, dass sie absolut menschlich ist, und dabei auch mal über den Tellerrand schaut, wie sie in Frage 8 beweist und unser aller Leistungs- und Konkurrenzdenken sehr in Frage stellt. Ich bin ganz ihrer Meinung, wir sollten uns alle mehr auf unserer Instinkte verlassen!

 

1) Wie bist Du damals auf die Idee gekommen, Dich als Grafik-Designerin selbständig zu machen? Gestaltung und Kunst im weiteren Sinne haben mich schon immer fasziniert. Gerne hätte ich schon mein Abitur in Kunst gemacht, nur leider gab es diesen Kurs auf dem Gymnasium Penzberg nicht und auch die Erstellung der Mappen für die Aufnahme an den Unis und FH´s hab ich während der Kollegstufe zeitlich nicht geschafft. Also habe ich das Thema Grafik zunächst abgehackt. Über andere Design Studien wie Produkt- und Modedesign oder Innenarchitektur kam ich auf den Gedanken eine Schreinerlehre als Basis zu nehmen und anschließend in die Richtung Interior Design zu gehen. Doch schon im ersten Jahr an der Berufsschule war mir klar, das technische Zeichnen ist nicht meins, immer diese exakt geraden Linien und Schnitte erfüllten mich nicht wirklich. Also bin ich doch zurück zur Grafik. Ich legte ein Jahr an einer privaten Zeichenschule in München ein, machte viele Mappen und landete nach Vorauswahl und Aufnahmeprüfungen an einer Grafikschule in München (Berufsfachschule für Grafik & Werbung). Die Idee, mich selbständig zu machen, kam mir durch meine Anstellung in München. Nach dem Studium nahm ich einen Job in einer kleinen Eventagentur (4 Mitarbeiter samt Chef) an, arbeitete dort für Kunden wie GORE, Bayern 3 oder auch Messe München/Ispo. Mein damaliger Chef, Markus Othmer, wollte sich verkleinern und sich auf seine Moderationskarriere im TV konzentrieren und da war ich dann als Grafikerin vor die Frage gestellt worden, freiberuflich für ihn weiter zu arbeiten oder mir einen neuen Job in Festanstellung zu suchen. Ich entschied mich für die freiberufliche Arbeit.

2) Worin siehst Du die Vorteile selbständig zu arbeiten? Ich sehe darin viele Vorteile und Nachteile zugleich. Mit Kindern –  ich habe zwei – lässt sich die Freiberuflichkeit optimal verbinden. Ich kann arbeiten, wann immer es mir zeitlich möglich ist, gern und oftmals auch Nachts. Vor allem von zu Hause aus, das ist ein großer Vorteil, vor allem wenn eines meiner Kinder krank ist. Ich kann mir auch mal Freiräume nehmen ohne jemanden um Erlaubnis oder gar um Urlaub fragen zu müssen. Andererseits kostet es auch oft Überwindung abends nochmals ins Büro zu gehen oder auch mal in weniger guten Zeiten Aquise zu machen. Das ist leider nicht so meine Stärke.

 3) Hast Du Deinen Kindern manchmal ein schlechtes Gewissen gegenüber, gerade wenn`s stressig im Büro ist? Sicher, das hat ja jede Mutter mal. Wenn man dann die Kids von einem zum andern schubst oder aber dem Papa gleich beim Aufsprerren der Haustüre gleich die Kinder in die Hand drückt und hinter sich die Bürotüre zu macht. Noch kurz hinterherruft „Das Essen ist im Kühlschrank. Bis morgen früh.“ Das ist manchmal weniger schön bzw. entspannt.

4) Woher holst Du Dir Deine Inspirationen für die Designs für Deine Kunden? Tja, manchmal weiß ich das selbst nicht so genau. Ich blättere viel in Zeitschriften, gerade wenn ich mal wieder an Broschüren arbeite. Manchmal muss ich aber auch raus hier aus dem Dorf und rein in die Stadt. Das quirlige Leben und die verschiedensten Design an allen Ecken, ob Museum, Ausstellung, oder aber auch Architektur inspirieren mich dann wieder.

5) Hast Du einen Lieblingsdesigner? Falls ja, wer ist es? Grafisch oder modisch gesehen? Modisch betrachtet bin ich mein eigener Designer, ich entwerfe gerne selbst, wenn die Zeit es zulässt und kombiniere Gekauftes mit Selbstgenähmtem. Auch meine Tochter liebt meine selbstgenähten Kleider und Röcke.

6) Hast Du ein Lieblingskleidungsstück? Und falls ja, was ist es? Eigentlich nicht, ich kombiniere aber gerne Strickjacken und -mäntel in sämtlichen Varianten und Farben. Hier hab ich sicher an die 10 bis 15 Stück im Schrank.

7) Online versus Offline: shoppst Du lieber in einer Boutique oder online im Internet? Beides, manchmal muss es schnell gehen und von zu Hause aus, manchmal brauche ich die Läden in der Stadt.

8) Wenn Du eine Sache in der Welt verändern könntest, was würdest Du ändern? Dass man sich manchmal mehr auf seine Instinkte, sein Innerstes verlässt, nicht immer versucht nur irgendwie mitzuhalten, „dem aktuellen Trend, mal wieder auf der Spur.“ Vor allem merkt man das mit den Kindern. Ständig der Vergleich, die Diskussion in Schule und im Alltag. Was sie alles können müssen, was man als Eltern versuchen muss ihnen zu bieten, ein Termin jagt den nächsten nur um allen Standards gerecht zu werden. Manchmal ein Irrwitz!

9) Wie entspannst Du Dich am besten? Meistens wenn ich einen Tag nur für mich hab, die Seele baumeln lassen kann und dem Treiben anderer Menschen zusehen kann. Gerne gehe ich raus in die Natur, im Winter fahre ich gerne zum Skifahren. Manchmal entspannt mich auch so ein Tag mit meiner Familie.

10) Welches Buch liest Du gerade? „Willst du normal sein oder glücklich?“ von Robert Betz. Das lese ich schon etwas länger, weil ich mir die Zeit für ein gutes Buch viel zu selten nehme. Aber das Buch fasziniert in der Tat …

Vielen lieben Dank Ali für das ehrliche und interessante Interview!

Ali Ott mit Samara und Samuel in Berlin 2015


Kennt ihr schon femtastics, ein neues Onlinemagazin für Frauen?

Posted: Mai 18th, 2015 | Author: | Filed under: Allgemein, Fashion für Muttis, Interview, Lifestyle | Tags: , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Kennt ihr schon femtastics, ein neues Onlinemagazin für Frauen?

femtastics Screenshot

Vor genau einer Woche wurde femtastics gelaunched. Dahinter stecken die drei Journalistinnen  Katharina Charpian (28), Lisa van Houtem (32) und Anna Weilberg (28), die ich durch meine Arbeit als PR-Beraterin für den Onlineshop REYERlooks.com vom Email-Austausch her kenne.

Das femtastics Team, Photo by Janna Tode

Das femtastics Team, Photo by Janna Tode

Die Idee, zukünftig inspirierende Frauen, von der Anwältin über die Greenpeace-Aktivistin bis zur Bloggerin, von der Stewardess bis zur Restaurant-Besitzerin, von Hamburg bis London, zu porträtieren finde ich super. Ich liebe es, so in die Lebenswelten anderer Frauen einzutauchen und neue Perspektiven zu erfahren. Dabei werden die Frauen in selbst produzierten und multimedialen Home- und Workstories mit ausführlichen Interviews den femtastics-Leserinnen vorgestellt. Der Anspruch des Hamburger-Gründerteams ist es, Frauen miteinander zu vernetzen und zu inspirieren. Den Femtastics-Kosmos rundet die Rubrik Journal ab. Schaut doch einfach mal rein und lasst euch von coolen Frauen und hübschen Wohnungen inspirieren unter www.femtastics.com!

Das femtastics Team, Photo by Janna Tode

Das femtastics Team, Photo by Janna Tode


Interview mit Evi Rupprecht, Innenarchitektin, Designerin und Mutter

Posted: April 12th, 2015 | Author: | Filed under: Interview | Tags: , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Evi Rupprecht, Innenarchitektin, Designerin und Mutter

 

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Heute gibt es hier auf Stylepuppe.com ein Interview mit Evi Rupprecht aus Augsburg. Ich habe sie letzten Mai auf dem 40. Geburtstag einer gemeinsamen Freundin kennen gelernt und sie war mir sofort sympathisch. Sie ist passionierte Innenarchitektin. Hotels, Privathäuser und auch der Hugo Boss Store New York zählen zu ihren Tätigkeitsfeldern. Evi ist zweifache Mutter, Golferin, Seglerin und Tennisspielerin und sie hat ein Kopftuch mit Schild namens Borboleta für Kinder und Frauen entwickelt, weil ihre Haut immer empfindlicher wurde. Das Kopftuch kann auf vielseitige Art und Weise gebunden werden, hält perfekt beim Sport, sieht auch hübsch in der Stadt aus und ist in vielen Stoffvarianten zu haben. So ein Borboleta kostet zusammen mit einer praktischen Stofftasche ab 45 Euro und ist im Onlineshop auf www.love-lux.com zu haben.
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1. Du hast vor einem Jahr neben Deinem Job als Innenarchitektin Dein eigenes kleines Accessoires-Label Lovelux gegründet. Was hat Dich dazu motiviert? Zunächst habe ich die Tücher wirklich für meinen eigenen Bedarf entwickelt. Da meine Haut sehr empfindlich ist, muss ich zusätzlich zur Sonnencreme einen Sonnenschutz tragen, sonst bekomme ich ganz schnell Pigmentflecken. Da aber klassische Sonnenhüte sehr unpraktisch sind, insbesondere beim Sport und ich gern Hochfrisuren trage, war ich auf der Suche nach einem Sonnenschutz, der mein Gesicht ausreichend schützt und gleichzeitig feminin aussieht. Wie eine Mütze, sollte man den Sonnenschutz auch schnell in die Tasche packen können, wenn sich das Wetter einmal ändert. Meine ersten Prototypen kamen bei Freunden und Bekannten so gut an, dass ich spontan eine kleine Produktion gestartet habe.

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Bei der Entwicklung und dem Design der Borboleta kam mir meine Erfahrungen aus der Innenarchitektur zugute. Die Anforderungen sind bei einem Entwurf für ein neues Hotelkonzept oder für ein Kopftuch sehr ähnlich, wie beispielsweise Details zu entwickeln, hochwertige Materialien zusammenzustellen und passende Lieferanten zu finden. Nur die Größe und Proportionen sind natürlich andere.

2. Wo findest Du neue Stoffe für Deine Kopftücher mit Schild namens Borboleta? Beim Großhandel und auf Messen.

3. Wie sieht Deine Zukunftsvision aus, wovon träumst Du? Ich würde liebend gerne vier Schneiderinnen anstellen können, um die Produktion von meinen Borboletas richtig ins Laufen zu bringen. Privat würde ich gerne meinen Kindern durch Reisen die Welt zeigen. Ein eigenes Hotel am Wasser wäre auch wunderbar!

4. Wie bekommst Du Job und Familie unter einen Hut? Gute Frage! Grundsätzlich gibt es gute und schlechte Tage! Aber mein persönliches Geheimnis ist: kurze Wege! Ich nütze den Vorteil einer kleineren Stadt wie Augsburg und bin in 10 Minuten mit dem Fahrrad an wichtigen Punkten wie dem Kindergarten, der Schule, dem Stadtmarkt, den Sportplätzen, dem Lieblingscafè, dem Theater oder im Naherholungsgebiet im Siebentischwald. Ich sehe es als Privileg, mein Studio in einem Anbau neben unserem Wohnhaus zu haben. Und so kann ich sehr nah bei meinen Kindern sein und den Kontakt zu ihnen pflegen. Manchmal helfen kurze Gespräche über die Schule beim Mittagessen oder das ich da bin, wenn meine kleine Tochter mal hinfällt. Natürlich habe ich auch ein gutes Netzwerk an Omas, Freunden, Schwiegereltern und Unterstützung im Haushalt. Ich kann nur frei für die Arbeit sein, wenn ich weiß, dass es meinen Kindern gut geht. Aber manchmal strengt das Organisieren der Familie und des Jobs sehr an. Dann liege ich Abends im Bett und frage mich, ob ich total wahnsinnig geworden bin? Am nächsten Morgen wache ich dann auf und es fühlt sich schon wieder alles viel besser an und dann geht`s auch schon wieder weiter.

5. Nun zur Mode: hast Du einen Lieblingsdesigner oder eine Lieblingsmarke? Und falls ja, welche? Eine Lieblingsmarke habe ich eigentlich nicht. Ich kaufe das, was mir gefällt und Mode bei der ich denke, dass es zu meiner Persönlichkeit am besten passt. So muss ich mir auch oft eingestehen, dass die aktuelle Mode zwar toll ist, mir aber überhaupt nicht steht. Was mir persönlich sehr gut gefällt sind die Wickelkleider von Diane von Fürstenberg und natürliche Schuhe – nach Schuhen bin ich süchtig!

6. Was würdest Du ändern, wenn Du einen Tag lang Angela Merkel sein könntest? Oh das ist jetzt eine echt schwierige Frage! Ich glaube, ich würde ins Weiße Haus fliegen und mit Barack Obama einen Kaffee trinken und ihn fragen, was er über mich noch nicht weiß und abgehört hat…

7. Wohin geht euer nächster Urlaub? Nach Italien zu meiner Schwester! Sie lebt dort mit Ihrer Familie seit 15 Jahren.

8. Was ist euer Familien-Lieblingsgericht? Wir haben neulich das Gericht aus der Zeitschrift Veggie! Scharfer Gemüse-Bulgur mit Paprika-Koriander- Joghurt nachgekocht. Das war super lecker und hat uns allen sehr gut geschmeckt !!

9. Und schaffst Du es noch regelmäßig zu lesen? Und falls ja, was liest Du gerade? Ich liebe Bücher und versuche jeden Abend zu lesen. Ich habe gerade „Die Erfindung der Flügel“ fertig gelesen und momentan lese ich „Alle Toten fliegen hoch – Amerika“. Das ist sehr lustig und  erinnert mich an meinen Aufenthalt in Amerika nach der Schule und an das Gefühl langsam erwachsen zu werden und die neue Freiheit zu entdecken!

 

Hier geht`s zum Video mit Evi Rupprecht für alle, die sich für das Borboleta und seine Entstehungsgeschichte näher interessieren!
Lovelux_Borbleta_Image_Meer

 

 


Interview mit Marcel Ostertag

Posted: März 5th, 2015 | Author: | Filed under: Interview | Tags: , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Marcel Ostertag

http://instagram.com/marcelostertag

Nach dem Trubel Rund um die Fashion Week in Berlin, hat sich Marcel Ostertag etwas Zeit genommen mir einige Fragen zu seiner neuen Kollektion, der neuen Offlocation, seiner Motivation und zu seinen Zukunftsplänen zu beantworten.

1) Wie zufrieden bist Du mit dem Wechsel vom Fashion Zelt am Brandenburger Tor zur Off-Location dem „Magazin in der Heeresbäckerei“ in der Köpenicker Straße? Ich habe genau das erreicht was ich erreichen wollte. Ein entschleunigter, emotionaler Abend in dieser doch so schnellen Zeit. Durch ein tolles Team und starke Kooperationspartner hat die Umsetzung super funktioniert und mega Spass gemacht. Also sofort wieder!

Marcel Ostertag Kollektion LAVA

2) Deine Kollektionen entwickeln sich von Saison zu Saison immer weiter. Ich finde Du wirst immer besser, Deine DNA ist immer erkennbar, hast Du eine Zukunftsvision für Dich, Deine Mode und Dein Label? Ich plane nicht so gern soweit voraus. Ich lebe und arbeite gerne in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen. Gerne würde ich zukünftig gerne mehr international arbeiten.
3) Hast Du einen bestimmten Typ Frau im Kopf, während Du Deine Mode kreierst? Ich designe für Frauen. Interessant sind alle Typen, Größen und Altersklassen weil ich jede Frau inspirierend finde und gerne anziehen möchte.
4) Gibt es einen internationalen Designer den Du bewunderst oder der Dich immer wieder inspiriert?

Ich werde immer Fan von Alexander Mq Queen sein und bleiben. R.I.P.
5) Was hat Dich zur neuen Herbst/Winterkollektion 2015/16 „LAVA“ inspiriert? Der Kollektionsname „LAVA“ spricht für sich. Fließende Magmaströme und explodierende Vulkane waren das Hauptthema, das wir durch Prints auf Crepe de Chine umgesetzt haben.
6) Du verstehst es, Dich und Deine Marke zu vermarkten, wo liegt aber dabei für Dich die Grenze? Die Grenze ist für mich klar zu definieren. Ich arbeite nur mit Kooperationspartnern und Menschen zu denen ich einen guten persönlichen Draht habe. Eine herzliche menschliche Ebene ist bei solchen Projekten für mich am wichtigsten. Da ich mich generell nicht verbiege und immer ich selbst bin arbeiten meine Partner gerne mit mir.
7) Wolltest Du schon als Kind Designer werden? Und wie und wann hast Du Dich dazu entscheiden, Deine Leidenschaft zu leben? Als Kind wer mein großer Traum eine Ballettkarriere die ich auch bis zu meiner Knieoperation hatte. Während dessen war meine 2. große Leidenschaft aber schon immer die Mode.
8) Du lebst ja soweit ich weiß seit 8 Jahren in München, bist in Bayern geboren, könntest Du Dir auch eine andere Metropole als die an der Isar als Deine kreative Heimat vorstellen? Ich kann mir Milano oder Berlin gut vorstellen, oder auch London, da war ich ja schon 6 Jahre und könnte mir eine Rückkehr gut vorstellen.
9) Stell Dir vor, Du wärst ein Tag lang Frau Merkel, was würdest Du alles anders machen bzw. verändern? Ich finde, dass Frau Merkel einen guten Job macht. Ändern würde ich vielleicht die Unterstützung von Kreativen in Deutschland, das ist wirklich zum Kotzen hier.
10) Die Zeit vor der Fashion Week war bestimmt recht stressig: Fotoshooting, die Kollektion musste rechtzeitig fertig werden, die Show als Ganzes geplant werden: wie entspannst Du danach? Gönnst Du Dir Urlaub oder geht`s gleich weiter? Urlaub wäre schön. Geht aber leider nicht, da ja noch die ganzen Messen kommen. Mein nächster Urlaub wird wahrscheinlich erst an Ostern statt finden können, so wie jedes Jahr.
Vielen lieben Dank lieber Marcel für das Interview! 
Wer mitfiebern möchte und mehr zum Alltag von Marcel Ostertag erfahren will, der folgt am besten seinem Instagram-Posts.
Mehr Infos zur aktuellen Sommerkollektion sowie einen Onlineshop findet ihr auf seiner Seite unter: www.marcelostertag.com

 

Marcel Ostertag Kollektion LAVA


Mit Achtsamkeit zur Traumfigur und „Wonach wir wirklich hungern“

Posted: Februar 24th, 2015 | Author: | Filed under: Fashion für Muttis, Interview, Lifestyle | Tags: , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Mit Achtsamkeit zur Traumfigur und „Wonach wir wirklich hungern“

Buchcover: "Wonach wir wirklich hungern" von GU

 

Jeden Frühling wieder sind die Frauenmagazine voll mit Diäten. Mal schwappt aus Los Angeles eine Low-Carb-Geschichte rüber, mal ist das Non-Plus-Ultra eine Detox-Kur, bei der mit frisch gepressten Säften entgiftet werden soll. Andere schwören auf Fitness-Armbänder die Schritte, sportliche Aktivitäten, Schlafgewohnheiten und Ernährung aufzeichnen. Und die Brigitte-Diät propagiert ja schon seit mindestens 20 Jahren das Kalorien zählen. Zugegeben, ich bin auch nach zwei Schwangerschaften noch eitel, was meine Figur anbelangt. Size Zero war dabei nie meine Maxime, aber ich will mich auch mit bald 40 wohl in meinem Körper fühlen und ihn lieben wie er ist.

Schöne schlanke Figur

Der im Gräfer und Unzer Verlag erschienene Ratgeber „Wonach wir wirklich hungern“ bringt einen sehr interessanten Ansatz zum Thema Ernährung, Figur und Wohlbefinden. Bestseller-Autor Dr. Deepak Chopra ist Internist und Endokrinologe und verbindet wie kein anderer medizinisches Faktenwissen mit einem ganzheitlichen Ansatz, der Körper, Geist und Seele als Einheit betrachtet. Statt eines strikten Diät- und Ernährungsprogramms steht die Frage im Mittelpunkt welche Lücke durch falsche und sogar durch schädliche Essgewohnheiten gefüllt werden soll – wonach wir wirklich hungern? Und welche Befriedigung uns die Gummibärchen bringen, die wir in uns hineinstopfen während wir die Spielsachen unserer Kinder aufräumen. Oder warum wir so einen Heißhunger auf Süßigkeiten oder Fettiges haben, wenn wir vollkommen übermüdet und hungrig auf den Rückflug nach einem anstrengenden Messetag warten.

Ein Selbsttest zu Beginn des 252-seitigen Buches soll uns dabei helfen, das eigene Essverhalten kritisch und ehrlich zu hinterfragen. Interessante Denkanstöße und Achtsamkeitsübungen führen zu einem guten Verhältnis zum eigenen Körper und seinen Bedürfnissen. Strikte Verbote und strenge Ernährungsregeln sucht ihr in diesem Ratgeber vergeblich. Es geht vielmehr darum, sich selbst und seine Bedürfnisse besser kennen zu lernen. Leckere vegetarische und vegane Rezepte aus der aryuvedischen Küche motivieren dazu, sich selbst und die Liebsten mal mit frischgekochten Gerichten zu verwöhnen.

Das Buch „Wonach wir wirklich hungern“ mit dem Untertitel „Mit der Chopra-Methode Erfüllung finden und dauerhaft abnehmen“ ist bereits im August 2014 im GU Verlag erschienen und ist für 19,99 Euro beispielsweise hier online erhältlich.

 


Interview mit Nathalie Prieger von Mandala

Posted: Februar 6th, 2015 | Author: | Filed under: Fashion für Muttis, Interview, Lifestyle | Tags: , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Nathalie Prieger von Mandala
Nathalie Prieger, die Gründerin und Macherin von Mandala

Nathalie Prieger, die Gründerin und Macherin von Mandala

Der nachhaltige Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten, die Liebe zu gesundem Lifestyle und dem fernöstlichen Lebensgefühl und ihre Begeisterung für Yoga und Fashion – all das inspirierte Nathalie Prieger im Jahr 2000 ihr eigenes Label MANDALA zu gründen. Davor arbeitete die zweifache Mutter, die mit ihrem Mann und den beiden Kindern in München lebt, als Chefdesignerin bei MCM. Nachdem sie ihren Chefposten an den Nagel gehängt hatte, reiste sie für eine Hilfsorganisation nach Indien. Lest selbst, im Interview mit Nathalie Prieger, wie sie dazu kam, ihr eigenes Modelabel zu gründen.
Mandala Sommerkollektion 2015
1) Wie bist Du damals auf die Idee gekommen, ein Klamotten-Label nur für Frauen zu gründen? Ich hatte schon 12 Jahre Karriere für ein bekanntes Modelabel gemacht. Dort habe ich es mich bis zur Chefdesignerin hoch gearbeitet. Ich beschloss, meinen Job zu kündigen und ein halbes Jahr in Indien für eine Hilfsorganisation zu arbeiten. Während dieser Zeit praktizierte ich morgens alleine Yoga, in einem Dorf, wo ich die einzige Westlerin war. Als ich mit Blick über die wunderschöne, süd-indische Landschaft Sonnengrüsse machte, kam mir die Idee bei meiner Rückkehr nach Deutschland eine nachhaltige Wellness Kollektion zu machen. Damals war Yoga für viele noch so etwas wie eine „Sekte“, daher verkaufte sich der Name Wellnesswear besser.
2) Für welchen Typ Frau kreierst Du Deine Mode? Für alle Frauen, die gerne bequeme Freizeit-Mode tragen, gerne Yoga praktizieren und legere bekleidet durch den Alltag gehen. Viele meiner Kundinnen sind aufmerksame, wahrhaftige Frauen.
3) Welche Rolle spielt für Dich Fair Trade und die Verwendung von organischen Stoffen? Geht gar nicht ohne!!
4) Woher holst Du Dir Deine Inspirationen für die neuen Kollektionen? Durch meine Reisen nach Indien, London, Paris und New York.
5) Welches ist Dein Lieblingsteil aus der neuen Mandala-Kollektion? Die bedruckte Legging aus Recycled Polyester!
Mandala Store in München by Andreas Hoernisch

Mandala Store in München by Andreas Hoernisch

6) Hast Du einen Lieblingsdesigner? Falls ja, wer ist es? Vanessa Bruno aus Paris!
7) Online vs Offline: shoppst Du lieber in einer Boutique oder Online? Ich kaufe sehr gerne auf meinen Reisen ein, meistens entdecke ich da sehr schöne Läden oder habe meine Lieblings Boutiquen. Online kaufe ich nur gezielt, was ich in Deutschland nicht bekomme beispielsweise auf calypsostbarth.com.
8) Wenn Du eine Sache in der Welt verändern könntest, was würdest Du ändern? Armut, ich würde allen Frauen und Kindern ermöglichen wollen, dass sie genug zu Essen haben und zur Schule gehen können.
9) Wie entspannst Du Dich am besten? In der End-Entspannung beim Yoga!!!
10) Und wo wirst Du Deinen nächsten Urlaub verbringen? In Mumbai im schönen Taj Hotel!

Vielen Dank liebe Nathalie Prieger für das schöne Interview! Übrigens, in München eröffnete sie kürzlich ihren ersten Mandala-Store. In der Pestalozzistraße 21 finden Yoga-Freunde neuerdings neben der hochwertigen MANDALA Kollektion auch liebevoll zusammengestellte Accessoires wie Armbänder, Malas, Yogataschen, Meditationskissen, Tücher oder köstliche Tees aus fairen, nachhaltigen Produktionsstätten in Indien. Mehr Infos zum Label und zur aktuellen Kollektion findet ihr auf  www.mandala-fashion.com!

Mandala Store by Andreas Hoernisch

Mandala Store by Andreas Hoernisch