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WER UND WAS SIND WIR? Die BRAHMAN-Ausstellung von Bernd Kolb

Posted: Juni 2nd, 2017 | Author: | Filed under: Allgemein | Tags: , , , , , | Kommentare deaktiviert für WER UND WAS SIND WIR? Die BRAHMAN-Ausstellung von Bernd Kolb

 

Seit gestern, dem 1. Juni 2017 gibt es in der Berliner Malzfabrik eine großartige Ausstellung von Bernd Kolb. Sie heißt BRAHMAN und stellt sich die Frage: WER UND WAS SIND WIR? Eine Frage, die sich die Menschheit seit Anbeginn stellt und die sich nicht in ein bis zwei Sätzen erklären lässt. BRAHMAN ist ein Begriff aus den indischen Veden, der ältesten dokumentierten Weisheitslehre der Menschheit. Er beschreibt den Urgrund allen Seins, den immateriellen, unsterblichen, alldurchdringenden Geist des Universums, alles Lebendigen, die unendliche, unveränderliche und unteilbare Weltseele. Mir liegt das Thema besonders auf dem Herzen, oder besser auf der Seele. Vor allem im Alltag frage ich mich oft, wieso wir so zerstörerisch leben – gegenüber uns selbst, der Natur und dem großen Ganzen? Warum wir ständig unser Ego polieren, mit viel zu viel unnötigem Konsum, Plastik, mit einem schicken Auto, einem mit Designmöbeln vollgestopften Heim und einem zeitraubenden und oftmals sinnlosen Job? Materieller Wohlstand scheint leider noch immer für viele Menschen wichtiger zu sein, als ihr inneres Wohlgefühl. Deshalb dominiert in unserer leistungsorientierten Ellenbogengesellschaft oftmals das Ego-System. Diese Gier nach materiellem Erfolg und Profit entfremdet uns von uns selbst, treibt viele Mitmenschen ins alltägliche Hamsterrad, in Depressionen und Burn-Out. Dabei bin ich mir sicher, dass es uns um Längen besser ginge, wenn wir lernen uns eins mit dem großen Ganzen zu fühlen und uns dies wichtiger wäre. Seitdem ich Mutter bin, habe ich eine Vision. Ganz besonders für meine Töchter. Dabei erträume ich mir ein kleines Dorf, hier am Starnberger See, indem alle in Harmonie mit der Natur und in großer Verbundenheit miteinander leben. In dem jeder seiner Aufgabe nach geht, jeder das arbeitet, was seinen Talenten und Neigung entspricht, es keine Massenproduktion gibt, kein Neid, keine Gier nach Anerkennung und Bestätigung, sondern Liebe und Mitgefühl.

  1. Aber wie können wir vom Ego-System zurückfinden ins Öko-System?
  2. Wie schaffen wir es unseren Verstand mal abzuschalten und uns auf eine andere Bewusstseinsstufe einzulassen, indem wir nur unsere Seele, unser Inneres Selbst fühlen?
  3. Wie kommen wir dahin, dass wir am Ende liebevoll, sorgsam und gedeihlich mit uns selbst, mit unseren Mitmenschen und mit der Natur umgehen?

Die Ausstellung BRAHMAN versucht uns wieder ein Gefühl für die All-Verbundenheit zu geben. Dafür fotografierte Bernd Kolb diese „Wellenlänge“, die aus einer Gefühls-Frequenz besteht. Die fotografierten Menschen sind alle im Zustand des „Eins-Seins“ mit sich selbst und mit dem großen Ganzen. Dementsprechend gab es kein Setting als die Bilder, die zwischen 2015 und 2016 entstanden sind, fotografiert wurden. Bernd Kolb nutze kein Stativ, kein Kunstlicht, keinen Blitz und keine Pose. Vielmehr versuchte er sein Motiv nicht mehr „nur“ zu sehen, sondern zu „fühlen“.

Mehr Informationen zu dieser grandiosen und bewegenden Ausstellung BRAHMAN von Bernd Kolb findet ihr unter www.brahman.de!

 

 

 


sygns Neonröhre meets Fotografie von Simon Lohmeyer: Ausstellung in München

Posted: April 13th, 2016 | Author: | Filed under: Allgemein, Lifestyle | Tags: , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für sygns Neonröhre meets Fotografie von Simon Lohmeyer: Ausstellung in München

Simon Lohmeyer meets sygns

Die Neonröhren von sygns erobern nun auch die bayerischen Wohnzimmer. Für alle, die auf moderne Fotografie, ein Revival der 80er und Berlin-Style stehen, empfehle ich einen Besuch der Ausstellung von Simon Lohmeyer in der Reichenbachstraße 22 im Münchner Gärtnerplatzviertel.

Für die Ausstellung „Please Peace“ hat sich die Berliner Design- und Produktionsfirma sygns mit dem 27-jährigen Münchner Künstler Simon Lohmeyer zusammengetan.

