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Eco-Fashion ist kein Nischenthema mehr!

Posted: Juli 3rd, 2018 | Author: | Filed under: Allgemein, Fashion für Muttis, Lifestyle | Tags: , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Eco-Fashion ist kein Nischenthema mehr!

BERLIN, GERMANY – JULY 03: A model, fashion detail, walks the runway at the Greenshowroom Selected show during the Berlin Fashion Week Spring/Summer 2019 at ewerk on July 3, 2018 in Berlin, Germany. (Photo by John Phillips/Getty Images for MBFW)

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Diese Woche findet die Fashion Week in Berlin statt und was mich dabei ganz besonders freut ist, dass Modelabels, die sich der Nachhhaltigkeit verschrieben haben, immer zahlreicher dort vertreten sind. Zur Berlin Fashion Week präsentieren die „Grünen Messen“ progressive Labels für Street- und Casualwear und versammeln Top-Player und Newcomer aus dem nachhaltigen Fashion-Segment. Ein umfangreiches Veranstaltungsangebot, darunter Fashion Shows, Diskussionsforen, die Fashion Sustain Konferenz, der Fair Fashion Move und viele Parties machen Berlin eine Woche lang zum Hotspot für Nachhaltigkeit und Innovation in der Mode. Als ich vor sechs Jahre zum ersten Mal die Ethical Fashion Show besuchte, waren die ausstellenden Marken noch recht überschaubar. Inzwischen sind erfreulich viele Labels dazu gekommen und das Produktsortiment reicht von Socken, Taschen, Schuhen, Dessous und Schmuck über Jeans und Kleider bis hin zu Knitwear. Zudem finde ich, dass viele Kollektionen sehr stylisch sind. Der „ökige“ Look der ersten Stunde der nachhaltigen Labels ist passé und viele talentierte Designer beweisen, dass man mit Bio-Baumwolle, recycelter Seide und vielen anderen nachhaltigen Materialien schöne Mode kreieren kann.

BERLIN, GERMANY – JULY 03: A model walks the runway at the Greenshowroom Selected show during the Berlin Fashion Week Spring/Summer 2019 at ewerk on July 3, 2018 in Berlin, Germany. (Photo by Alexander Koerner/Getty Images for MBFW)

Am 3. Juli 2018 feierte die gemeinsame Modenschau „Greenshowroom selected“ der Fachmessen Greenshowroom und Ethical Fashion Show, die im Rahmen der Mercedes Benz Fashion Week stattfand, im Ewerk in Berlin Premiere. Dort liefen Models ausschließlich in Eco-Fashion Looks über den Laufsteg. Konzipiert und Kuratiert wurde diese Editorial-Show von der Stylistin Claudia Hofmann, die auch Co-Gründerin des Fashion Council Germany ist. Die Themen der Modenschau waren Diversity und Uniqueness. Unter den teilnehmenden nationalen und internationalen Modelabels waren beispielsweise Benu Berlin, Antonia Zander, Anne Bernecker, Buki Akomalafe, Ecoalf, