Use your widget sidebars in the admin Design tab to change this little blurb here. Add the text widget to the Blurb Sidebar!

Interview mit Franziska Bergmiller, der Gründerin und Designerin von Love Kidswear

Posted: Juni 22nd, 2015 | Author: | Filed under: Interview | Tags: , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Franziska Bergmiller, der Gründerin und Designerin von Love Kidswear
FranziskaBergmiller_mitKids
Werbung da Markennennung!
Heute gibt mir Franziska Bergmiller die Ehre. Sie ist Mutter von einem Krippen- und einem Kindergartenkind und leidenschaftliche Designerin ihres Kindermode-Labels Love Kidswear. Viele befreundete Mütter träumen ja vom eignen Label, vom eignen Unternehmen. Franzi erzählt mir im Interview auf Stylepuppe.com, wie sie ihren Traum in die Realität umgesetzt hat und wie sie Familie und Job im Alltag meistert.
Image Love Kidswear
1. War es schon immer Dein Traum, ein eigenes Modelabel zu gründen ? Auf die Frage kann ich nur ganz kurz und knapp antworten: Ja!
2. Der Kindermodemarkt ist heiß umkämpft, aber dennoch hast Du mit Love Kidswear eine schöne Nische gefunden. Wie lange hat es gedauert von der ersten Idee bis zur ersten Kollektion? Es scheint mir als ob es für mich gerade der richtige Zeitpunkt ist um meine Vision umzusetzen, denn es hat sich bisher vieles so gut gefügt das von der ersten Idee bis zur ersten Kollektion keine drei Monate vergangen sind 🙂
 3. Schätzen andere Mütter es Wert, dass Du zertifizierte Bioqualitäten verwendest und die Kinderkleidung in Deutschland produzieren lässt? Ja, sehr. Der Nachhaltigkeits-Gedanke ist nicht nur in der Mode für Erwachsene sehr stark vertreten sondern spielt auch in der Kindermode eine große Rolle. Da es Eltern sehr wichtig ist die empfindliche Haut ihrer Kinder zu schützen, ist auch die Schadstoffreiheit der verarbeiteten Stoffe sehr wichtig.
4. Wie sieht Deine Zukunftsvision aus, wovon träumst Du? In meiner Vision schaffe ich es eine gute Balance zwischen meiner Rolle als Mutter, als Partnerin sowie meiner beruflichen Weiterentwicklung zu schaffen. Ich möchte gerne mein Label weiter so aufbauen das es meinen Wertevorstellungen entspricht und wir gut davon leben können. Ich liebe meine Arbeit als Modedesignerin und meine Familie und wünsche mir diese beiden Bereiche gut verbinden zu können und dabei rücksichtsvoll mit der Natur und den Menschen umzugehen. Diese Einstellung  möchte ich auch gerne an meine Kinder weitergeben.
5. Wie bekommst Du Job und Familie unter einen Hut? Leider ist das für mich, wie für viele andere Mütter, immer noch nicht einfach. Meine Kinder sind zwar beide im Kindergarten und in der Krippe untergebracht, aber ohne die Unterstützung von meinem Mann, meinen Eltern und meinen Schwiegereltern, würde es oft nicht gehen.
6. Du hast bei Vivienne Westwood als Designerin gearbeitet. Hast Du noch einen anderen Lieblingsdesigner oder eine Lieblingsmarke? Und falls ja, welche? Meine Zeit bei Vivienne Westwood hat mein Verständnis von Mode und dem Entwurf stark beeinflusst, jedoch schaue ich derzeit auch sehr gerne nach Frankreich. Ich liebe Isabel Marant, aber auch jüngere Designerinnen wie Valentine Gauthier gefallen mir sehr gut.
7. Was würdest Du ändern, wenn Du einen Tag lang Angela Merkel wärst?
Ich würde Kitas stärker an Unternehmen anbinden so das es Müttern leichter fällt wieder ins Berufsleben einzusteigen. Wie man am Beispiel von Skandinavien sieht, steigert das die durchschnittliche Arbeitsleistung enorm (in Deutschland sind es circa 70% Arbeitsleistung pro Kopf im Durchschnitt, in Skandinavien sind es 125%, das ist zumindest teilweise stark bedingt durch Mütter die in kurzer Zeit enorm effektiv arbeiten können). Ausserdem würde ich in den Widerstand gegen das Transatlantische Freihandelsabkommen „TTIP“ gehen. Da der Ausstieg aus den fossilen Energie gerade auf dem G7 Gipfel beschlossen wurde und auch die Flüchtlingspolitik stärker bezuschusst wird, haben sich diese beiden Punkte schon erledigt. 🙂
8. Wohin geht euer nächster Familienurlaub? Mit Freunden nach Kroatien und wir zählen jetzt schon die Tage.
9. Was ist euer Lieblingsgericht? Da ich momentan die Köchin im Hause bin und eine leidenschaftliche Liebe zu asiatischem essen pflege, würde ich im Moment sagen: Thai-Hack!
Es kann aber sein, dass mein Mann und meine Kinder noch Griesnockerl Suppe oder Spätzle Suppe hinzufügen würden ;
10. Schaffst Du es noch regelmäßig zu lesen? Und falls ja, was liest Du gerade? Zum lesen komme ich leider momentan sehr selten. Wenn ich aber dazu komme, lese ich momentan das Buch „Darm mit Charme“ von der sehr charmanten und witzigen Giulia Enders.
Für alle die nun neugierig geworden sind auf die Kindermode, die Franziska entwirft, empfehle ich einen Blick auf die Homepage zu werfen unter love-kidswear.com!

Und hier kommen meine Lieblingsteile aus der aktuellen Love Kidswear-Kollektion!

Shirt von Love Kidswear

 

Body mit roten Sternen von Love Kidswear

 

 

 

Rock Olivia von Love Kidswear in Blau mit blauen Sternen


Interview mit meiner „alten“ Schulfreundin Alexandra Ott

Posted: Juni 1st, 2015 | Author: | Filed under: Interview | Tags: , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit meiner „alten“ Schulfreundin Alexandra Ott

Ali Ott Porträt

Unglaublich, aber kürzlich hatte ich Klassentreffen zum 20. Abi-Jubiläum. Dort habe ich meine Schulfreundin Ali, die mit ihren beiden Kindern und ihrem Mann in Seeshaupt, am südlichen Zipfel des Starnberger Sees lebt, dazu überredet mir ein Interview für Stylepuppe.com zu geben. Sie ist freiberufliche Grafikdesignerin und hat eben ihre Website gelaunched. Was ich ganz besonders an ihr schätze ist, dass sie absolut menschlich ist, und dabei auch mal über den Tellerrand schaut, wie sie in Frage 8 beweist und unser aller Leistungs- und Konkurrenzdenken sehr in Frage stellt. Ich bin ganz ihrer Meinung, wir sollten uns alle mehr auf unserer Instinkte verlassen!

 

1) Wie bist Du damals auf die Idee gekommen, Dich als Grafik-Designerin selbständig zu machen? Gestaltung und Kunst im weiteren Sinne haben mich schon immer fasziniert. Gerne hätte ich schon mein Abitur in Kunst gemacht, nur leider gab es diesen Kurs auf dem Gymnasium Penzberg nicht und auch die Erstellung der Mappen für die Aufnahme an den Unis und FH´s hab ich während der Kollegstufe zeitlich nicht geschafft. Also habe ich das Thema Grafik zunächst abgehackt. Über andere Design Studien wie Produkt- und Modedesign oder Innenarchitektur kam ich auf den Gedanken eine Schreinerlehre als Basis zu nehmen und anschließend in die Richtung Interior Design zu gehen. Doch schon im ersten Jahr an der Berufsschule war mir klar, das technische Zeichnen ist nicht meins, immer diese exakt geraden Linien und Schnitte erfüllten mich nicht wirklich. Also bin ich doch zurück zur Grafik. Ich legte ein Jahr an einer privaten Zeichenschule in München ein, machte viele Mappen und landete nach Vorauswahl und Aufnahmeprüfungen an einer Grafikschule in München (Berufsfachschule für Grafik & Werbung). Die Idee, mich selbständig zu machen, kam mir durch meine Anstellung in München. Nach dem Studium nahm ich einen Job in einer kleinen Eventagentur (4 Mitarbeiter samt Chef) an, arbeitete dort für Kunden wie GORE, Bayern 3 oder auch Messe München/Ispo. Mein damaliger Chef, Markus Othmer, wollte sich verkleinern und sich auf seine Moderationskarriere im TV konzentrieren und da war ich dann als Grafikerin vor die Frage gestellt worden, freiberuflich für ihn weiter zu arbeiten oder mir einen neuen Job in Festanstellung zu suchen. Ich entschied mich für die freiberufliche Arbeit.

2) Worin siehst Du die Vorteile selbständig zu arbeiten? Ich sehe darin viele Vorteile und Nachteile zugleich. Mit Kindern –  ich habe zwei – lässt sich die Freiberuflichkeit optimal verbinden. Ich kann arbeiten, wann immer es mir zeitlich möglich ist, gern und oftmals auch Nachts. Vor allem von zu Hause aus, das ist ein großer Vorteil, vor allem wenn eines meiner Kinder krank ist. Ich kann mir auch mal Freiräume nehmen ohne jemanden um Erlaubnis oder gar um Urlaub fragen zu müssen. Andererseits kostet es auch oft Überwindung abends nochmals ins Büro zu gehen oder auch mal in weniger guten Zeiten Aquise zu machen. Das ist leider nicht so meine Stärke.

 3) Hast Du Deinen Kindern manchmal ein schlechtes Gewissen gegenüber, gerade wenn`s stressig im Büro ist? Sicher, das hat ja jede Mutter mal. Wenn man dann die Kids von einem zum andern schubst oder aber dem Papa gleich beim Aufsprerren der Haustüre gleich die Kinder in die Hand drückt und hinter sich die Bürotüre zu macht. Noch kurz hinterherruft „Das Essen ist im Kühlschrank. Bis morgen früh.“ Das ist manchmal weniger schön bzw. entspannt.

4) Woher holst Du Dir Deine Inspirationen für die Designs für Deine Kunden? Tja, manchmal weiß ich das selbst nicht so genau. Ich blättere viel in Zeitschriften, gerade wenn ich mal wieder an Broschüren arbeite. Manchmal muss ich aber auch raus hier aus dem Dorf und rein in die Stadt. Das quirlige Leben und die verschiedensten Design an allen Ecken, ob Museum, Ausstellung, oder aber auch Architektur inspirieren mich dann wieder.

5) Hast Du einen Lieblingsdesigner? Falls ja, wer ist es? Grafisch oder modisch gesehen? Modisch betrachtet bin ich mein eigener Designer, ich entwerfe gerne selbst, wenn die Zeit es zulässt und kombiniere Gekauftes mit Selbstgenähmtem. Auch meine Tochter liebt meine selbstgenähten Kleider und Röcke.

6) Hast Du ein Lieblingskleidungsstück? Und falls ja, was ist es? Eigentlich nicht, ich kombiniere aber gerne Strickjacken und -mäntel in sämtlichen Varianten und Farben. Hier hab ich sicher an die 10 bis 15 Stück im Schrank.

7) Online versus Offline: shoppst Du lieber in einer Boutique oder online im Internet? Beides, manchmal muss es schnell gehen und von zu Hause aus, manchmal brauche ich die Läden in der Stadt.

8) Wenn Du eine Sache in der Welt verändern könntest, was würdest Du ändern? Dass man sich manchmal mehr auf seine Instinkte, sein Innerstes verlässt, nicht immer versucht nur irgendwie mitzuhalten, „dem aktuellen Trend, mal wieder auf der Spur.“ Vor allem merkt man das mit den Kindern. Ständig der Vergleich, die Diskussion in Schule und im Alltag. Was sie alles können müssen, was man als Eltern versuchen muss ihnen zu bieten, ein Termin jagt den nächsten nur um allen Standards gerecht zu werden. Manchmal ein Irrwitz!

9) Wie entspannst Du Dich am besten? Meistens wenn ich einen Tag nur für mich hab, die Seele baumeln lassen kann und dem Treiben anderer Menschen zusehen kann. Gerne gehe ich raus in die Natur, im Winter fahre ich gerne zum Skifahren. Manchmal entspannt mich auch so ein Tag mit meiner Familie.

10) Welches Buch liest Du gerade? „Willst du normal sein oder glücklich?“ von Robert Betz. Das lese ich schon etwas länger, weil ich mir die Zeit für ein gutes Buch viel zu selten nehme. Aber das Buch fasziniert in der Tat …

Vielen lieben Dank Ali für das ehrliche und interessante Interview!

Ali Ott mit Samara und Samuel in Berlin 2015


Interview mit Evi Rupprecht, Innenarchitektin, Designerin und Mutter

Posted: April 12th, 2015 | Author: | Filed under: Interview | Tags: , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Evi Rupprecht, Innenarchitektin, Designerin und Mutter

 

Lovelux_EviRupprecht_Porträt

 

Heute gibt es hier auf Stylepuppe.com ein Interview mit Evi Rupprecht aus Augsburg. Ich habe sie letzten Mai auf dem 40. Geburtstag einer gemeinsamen Freundin kennen gelernt und sie war mir sofort sympathisch. Sie ist passionierte Innenarchitektin. Hotels, Privathäuser und auch der Hugo Boss Store New York zählen zu ihren Tätigkeitsfeldern. Evi ist zweifache Mutter, Golferin, Seglerin und Tennisspielerin und sie hat ein Kopftuch mit Schild namens Borboleta für Kinder und Frauen entwickelt, weil ihre Haut immer empfindlicher wurde. Das Kopftuch kann auf vielseitige Art und Weise gebunden werden, hält perfekt beim Sport, sieht auch hübsch in der Stadt aus und ist in vielen Stoffvarianten zu haben. So ein Borboleta kostet zusammen mit einer praktischen Stofftasche ab 45 Euro und ist im Onlineshop auf www.love-lux.com zu haben.
Lovelux_Image_kids

1. Du hast vor einem Jahr neben Deinem Job als Innenarchitektin Dein eigenes kleines Accessoires-Label Lovelux gegründet. Was hat Dich dazu motiviert? Zunächst habe ich die Tücher wirklich für meinen eigenen Bedarf entwickelt. Da meine Haut sehr empfindlich ist, muss ich zusätzlich zur Sonnencreme einen Sonnenschutz tragen, sonst bekomme ich ganz schnell Pigmentflecken. Da aber klassische Sonnenhüte sehr unpraktisch sind, insbesondere beim Sport und ich gern Hochfrisuren trage, war ich auf der Suche nach einem Sonnenschutz, der mein Gesicht ausreichend schützt und gleichzeitig feminin aussieht. Wie eine Mütze, sollte man den Sonnenschutz auch schnell in die Tasche packen können, wenn sich das Wetter einmal ändert. Meine ersten Prototypen kamen bei Freunden und Bekannten so gut an, dass ich spontan eine kleine Produktion gestartet habe.

Lovelux_BorboletaundTasche_Rosa

Bei der Entwicklung und dem Design der Borboleta kam mir meine Erfahrungen aus der Innenarchitektur zugute. Die Anforderungen sind bei einem Entwurf für ein neues Hotelkonzept oder für ein Kopftuch sehr ähnlich, wie beispielsweise Details zu entwickeln, hochwertige Materialien zusammenzustellen und passende Lieferanten zu finden. Nur die Größe und Proportionen sind natürlich andere.

2. Wo findest Du neue Stoffe für Deine Kopftücher mit Schild namens Borboleta? Beim Großhandel und auf Messen.

3. Wie sieht Deine Zukunftsvision aus, wovon träumst Du? Ich würde liebend gerne vier Schneiderinnen anstellen können, um die Produktion von meinen Borboletas richtig ins Laufen zu bringen. Privat würde ich gerne meinen Kindern durch Reisen die Welt zeigen. Ein eigenes Hotel am Wasser wäre auch wunderbar!

4. Wie bekommst Du Job und Familie unter einen Hut? Gute Frage! Grundsätzlich gibt es gute und schlechte Tage! Aber mein persönliches Geheimnis ist: kurze Wege! Ich nütze den Vorteil einer kleineren Stadt wie Augsburg und bin in 10 Minuten mit dem Fahrrad an wichtigen Punkten wie dem Kindergarten, der Schule, dem Stadtmarkt, den Sportplätzen, dem Lieblingscafè, dem Theater oder im Naherholungsgebiet im Siebentischwald. Ich sehe es als Privileg, mein Studio in einem Anbau neben unserem Wohnhaus zu haben. Und so kann ich sehr nah bei meinen Kindern sein und den Kontakt zu ihnen pflegen. Manchmal helfen kurze Gespräche über die Schule beim Mittagessen oder das ich da bin, wenn meine kleine Tochter mal hinfällt. Natürlich habe ich auch ein gutes Netzwerk an Omas, Freunden, Schwiegereltern und Unterstützung im Haushalt. Ich kann nur frei für die Arbeit sein, wenn ich weiß, dass es meinen Kindern gut geht. Aber manchmal strengt das Organisieren der Familie und des Jobs sehr an. Dann liege ich Abends im Bett und frage mich, ob ich total wahnsinnig geworden bin? Am nächsten Morgen wache ich dann auf und es fühlt sich schon wieder alles viel besser an und dann geht`s auch schon wieder weiter.

5. Nun zur Mode: hast Du einen Lieblingsdesigner oder eine Lieblingsmarke? Und falls ja, welche? Eine Lieblingsmarke habe ich eigentlich nicht. Ich kaufe das, was mir gefällt und Mode bei der ich denke, dass es zu meiner Persönlichkeit am besten passt. So muss ich mir auch oft eingestehen, dass die aktuelle Mode zwar toll ist, mir aber überhaupt nicht steht. Was mir persönlich sehr gut gefällt sind die Wickelkleider von Diane von Fürstenberg und natürliche Schuhe – nach Schuhen bin ich süchtig!

6. Was würdest Du ändern, wenn Du einen Tag lang Angela Merkel sein könntest? Oh das ist jetzt eine echt schwierige Frage! Ich glaube, ich würde ins Weiße Haus fliegen und mit Barack Obama einen Kaffee trinken und ihn fragen, was er über mich noch nicht weiß und abgehört hat…

7. Wohin geht euer nächster Urlaub? Nach Italien zu meiner Schwester! Sie lebt dort mit Ihrer Familie seit 15 Jahren.

8. Was ist euer Familien-Lieblingsgericht? Wir haben neulich das Gericht aus der Zeitschrift Veggie! Scharfer Gemüse-Bulgur mit Paprika-Koriander- Joghurt nachgekocht. Das war super lecker und hat uns allen sehr gut geschmeckt !!

9. Und schaffst Du es noch regelmäßig zu lesen? Und falls ja, was liest Du gerade? Ich liebe Bücher und versuche jeden Abend zu lesen. Ich habe gerade „Die Erfindung der Flügel“ fertig gelesen und momentan lese ich „Alle Toten fliegen hoch – Amerika“. Das ist sehr lustig und  erinnert mich an meinen Aufenthalt in Amerika nach der Schule und an das Gefühl langsam erwachsen zu werden und die neue Freiheit zu entdecken!

 

Hier geht`s zum Video mit Evi Rupprecht für alle, die sich für das Borboleta und seine Entstehungsgeschichte näher interessieren!
Lovelux_Borbleta_Image_Meer

 

 


Interview mit Marcel Ostertag

Posted: März 5th, 2015 | Author: | Filed under: Interview | Tags: , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Marcel Ostertag

http://instagram.com/marcelostertagWerbung da Markennennung!

Nach dem Trubel Rund um die Fashion Week in Berlin, hat sich Marcel Ostertag etwas Zeit genommen mir einige Fragen zu seiner neuen Kollektion, der neuen Offlocation, seiner Motivation und zu seinen Zukunftsplänen zu beantworten.

1) Wie zufrieden bist Du mit dem Wechsel vom Fashion Zelt am Brandenburger Tor zur Off-Location dem „Magazin in der Heeresbäckerei“ in der Köpenicker Straße? Ich habe genau das erreicht was ich erreichen wollte. Ein entschleunigter, emotionaler Abend in dieser doch so schnellen Zeit. Durch ein tolles Team und starke Kooperationspartner hat die Umsetzung super funktioniert und mega Spass gemacht. Also sofort wieder!

 

2) Deine Kollektionen entwickeln sich von Saison zu Saison immer weiter. Ich finde Du wirst immer besser, Deine DNA ist immer erkennbar, hast Du eine Zukunftsvision für Dich, Deine Mode und Dein Label? Ich plane nicht so gern soweit voraus. Ich lebe und arbeite gerne in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen. Gerne würde ich zukünftig gerne mehr international arbeiten.
3) Hast Du einen bestimmten Typ Frau im Kopf, während Du Deine Mode kreierst? Ich designe für Frauen. Interessant sind alle Typen, Größen und Altersklassen weil ich jede Frau inspirierend finde und gerne anziehen möchte.

4) Gibt es einen internationalen Designer den Du bewunderst oder der Dich immer wieder inspiriert?

Ich werde immer Fan von Alexander Mq Queen sein und bleiben. R.I.P.
5) Was hat Dich zur neuen Herbst/Winterkollektion 2015/16 „LAVA“ inspiriert? Der Kollektionsname „LAVA“ spricht für sich. Fließende Magmaströme und explodierende Vulkane waren das Hauptthema, das wir durch Prints auf Crepe de Chine umgesetzt haben.
6) Du verstehst es, Dich und Deine Marke zu vermarkten, wo liegt aber dabei für Dich die Grenze? Die Grenze ist für mich klar zu definieren. Ich arbeite nur mit Kooperationspartnern und Menschen zu denen ich einen guten persönlichen Draht habe. Eine herzliche menschliche Ebene ist bei solchen Projekten für mich am wichtigsten. Da ich mich generell nicht verbiege und immer ich selbst bin arbeiten meine Partner gerne mit mir.
7) Wolltest Du schon als Kind Designer werden? Und wie und wann hast Du Dich dazu entscheiden, Deine Leidenschaft zu leben? Als Kind wer mein großer Traum eine Ballettkarriere die ich auch bis zu meiner Knieoperation hatte. Während dessen war meine 2. große Leidenschaft aber schon immer die Mode.
8) Du lebst ja soweit ich weiß seit 8 Jahren in München, bist in Bayern geboren, könntest Du Dir auch eine andere Metropole als die an der Isar als Deine kreative Heimat vorstellen? Ich kann mir Milano oder Berlin gut vorstellen, oder auch London, da war ich ja schon 6 Jahre und könnte mir eine Rückkehr gut vorstellen.
9) Stell Dir vor, Du wärst ein Tag lang Frau Merkel, was würdest Du alles anders machen bzw. verändern? Ich finde, dass Frau Merkel einen guten Job macht. Ändern würde ich vielleicht die Unterstützung von Kreativen in Deutschland, das ist wirklich zum Kotzen hier.
10) Die Zeit vor der Fashion Week war bestimmt recht stressig: Fotoshooting, die Kollektion musste rechtzeitig fertig werden, die Show als Ganzes geplant werden: wie entspannst Du danach? Gönnst Du Dir Urlaub oder geht`s gleich weiter? Urlaub wäre schön. Geht aber leider nicht, da ja noch die ganzen Messen kommen. Mein nächster Urlaub wird wahrscheinlich erst an Ostern statt finden können, so wie jedes Jahr.
Vielen lieben Dank lieber Marcel für das Interview! 
Wer mitfiebern möchte und mehr zum Alltag von Marcel Ostertag erfahren will, der folgt am besten seinem Instagram-Posts.
Mehr Infos zur aktuellen Sommerkollektion sowie einen Onlineshop findet ihr auf seiner Seite unter: www.marcelostertag.com

 

 


Interview mit Nathalie Prieger von Mandala

Posted: Februar 6th, 2015 | Author: | Filed under: Fashion für Muttis, Interview, Lifestyle | Tags: , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Nathalie Prieger von Mandala
Nathalie Prieger, die Gründerin und Macherin von Mandala

Nathalie Prieger, die Gründerin und Macherin von Mandala

Werbung da Markennennung!
Der nachhaltige Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten, die Liebe zu gesundem Lifestyle und dem fernöstlichen Lebensgefühl und ihre Begeisterung für Yoga und Fashion – all das inspirierte Nathalie Prieger im Jahr 2000 ihr eigenes Label MANDALA zu gründen. Davor arbeitete die zweifache Mutter, die mit ihrem Mann und den beiden Kindern in München lebt, als Chefdesignerin bei MCM. Nachdem sie ihren Chefposten an den Nagel gehängt hatte, reiste sie für eine Hilfsorganisation nach Indien. Lest selbst, im Interview mit Nathalie Prieger, wie sie dazu kam, ihr eigenes Modelabel zu gründen.
Mandala Sommerkollektion 2015
1) Wie bist Du damals auf die Idee gekommen, ein Klamotten-Label nur für Frauen zu gründen? Ich hatte schon 12 Jahre Karriere für ein bekanntes Modelabel gemacht. Dort habe ich es mich bis zur Chefdesignerin hoch gearbeitet. Ich beschloss, meinen Job zu kündigen und ein halbes Jahr in Indien für eine Hilfsorganisation zu arbeiten. Während dieser Zeit praktizierte ich morgens alleine Yoga, in einem Dorf, wo ich die einzige Westlerin war. Als ich mit Blick über die wunderschöne, süd-indische Landschaft Sonnengrüsse machte, kam mir die Idee bei meiner Rückkehr nach Deutschland eine nachhaltige Wellness Kollektion zu machen. Damals war Yoga für viele noch so etwas wie eine „Sekte“, daher verkaufte sich der Name Wellnesswear besser.
2) Für welchen Typ Frau kreierst Du Deine Mode? Für alle Frauen, die gerne bequeme Freizeit-Mode tragen, gerne Yoga praktizieren und legere bekleidet durch den Alltag gehen. Viele meiner Kundinnen sind aufmerksame, wahrhaftige Frauen.
3) Welche Rolle spielt für Dich Fair Trade und die Verwendung von organischen Stoffen? Geht gar nicht ohne!!
4) Woher holst Du Dir Deine Inspirationen für die neuen Kollektionen? Durch meine Reisen nach Indien, London, Paris und New York.
5) Welches ist Dein Lieblingsteil aus der neuen Mandala-Kollektion? Die bedruckte Legging aus Recycled Polyester!
Mandala Store in München by Andreas Hoernisch

Mandala Store in München by Andreas Hoernisch

6) Hast Du einen Lieblingsdesigner? Falls ja, wer ist es? Vanessa Bruno aus Paris!
7) Online vs Offline: shoppst Du lieber in einer Boutique oder Online? Ich kaufe sehr gerne auf meinen Reisen ein, meistens entdecke ich da sehr schöne Läden oder habe meine Lieblings Boutiquen. Online kaufe ich nur gezielt, was ich in Deutschland nicht bekomme beispielsweise auf calypsostbarth.com.
8) Wenn Du eine Sache in der Welt verändern könntest, was würdest Du ändern? Armut, ich würde allen Frauen und Kindern ermöglichen wollen, dass sie genug zu Essen haben und zur Schule gehen können.
9) Wie entspannst Du Dich am besten? In der End-Entspannung beim Yoga!!!
10) Und wo wirst Du Deinen nächsten Urlaub verbringen? In Mumbai im schönen Taj Hotel!

Vielen Dank liebe Nathalie Prieger für das schöne Interview! Übrigens, in München eröffnete sie kürzlich ihren ersten Mandala-Store. In der Pestalozzistraße 21 finden Yoga-Freunde neuerdings neben der hochwertigen MANDALA Kollektion auch liebevoll zusammengestellte Accessoires wie Armbänder, Malas, Yogataschen, Meditationskissen, Tücher oder köstliche Tees aus fairen, nachhaltigen Produktionsstätten in Indien. Mehr Infos zum Label und zur aktuellen Kollektion findet ihr auf  www.mandala-fashion.com!

Mandala Store by Andreas Hoernisch

Mandala Store by Andreas Hoernisch


Interview mit Andreea Tavitian aus Berlin

Posted: Oktober 31st, 2014 | Author: | Filed under: Interview | Tags: , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Andreea Tavitian aus Berlin

Andreea Tavitian Porträt Designerin Juli2014Werbung da Markennennung!

Andreea Tavitian hat zu Beginn diesen Jahres ihr gleichnamiges Accessoires-Label Andreea Tavitian gelaunched und mich via Linkedin kontaktiert. Und als ich später am Abend desselben Tages auf ihrer Website vorbei gesurft bin, war ich total begeistert von den knallbunten Taschen. Als ich Andreea dann im Juli 2014 auf der Modefachmesse Capsule in Berlin persönlich kennen gelernt habe, war`s als würde ich die Mama einer dreijährigen Tochter schon ewig kennen. Im Interview mit Stylepuppe spricht sie über ihren Alltag als Designerin, erzählt was sie motiviert und begeistert und was sie persönlich an Berlin so fasziniert.

XXX

Kollektion Playtime 1 von Andreea TavitianXXX

1) Wie sieht denn so ein gewöhnlicher Tag von Dir aus? Es gibt Gott sei Dank keine Routine, jeder Tag ist anders in einem Start-up. Ich arbeite sowohl an den Kollektionen als auch an der Kommunikation und kümmere mich auch um den Vertrieb. Ein klassischer Tag bei mir würde in etwa so aussehen: morgens arbeite ich meist am Computer von zuhause aus und arbeite an der Kommunikation und am Vertrieb, den Nachmittag verbringe ich dann im Atelier mit dem zuschneiden von Taschen.

 2) Du hast im letzten Jahr Dein eigenes Accessoires-Label Andreea Tavitian gegründet. Was war für Dich der schönste Moment seitdem? Es gab viele schöne Momente, aber am meisten freue ich mich über so eine Email, wie ich sie gestern von Alina, der Inhaberin eines neues Concept Stores in Bukarest (Ro Land im Marriott Bucharest), bekommen habe: „Die Taschen sind angekommen, Gott sind die schön, ich hatte Schwierigkeiten die Verpackung aufzumachen (kein Cutter), aber als ich den Inhalt entdeckt habe, war ich so glücklich dass ich jederzeit weitere 20 Minuten in Kauf genommen hätte um ein weiteres derartiges Paket aufzumachen. Die Taschen sind so bunt wie Bonbons, da musste ich sofort einige Bilder auf Facebook posten!“

3) Und welches war der schwierigste Moment? Ich musste neulich den Namen, den ich erst für meine Marke vorgesehen habe, ändern, von Lilou in Berlin zu Andreea Tavitian. Die Situation würde ich nicht als schwierig bezeichnen, eher als etwas anstrengend, da so eine Änderung mit viel Arbeit verbunden ist.

4) Was macht Dir besonders großen Spaß bei Deiner Arbeit? Dass ich die vollkommene Freiheit in Bezug auf die Gestaltung habe, das habe ich seit meiner Studienzeit vermisst. Der kreative Prozess, mich ausdrücken zu können, das ist mein Motor, und das wird auch in Zukunft so bleiben.

 5) Hast Du einen Lieblingsdesigner? Und falls ja, welchen? Nein, ich habe keinen Lieblingsdesigner, ich habe Vorbilder, die mich inspirieren. Ich mag innovative Designer, wie Rei Kawakubo, Hussein Chalayan oder Martin Margiela. Sie sind sehr unterschiedlich, aber was sie verbindet ist dass jeder eine sehr eigene Vision hat und sie mit viel Liebe und Feingefühl zum Ausdruck bringt. Das ist auch mein Ziel.

 6) Wie wichtig sind für Dich die Aspekte Nachhaltigkeit und Fair Trade für Deine Produkte? Ich lege viel Wert auf der Herkunft meiner Materialien: das Leder das ich bei einer Firma in Berlin kaufe wird nicht mit Chrom verarbeitet und ist also sehr Umweltfreundlich. Ich habe schon am Anfang meines Studiums das Buch No Logo von Naomi Klein gelesen. Nach dieser Lektüre war mir klar, wie es in dieser Industrie vorgeht und wie Menschen in der Dritten Welt behandelt werden damit wir hier für 7 Euro ein T-Shirt kaufen können. Ich denke das muss auch anders möglich sein. Für meine Taschen, die Unikate sind, arbeite ich mit einer sehr talentierten Näherin in Berlin zusammen. Das hat seinen Preis, ich bin mir aber über die Qualität der Produkte sowie über die Arbeitsverhältnisse zu 100% sicher.

Andreea Tavitian, kreative Arbeit für die Taschen

7) Du hast Berlin als Deine kreative Heimat gewählt. Wohin glaubst Du wird sich Berlin in Sachen Mode in den nächsten Jahren entwickeln? Berlin ist eine interessante Stadt, für all diejenigen die kreativ und unabhängig sein wollen. Die Modezsene in Berlin ist recht unterschiedlich, es gibt auf der einen Seite das sportliche lässige Image, verbunden mit der Modemesse Bread & Butter, anderseits gibt es einige sehr interessante und innovative Marken (z. B. C Neon, Alphacruxis). Der kommerzielle und der kreative Aspekt ergeben eine interessante Mischung, die weiterhin attraktiv für Einkäufer, Touristen oder sogar Einheimische ist. Berlin hat ein starkes Entwicklungspotenzial, langsam aber sicher, manchmal macht es zwei Schritte nach Vorne, und dann wieder einen nach Hinten.

8) Was ist für Dich persönlich das Besondere an Berlin?  Berlin verbindet zu diesem Zeitpunkt die Ansprüche die ich an eine Stadt habe: Kinderfreundlichkeit, viel Kultur- besonders eine ansprechende Kunstszene, Berlin ist Kosmopolit, hat schöne Stadteile und viel Grünfläche, und last but not least: Berlin ist sehr erschwinglich –  noch!

 9) Hast Du einen kleinen Shopping-Tip, vielleicht sogar in Deinem Viertel? In letzter Zeit gehe ich selten shoppen, und wenn, dann bin ich stark von Modulor angezogen, da ich da alles finde was ich brauche, aber ich weiss Deine Frage bezieht sich auf Mode: Ich mag den Voo Store in Kreuzberg und Happy Shop (dort gibt es übrigens auch meine Taschen zu kaufen) im Prenzlauer Berg, das liegt nur 5 Minuten von meinem Atelier entfernt. Das neue Einkaufszentrum Bikini Berlin am Tiergarten finde ich auch sehr interessant, sowohl von der Shop-Auswahl als auch architektonisch gesehen.

 10) Ganz anderes Thema: stell Dir vor, Du wärest einen Tag lang Angela Merkel: was würdest Du tun? Das ist eine tolle Frage! Als erstes, etwas richtig schickes anziehen 🙂 Alles andere was ich ändern würde, kann man nicht an einem Tag schaffen. Ich würd’s aber trotzdem hier aufzählen: Fracking in Deutschland absolut verbieten, Snowden eine Bleibe geben, dem Obama die Meinung sagen (siehe Udo Ulfkotte und seine Meinung über Deutschland als amerikanische Kolonie), das schmutzige Geschäft mit Waffen verbieten, Mindestlohn einführen, mittlere und kleine Unternehmen wirklich unterstützen, usw. Und wenn ich mir eine Meinung über Deutschland und Politik an dieser Stelle erlauben darf: am allerliebsten hätt‘ ich es wenn es die Deutschen wie die Isländer schaffen, korrupte Politiker die nur auf Großkonzerne, Industrie und Banken hören mit normalen Bürgern die wirklich die Interesse der Bürger vertreten, zu ersetzen.

 11) Und wie entspannst Du Dich am besten? Meine liebste Entspannungsmusik zur Zeit sind Klavierstücke von Scharlatti gespielt von Alexandre Tharaud. Ich lese, meditire oder bin gerne in der Natur. Aktzeichnen gehört auch zu einer meinen liebsten Aktivitäten, auch wenn es höchste Konzentration verlangt, empfinde ich es als sehr entspannend (kommt leider zu kurz zur Zeit). Von Entspannung pur, am Strand liegen und faulenzen kann ich zur Zeit nur träumen 🙂

XXX

Ganz lieben Dank liebe Andreea für das tolle Interview!!! Übrigens, ihre Taschen könnt ihr auch in ihrem Onlineshop auf AndreeaTavitian.com shoppen. Und auf facebook erfahrt ihr immer Aktuelles rund um die Designerin und ihre Kreationen.

Nächsten Frühling kommt diese tolle Laptoptasche von Andrea Tavitian in die Läden!!!


Interview mit Dian Flügel von Voralpenwerk

Posted: April 4th, 2014 | Author: | Filed under: Interview | Tags: , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Dian Flügel von Voralpenwerk

Dian Flügel, Gründerin von Voralpenwerk

Werbung da Markennennung!

Heute gibt mir Dian Flügel, Mutter, Designerin und Gründerin des Sportmodelabels Voralpenwerk die Ehre. Letzten Herbst durfte ich in ihrem Traumhaus in Seeshaupt am Starnberger See ihre allererste Kollektion bewundern und schon einige Monate später, war sie mit ihrem jungen Label Finalistin bei ispo Brandnew. Im Interview mit Stylepuppe.com erzählt Dian von ihrem Alltag als berufstätig Mutter, ihrer Vision und Philosophie für ihr junges Label und wie sie am besten entspannt.

 

1) Zuächst: wie sieht denn so ein „gewöhnlicher“ Arbeitstag von Dir aus? Der normale alltägliche Wahnsinn beginnt um 6.30h mit dem üblichen Morgen-Kinder-Zirkus. Gegen 8h sind beide Kinder “verräumt”. Direkt im Anschluss fahre ich ins Büro nach Münsing. Dort arbeite ich dann meine tägliche To-Do-Liste ab. Aktuell kümmere ich mich zusammen mit einer befreundeten Grafik Designerin um die Gestaltung meines Onlineshops und sichte neue Stoffmusterlaschen für die nächsten Entwürfe von Voralpenwerk. Ab 13h bin ich dann wieder im Mama-Modus. Inzwischen ist es aber dank eines guten Freunde Netzwerks oft auch möglich am Nachmittag von Zuhause zu arbeiten.
2) Beschreibe bitte die Philosophie von Voralpenwerk und wie bist Du auf die Idee gekommen das sportliche Modelabel zu gründen? Voralpenwerk ist authentisch mit Stil. Der eigene Umzug von der Metropole München in das Voralpenland war Antrieb für die ersten Entwürfe gewesen. Meine Bekleidungsbedürfnisse haben sich der Umgebung angepasst. Seit dem Umzug trage ich häufiger Funktionsbekleidung und schätze das Prinzip des Zwiebellooks. Ich suchte damals nach Bekleidung mit Funktion, die aber dem eigenen persönlichen Stil Freiraum lässt. So entstand Voraplenwerk, eine Outdoor-Kollektion im High Fashion Stil, bestehend aus verschiedenen Essentials, die immer funktioniert. Sie ist individuell kombinierbar und unterscheidet sich vor allem optisch von gängiger Outdoor-Bekleidung. Die Funktion wird über den Stoff geliefert und garantiert rund um die Uhr Allwetterschutz.
3) Was ist das Besondere von Voralpenwerk? Voralpenwerk ist ein Hybrid aus Sport und Mode. Dabei gibt meine Handschrift dieser Form von Sportmode eine ungewöhnliche Note.
4) Du warst mit Voralpenwerk auf der ispo Brandnew, was sind für Dich die nächsten großen Schritte? Seit der Präsentation der ersten Musterkollektion im Oktober 2013 geht Voralpenwerk seinen Weg. ispo Brandnew Finalist 2014 in der Kategorie Style geworden zu sein, war dabei eine tolle Chance als Marke gesehen zu werden und Kontakt zu den Händlern zu bekommen. Dort erlebten wir aber auch prägende Momente, erwachten aus unserem naiven Traum und begannen der Realität ins Auge zu sehen. Starre Logistik-Anforderungen, hohe Stückzahlen, aggressive Preisbildung, Gier. Mit etwas Abstand entwickelte sich immer stärker der Wunsch, einen anderen Weg zu gehen: Wir produzieren keine Trends in hohen Stückzahlen, sondern schaffen Begehrlichkeiten über eine kleine Stückzahl und Limitierungen. Durch die geringe Stückzahl können wir es uns leisten, in Europa herzustellen und unsere Qualität zu sichern. Wir achten auf kurze Wege und faire partnerschaftliche Beziehungen und erreichen Menschlichkeit durch ein Geben und Nehmen. Mitte April 2014 lancieren wir unsere neue Website mit integriertem Onlineshop. Das erste First Layer Set, bestehend aus Longsleeve und Treggings wird darüber erhältlich sein. 
5) Wie wirst Du als junge Unternehmerin im Alltag auch Deiner Rolle als Mutter gerecht? Es ist ein großes Glück, dass ich selbständig arbeiten kann. Ich genieße die Arbeit für Voralpenwerk und bin dadurch zufrieden. Eine Eigenschaft, die sehr wichtig ist als Mutter. Ich bin natürlich zeitweise auch erschöpft, aber das hat den Vorteil, dass ich viele Kinderthemen nicht mehr mit so viel Energie behandeln kann und dadurch die Kinder auch öfter einfach in Ruhe lasse. Das lieben die Kinder sehr. Trotzdem möchte ich natürlich an ihrem Leben so viel wie möglich teilhaben. Sie sind beide noch klein. Deshalb versuche ich so lange es noch geht, alles am Vormittag zu erledigen, damit ich sie mittags abholen kann. Ich denke je älter die Kinder werden, desto natürlicher nabeln sie sich von mir ab und um so mehr Kapazitäten werden wieder frei. Wichtig ist meiner Meinung nach auch, sowohl als Unternehmerin als auch als Mutter, seine eigenen Grenzen zu erkennen und sich Hilfe zu holen. Am Ende des Tages, habe ich auch vieles meinem Mann zu verdanken, der mir diese Selbständigkeit ermöglicht. Zusammen sind wir ein gutes Team.
6) Hast Du einen Lieblingsdesigner oder eine Lieblingsdesignerin? Persönlich gefallen mir Klassiker mit Understatement wie Giorgio Armani und Jil Sander. Proenza Schouler verfolge ich schon länger und Miuccia Prada fasziniert mich eigentlich mit jeder Kollektion. Sie ist unglaublich kreativ und trotzdem kommerziell mit Niveau, das mag ich auch sehr.
7) Shoppst Du lieber Online oder Offline? Und welches sind deine Lieblings-Shops? Ich kaufe viele Basics im Internet. Da sind meistens alle großen Mainstream Shops dabei, wie zum Beispiel H&M, COS, Zalando, Land´s End u.v.m. Ab und zu gehe ich dann für Highlights gerne nach München zum Beispiel in den Second Hand Laden Pure & Simple in der Müllerstraße. Dort finde ich immer einen Eyecatcher. Und Camper in den Fünf Höfen hat die perfekten Schuhe für meine Füße.
8) Wie entspannst Du Dich am besten? Ich kann manchmal ein richtiger Stubenhocker sein. Dann verlasse ich gerne 24 Stunden mal nicht das Haus. Am besten ganz alleine für mich.
9) Wohin geht Deine nächste Reise? Mit meinem Mann, unseren Kindern und meinen Eltern im Sommer drei Wochen in meine ursprüngliche Heimat nach Indonesien. Da war ich zum letzten Mal im Jahr 2004.
10) Welches Buch liegt gerade auf Deinem Nachtkästchen? Leider gar kein Buch. Es steht nur mein Wake-up Light Wecker auf dem Nachttisch, der mich jeden morgen mehr oder weniger sanft mit einem simulierten Sonnenaufgang weckt.
Vielen lieben Dank liebe Dian für das inspirierende Interview!

Interview mit Ala Zander, der Beauty-PR Spezialistin von Stilart PR aus München

Posted: Februar 14th, 2014 | Author: | Filed under: Interview | Tags: , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Ala Zander, der Beauty-PR Spezialistin von Stilart PR aus München

Werbung da Markennennung!

Heute gibt mir Ala Zander, die Gründerin und Macherin von Stilart PR die Ehre und spricht über ihre Motivation, die auf Beauty-Produkte spezialisierte PR-Agentur zu gründen, ihre Erfahrungen mit Detox und gibt einen Ausblick über die wichtigsten Beauty-Trends für 2014.

1. Wie sieht so ein „gewöhnlicher“ Tag einer Beauty-Exepertin und PR-Agentur Geschäftsführerin aus? Ich schlage die Augen auf (ca.6.30 Uhr), schmeiße mein Blackberry an, mache mir einen Kaffee und schreibe vor Agenturbeginn (der ist um 9 Uhr, im Bett liegend oder auf meiner Couch sitzend) um die 50-100 erste Emails des Tages, das können Ideen sein, die mir während der Nacht einfielen, das können dringende Notizen an mein Team sein zu bestehenden oder neuen Projekten, das sind Antworten an Kunden oder Journalisten oder ganz einfach nur to do Reminder an mich selber:-) Und so geht das dann bis abends weiter, hin und wieder unterbrochen von einem Mittagessen mit einem Kunden oder Redakteur, Meetings/Telefonate mit Kunden oder Team-Besprechungen mit einzelnen oder allen Mitarbeitern.

2. Wie bist Du auf die Idee gekommen, Stilart PR zu gründen und wieso hast Du Dich ausgerechnet auf Beauty-Produkte spezialisiert? Ich habe mich – nach 5 Jahren in einer der besten und größten Mode PR-Agenturen des Landes – im Affekt selbstständig gemacht, weil ich merkte, dass ich ständig dachte alles besser zu wissen und schneller zu können. Dann saß ich irgendwann in einem kleinen Kellerloch, hatte mir einen Namen für die Agentur überlegt und keinen einzigen Kunden. Bis ich mich fragte, warum ich als leidenschaftliche Sammlerin von Vanille-Parfums nicht einfach PR für Vanille-Parfums mache. So fing alles an und mit meiner Entscheidung schien dann auch gleichzeitig der große Wandel im Parfum-Business (weg von Mainstream, hin zu Nische) stattzufinden. Wie es das Glück wollte, war ich eine der ersten Agenturen die sich auf diesen neuen boomenden Trend spezialisiert hatte. Heute – nach 10 Jahren – ist Beauty zwar mein Hauptfokus aber auch Mode und Schmuck im hochselektiven Luxus-Segment zählen zu meinem Portfolio.

3. Was sind Deiner Meinung nach die wichtigsten Beauty-Trends für 2014? Ein extrem gepflegtes, natürliches Äusseres – laut und bunt und offensichtlich künstlich „verbessert“ war gestern, eine gesunde, strahlende und frische Ausstrahlung ist der Look 2014. Das heißt pflegen, schmieren, cremen und leuchten. „Get the Glow“ heißt das Motto. Das bedeutet keine starren Botox-Gesichter mehr und keine deutlich sichtbaren Unterspritzungen mehr sondern konsequente Pflege mit dem besten Anti Aging-Techniken die es auf dem Markt gibt.

4. Welches Produkt ist Dein ganz persönlicher Beauty-Favorit? Oh je, muss ich mich hier auf einen beschränken? Das ist UNMÖGLICH! Aber wenn ich wirklich auf eines nicht verzichten könnte, dann wäre es Hydration, also Feuchtigkeit, Feuchtigkeit  und nochmals Feuchtigkeit. Sie ist meiner Meinung nach das A und O für einen schönen frischen Teint. Eines meiner absoluten Top-Produkte, das ich schon über 1 1/2 Jahr benutze (was sehr lange ist für jemanden der jede Woche neue Produkte auf den Tisch bekommt) ist das „Neuroliquid Youth Serum“ von Peter Thomas Roth. Was ich auch schon seit Jahren benutze ist das Wimpernwachstums-Serum von M2Beauté, weil ich damit wirklich sagenhaft lange Wimpern habe und schöne Wimpern enorm wichtig für die Ausstrahlung sind.

5. Detox ist in aller Munde, hast Du auch positive Erfahrungen damit sammeln können? Ich habe schon vor 20 Jahren damit begonnen, allerdings im Nachhinein betrachtet sehr naiv und ohne profundes Wissen. Aber den Körper einmal im Jahr zum radikalen Verzicht zu zwingen und ihn von allen Suchtmitteln wie Alkohol, Zigaretten, Kaffee, Zucker, Fetten, Geschmacksverstärkern, etc. zu entwöhnen, wirkt wahre Wunder und schenkt einem so viel Energie. Ich bin ein absoluter Detox Fan und kann es nur jedem empfehlen, um sich a) selber besser kennen zu lernen (vor allem die eigene Disziplin) und b) die Reset Taste zu drücken und sich danach wirklich sensationell gut fühlen (dazu sollte man mind. 7 Tage, besser 10, noch besser 14 Tage durchhalten).

6. Ganz anderes Thema: Welches Buch lesen Sie gerade? Tolle Frage, denn eigentlich schaffe ich keine Bücher mehr zu lesen, außer im Urlaub. Und da ich den gerade hatte, habe ich jede Menge gelesen, unter anderem „Christiane F. – Mein zweites Leben“ und „Lass mich die Nacht überleben“ des Journalisten Jörg Böckem. Jetzt habe ich gerade „Der Allesverkäufer“ über Jeff Bezos, den Amazon-Gründer, begonnen. Erfolgsgeschichten dieser Art faszinieren mich, da ich der Meinung bin, dass man es ohne Besessenheit nicht ganz nach oben schafft.

Vielen lieben Dank liebe Ala für das interessante Interview!

 


Interview mit Claire Nizeyimana, der Bloggerin von www.cappumum.com

Posted: August 24th, 2013 | Author: | Filed under: Interview | Tags: , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Claire Nizeyimana, der Bloggerin von www.cappumum.com

 

Claire hat mir eine sehr süße Email geschrieben und mir ihren Blog, www.cappumum.com, der schöne Kindermode, Ausflugsziele und schöne Lifestyle-Tipps Rund um München beinhaltet, vorgestellt. Sie lebt zusammen mit ihrem zweijährigen Sohn Oskar und mit ihrem Freund in der Maxvorstadt. Cappumum.com hat sie ins Leben gerufen, weil sie eine große Leidenschaft für Mode hat und obendrein sehr gerne schreibt. Drei mal pro Woche nimmt sie im Tanzforum München an klassischen Ballettstunden teil und hält sich so fit. Sie träumt wie ich von einer Reise nach New York und würde sehr gerne ein eigenes Buch schreiben.

1. Wie sieht so ein gewöhnlicher Alltag von Dir aus? Etwas stressig in der Früh, da ich immer so lange wie möglich schlafen möchte, dann doch aufstehe, fix im Bad verschwinde, anschließend meinen Kleinen wecke, ihn tagfein mache und die Wohnung aufräume, während er mit seinem Papa frühstückt. Gegen 8.15 Uhr verlassen wir drei dann das Haus.

Nach der Arbeit hole ich meinen Sohn dann wieder aus der KITA ab und wir machen coole Sachen, Freundinnen treffen, auf dem Spielpatz oder in Cafés abhängen, immer das, worauf wir zwei gerade so Lust haben. Dann geht’s gegen 19.30 Uhr ins Bett und ich gehe an mindestens zwei Abenden unter der Woche zum Ballettunterricht. Die restlichen Abende gehören meinem Freund J. Achja, zwischendurch schreibe ich die Artikel für Cappu Mum!

2. Wie bist Du auf die Idee gekommen www.cappumum.de zu gründen? Ich bin sehr internet-affin und liebe es, zu Schreiben. Hinzu kommt, dass ich seit der Geburt meines kleinen Jungen immer auf der Suche war, nach Plätzen mit Kindern, coolen Beschäftigungen mit den Kleinen und hübscher Kindermode. Das stand jedoch nirgendwo so genau, beziehungsweise aktuell beschrieben. Naja und als mir dann Katja, vom Onlinemagazin Travelettes.net und Autorin des Buches „In High Heels um die Welt“, bei einem zufälligen Treffen sagte, „na dann schreib doch auch ein Blog“, zögerte ich nicht lang. Ideen und Themen hatte ich einige, den Spitznamen Cappu Mum auch bereits von meinem Freund und ruckzuck ging mein Herzensprojekt online.

3. Hast Du einen Lieblingsdesigner? Und falls ja, welchen? Ich gehe gar nicht nach Labels, sondern trage das, was ich hübsch finde. Das kann Non Name sein, Vintage, … ist mir eigentlich völlig egal. Und wer Cappu Mum liest, weiß, ich liebe ZARA!

4. Thema Onlineshopping: kaufst Du viel online ein? Oder gehst Du lieber in Stores und Boutiquen? Für mich gibt es nichts Schöneres, als durch die Stadt zu schlendern, mich inspirieren zu lassen, die Läden zu durch stöbern und hübsche Teile heraus zu fischen. Das kommt bei mir eigentlich noch vor dem Onlineshopping. Online kaufe ich allerdings viele Dinge für das Kinderzimmer, da es in dieser Richtung online ein großes Angebot an zauberhaften Shops gibt.

 5.  Du bist Mama wie vereinbarst Du Deinen Berufstätigkeit mit dem Mamasein? Indem wir drei ein perfekt eingespieltes Team sind! Hinzukommt natürlich, dass mein Kleiner während meiner Arbeitszeit in der KITA sehr gut betreut wird. Er kann daheim auch so schön alleine spielen, so dass ich währenddessen wunderbar etwas schreiben oder Emails beantworten kann.

6. Bist Du zufrieden mit der Unterstützung des Deutschen Staates von Dir als Mutter? Puh, das kann ich gar nicht so beantworten. Da wir beide berufstätig sind, ist das Kindergeld ja die einzige Unterstützung, die wir vom Staat bekommen.