Das Ergebnis sind 6 Kunstwerke, die durch das Zusammenspiel von Neonlicht und Fotografie, eine ganz eigene Faszination haben. Bewegend und gleichzeitig bewundernswert finde ich, wie Simon Lohmeyer tragische biographische Erlebnisse, wie die Drogensucht seines Vaters oder den Selbstmord seiner Schwester aufarbeitet und künstlerisch umsetzt. Trotz bzw. gerade aufgrund seines Schicksals verleiht er seinen Werken einen positiven Charakter, daher auch der Titel der Ausstellung: „Peace Please“. Mir persönlich gefällt der Titel sehr, auch ich habe mir das des öfteren nach „holprigen“ Lebensereignissen gewünscht und mir einfacherer Lebensphasen herbei gesehnt. Rückblickend haben mich meine Schicksalsschläge und mein Scheitern immer wieder zurück auf den Weg geführt. Sehr spannend und hilfreich fand ich dafür die Lektüre von „Die Reisen der Seele“ von Michael Newton. Inzwischen habe ich mit den „Downs“ meines bisherigen Lebens meinen Frieden und bin gespannt, was noch auf mich zukommen wird. Peace Please ist auch mein persönliches Anliegen – im übrigen auch Weltpolitisch!

Jeweils von Donnerstag bis Samstag, ab 20 Uhr kann man sich die Kunstwerke ansehen, begutachten und auch käuflich erwerben – der Eintritt ist kostenlos.

Studio Simon Lohmeyer in der Klenzestraße


Kunst & Festzelte: sehenswerte Foto-Ausstellung von Michael von Hassel in München!

Posted: September 14th, 2015 | Author: | Filed under: Allgemein, Lifestyle | Tags: , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Kunst & Festzelte: sehenswerte Foto-Ausstellung von Michael von Hassel in München!

 

Michael von Hassel in der Rathausgalerie Vernissage zur Michael von Hassel Austellung OKTOBERFEST CATHEDRALS in der Kunsthalle Rathausgalerie in München am 11.09.2015. Agency People Image (c) Viviane Simon

Michael von Hassel „Oktoberfest Cathedrals“ Agency People Image (c) Viviane Simon

Als ich mich über den Münchner Fotokünstler Michael von Hassel schlau gemacht habe, habe ich heraus gefunden, dass er genau wie ich an der Katholischen Universität Eichtsätt BWL studiert hat. Ich bekam meinen Diplom allerdings zwei Jahre vor ihm verliehen. Zudem ist er genau wie ich im Münchner Süden aufgewachsen. Nur bin ich nicht auf die Idee gekommen, Oktoberfestzelte morgens um 4 Uhr aus der Zentralperspektive und völlig menschenleer zu fotografieren. Michael von Hassel ist Autodidakt. Der 37-jährige hat sich in der Kunstszene bereits einen Namen erarbeitet.

Michael von Hassel - @Rosis - 2013

Michael von Hassel – @Rosis – 2013

„Oktoberfest Cathedrals“ heißt seine aktuelle Ausstellung die noch bis zum 10. Oktober 2015 in der Münchner Rathausgalerie Kunsthalle zu sehen ist. Dort hängen seine imposanten und sehenswerten Kunstwerke, die übrigens pro Abzug bis zu 15.000€ kosten. Im Gegensatz zum Treiben in den Festzelten während der regulären Öffnungszeiten der Wiesn, strahlen seine Bilder eine entspannte Ruhe aus. Auf den Fotos ist nichts zu sehen von den geschätzten 6 Millionen Besuchern, die tanzend auf und neben den Tischen mit Bierkrügen in der Hand zu Schlagern feiern. Die Foto-Ausstellung „Oktoberfest Cathedrals“ von Michael von Hassel kann ich allen nur ans Herz legen! Mehr Infos dazu findet ihr hier!

Michael von Hassel  Augustinus Cathedral - 2013

Michael von Hassel Augustinus Cathedral – 2013


Ausstellung: Fast Fashion – die Schattenseiten der Mode in Hamburg

Posted: März 29th, 2015 | Author: | Filed under: Allgemein, Lifestyle | Tags: , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Ausstellung: Fast Fashion – die Schattenseiten der Mode in Hamburg

Aus der Ausstellung Fast Fashion im MKG Hamburg

Auf Blogs und Instagram wird gerade schwärmerisch über die Karl Lagerfeld-Ausstellung in der Bundeskuntshalle in Bonn berichtet, die mit Sicherheit sehenswert ist. Mich allerdings reizt die Ausstellung „Fast Fashion – Die Schattenseiten der Mode“ im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe viel mehr. Seit dem 20. März und noch bis zum 20. September 2015 regt die Ausstellung interessierte und kritische Besucher an, sich engagierter mit den Themen Mode und Konsum und den sozioökonomischen und ökologischen Folgen auseinanderzusetzen. Es gibt beispielsweise Studien, die belegen, dass wir Rund 40 Prozent der Kleider in unserem Kleiderschrank gar nicht tragen. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich diesen Winter bestimmt 3 zerschlissene Leggings meiner Töchter in den Mülleimer geworfen und mal eben neue bei H&M im Internet bestellt – mit schlechten Gewissen, aber ich hab`s getan. Hier liegt das Problem: die bekannten Mode-Discounter bringen bis zu 12 Kollektionen im Jahr heraus. Die Sachen sind so günstig, dass sie sich jeder leisten kann und wenn mal das ein oder andere Shirt gar nicht getragen wird und gleich im Kleidersack landet tut`s auf den ersten naiven Blick keinem weh. Tragödien wie der Einsturz der Textilfabrik in Bangladesch rütteln dann aber doch wach und bringen die negativen Folgen von Fast Fashion in die Medien.

Bangladesch

Die Ausstellung „Fast Fashion“ klärt auf, hilft das eigene Verhalten zu analysieren und weist im „Labor“ Möglichkeiten auf, wie ein ethisch, moralisch und ökologisch anständiger Kleiderschrank zukünftig aussehen könnte. Die Schattenseiten der glamourösen Modeindustrie werden beleuchtet. Dabei verbindet die Ausstellung den Zusammenhang zwischen Konsum, Ökonomie und Ökologie und beleuchtet diese Themenfelder unter den folgenden Aspekten: Fashion & Victims; Mangel & Überfluss; Global & lokal; Lohn & Gewinn; Kleidung & Chemie; Bekleidung & Ökologischer Rucksack. Am Ende macht die Ausstellung Hoffnung auf eine „bessere“ Zukunft weil sie aufzeigt, welche Macht wir Konsumenten haben.

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Mehr Informationen zum Hamburger Museum für Kunst & Gewerbe findet ihr hier. Auf der offiziellen Website zur Ausstellung mit dem Link www.fastfashion-dieausstellung.de findet ihr viele Hintergrundinformationen, Videos und Interessantes zum Thema. Die Seite ist sehr zu empfehlen für all diejenigen, die die Ausstellung in Hamburg nicht besuchen können, sich aber dennoch für das Thema interessieren.


Ausstellung zu Kate Moss: The Icon in Berlin

Posted: November 28th, 2014 | Author: | Filed under: Allgemein, Lifestyle | Tags: , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Ausstellung zu Kate Moss: The Icon in Berlin
2_Jurgen Ostarhild, Kate Moss, Camber Sands, South England, 1991, copyright Jurgen Ostarhild_courtesy ONO arte contemporanea

copyright by Jurgen Ostarhild

Heute startet in Berlin in der Galerie Hiltawsky in der Tucholskystrasse 41 in Berlin Mitte die Ausstellung Kate Moss: The Icon. Kate Moss ist eine der Stilikonen unserer Zeit und ich bin nach wie vor ein großer Fan von ihr. 1988, als ich gerade mal 12 Jahre alt war, wurde Kate Moss als 14-jährige am JFK-Flughafen in New York von Sarah Doukas, der Agenturgründerin von Storm Models entdeckt. Noch im selben Jahr wurde mit der „Kindfrau“ die Werbekampagne für Unterwäsche von Calvin Klein geshooted. Mit dieser Kampagne wurde Kate weltberühmt. Anfang der 90er Jahre gehörte Kate Moss, die nur 1,70 Meter groß ist und somit nicht den gängigen Modeladen entspricht, zur Ersten Liga der Topmodells.

4_Satoshi Saikusa, Kate III, copyright Satoshi Saikusa_courtesy ONO arte contemporanea

copyright by Satoshi Saikusa

Neben Cindy Crawford, Linda Evangelista, Claudia Schiffer, Christy Turlington und Naomi Campell zählte sie zu den meist gebuchten und best bezahlten Modells jener Zeit. Inzwischen macht ihr ihre 12-jährige Tochter Lila Grace schon fast Konkurrenz und sie hat einige größerer und kleinere Skandale überstanden. In der Ausstellung findet ihr Fotos von „La Moss“ von frühesten Fotoshootings mit ihr, sowie stilprägende Fotos aus Marrakesch und vom W-Magazine. Die Fotos stammen von Fotografen wie Michel Haddi, Pamela Hanson, Marc Hispard, Chris Levine, Dana Lixenberg, Jurgen Ostarhild, David Ross, Satoshi Saikusa und Albert Watson.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 21. Februar 2015 und ich werde während der Mercedes Benz Fashion Week in Berlin im Januar auf alle Fälle versuchen mir die Ausstellung anzuschauen. Mehr Informationen zur Ausstellung findet ihr hier.