 7. Wohin geht Deine nächste Reise? Nach Mallorca, im September!

8. Welches Buch liegt gerade auf Deinem Nachttisch? Kirschroter Sommer von Carina Bartsch.

9. Und was machst Du an einem Mamifreien Tag? Relaxen, gar nichts planen, einfach in den Tag hineinleben.

10. Wir haben ja noch ein bisschen Sommerferien hier in Bayern, verrätst Du den Stylepuppe.com Leserinnen und mir Deinen Geheimtipp für einen tollen Ausflug? So geheim ist das nun eher nicht mehr, da ich auf Cappu Mum schon darüber berichtet habe. Mein Lieblingsort ist momentan das „Kleine Seehaus“ am Starnberger See, zwischen St. Heinrich und Holzhausen. Den Nachmittag bis Abend dort zu verbringen ist wie Urlaub, so unglaublich relaxed!

 

Vielen Dank liebe Claire für das Interview und viel Spaß weiterhin beim Schreiben!


Interview mit Günes Seyfahrt, bald dreifache Mama und Gründerin von Mamikreisel.de

Posted: August 9th, 2013 | Author: | Filed under: Interview | Tags: , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Günes Seyfahrt, bald dreifache Mama und Gründerin von Mamikreisel.de
 Werbung da Markennennung!
Die Gründerin der Online-Kinderprodukt-Börse www.mamikreisel.de, auf der jeder gebrauchte Kinderkleider, Spielzeug und sogar Kinderwagen kaufen und verkaufen kann, kommt ursprünglich aus Nürnberg und hat vor ihrem BWL-Studium eine Ausbildung zur Tanzlehrerin absolviert. Mit der Vermarktung von Geschäftsideen kennt sie sich sehr gut aus, bis zu ihrer ersten Elternzeit war sie beispielsweise beim Münchner Frauen-Fitnessstudio My Sport Lady für die Web-Präsenz zuständig. Sie ist eine Macherin, die auch schwanger mit Kind Nummer Drei fleissig Emails tippt und gut gelaunt mit ihren Söhnen über Münchens Spielplätze tollt.
1. Wie sieht so ein gewöhnlicher Alltag von Dir aus?
Aufstehen, Emails checken und ggfls. beantworten, duschen und Kurzstyling, etwas Haushalt, Kinder wecken (ich habe 2 Langschläfer), Kinder fertig machen und gemeinsam frühstücken. Und dann verlassen wir alle recht gleichzeitig das Haus. Ab ins Büro, arbeiten, nachmittags Kinder von der Kita abholen, Termine wahrnehmen oder einfach nur lustig sein, mit den Kindern am Tisch sein, während sie essen, mein Mann bringt dann die Kinder ins Bett, wenn er nach Hause kommt und ich bereite unser Abendessen vor. Danach versuche ich noch etwas zu arbeiten, manchmal sehen wir fern und meist fallen wir quatschend ins Bett.
2. Wie bist Du auf die Idee gekommen Mamikreisel.de zu gründen?
Ich mag keine übervollen Kindersachenbasare und -Flohmärkte, bin selbst Onlinerin und weiß, wieviel Sachen für die Kinder man zuhause hat, die man nicht lange nutzt. Wieso also all das nicht verbinden?
3. Hast Du eine Lieblingsmarke? Und falls ja, welche?
Ich bin gar kein Markentyp. Ich mag generell bunte, fröhliche, farbige Sachen, die lange halten und bequem sind. Ab und an mag ich etwas Style. Meine Buffalo Pumps, die bereits 10 Jahre alt und superbequem sind und nach kurzem Aufpolieren aussehen wie neu zum Beispiel oder meine Pradatasche, die mein Mann mir vor mehreren Jahren in Mailand geschenkt hat.
4. Thema Onlineshopping: kaufst Du viel online ein? Oder gehst Du lieber in Stores und Boutiquen und lässt Dich vor Ort inspirieren?
Ich kaufe eher nach Bedarf ein. Ob online oder im Shop ist da egal. Inspirieren lasse ich mich sowohl in Kaufhäusern als auch in Online-Shops.
5. Du bist Mama, wie vereinbarst Du Deinen Berufstätigkeit mit dem Mamasein?
Ich habe 2 Jungs, knapp 4 und knapp 2 Jahre und bin derzeit mit dem 3. schwanger in der 25. SSW. Meine Kinder wissen, dass Mama nicht immer verfügbar ist. Sie können sich super alleine beschäftigen und merken, wenn ich 5 Minuten benötige, um eine Mail in Ruhe zu schreiben. Oft sitze ich nachmittags mit ihnen da und beanworte und schreibe Mails, während sie neben mir spielen. Dann quatschen wir zwischendurch natürlich auch. Ich bin ein Mensch, der schnell switchen kann und seinen roten Faden trotz Störungen nicht verliert. Deshalb sehe ich alles eher entspannt.
Und mir ist wichtig, dass meine Kinder wissen, dass ich sie liebe uns sie immer an erster Stelle stehen, dass sage ich Ihnen auch oft. Da ich kein schlechtes Gewissen habe, dass ich arbeite, habe ich das Gefühl, dass sie es einfach so annehmen können. Denn Mama ist da, wenn sie mich rufen (Mama ich bin fertig, ich habe Kaka gemacht – ah, also abputzen). Danach kann ich mich aber auch wieder an meinen Laptop setzen. Das akzeptieren sie. Ich bin ja da.
6. Bist Du zufrieden mit der Unterstützung des Deutschen Staates von Dir als Mutter und als Unternehmerin?
Ich bin ein Mensch, der erstmal fragt: Was kann ich tun bevor ich frage, was man für mich tun kann. Das ist in allem so. Ganz objektiv betrachtet, finde ich, gibt uns der Staat viele Möglichkeiten. Das fängt bei Kriegsfreiheit und Lebensmittelüberfluss an und geht weiter über Förderungen für alle Arten von Benachteiligungen bis hin zu Unterstützung zur Weiterbildung. In diesem Rahmen kann man sich entfalten und kann ein Unternehmen gründen. Das die Gründung an sich kein einfacher Weg ist, ist klar. Aber es ist machbar.
Was ich manchmal etwas viel finde, ist die Bürokratie. Man will sich mit der Idee beschäftigen, aber muss sich dann um Registereinträge, Steuerthemen und Anmeldungen von irgendwelchen Dingen kümmern. Das ist lästig, aber gehört dazu.
Wenn es mich sehr nervt, dann überlege ich manchmal, wie ich es organisieren würde, wenn ich der Staat wäre. Und ehrlicherweise fällt mir da nicht immer eine bessere Lösung ein.
7. Wie möchtest Du Deine Kinder erziehen?
Ich beschäftige mich derzeit mit dem Thema Schule. Das Buch von Richard David Precht „Anna, die Schule und der liebe Gott“ kann ich jedem wärmstens empfehlen. Ich weiß für mich, dass ich viel Arbeit haben werde, meine Kinder neben der Schule zu Menschen zu erziehen, die frei denken, Möglichkeiten statt Grenzen sehen, nicht vorschnell beurteilen, sondern sich auf andere Menschen einlassen, keine Angst vor Niederlagen haben, sondern sie als wertvolle Erfahrungen zum Erfolg sehen und machen, was sie glücklich macht und nicht, was von ihnen vielleicht erwartet wird. Ich denke, dass das aktuelle Schulsystem diese in meinen Augen essentiellen Werte nicht oder nur unzureichend fördert. Wer weiß, vielleicht gründe ich zu Kinderkrippe, Kindergarten und Hort auch noch eine Schule. 😉
8. Welches Buch liegt gerade auf Deinem Nachttisch?
Das oben genannte – Richard David Precht „Anna, die Schule und der liebe Gott“
9. Und was machst Du an einem Mamifreien Tag?
Ins Café gehen, mein Buch weiterlesen und einfach die Seele baumeln lassen…….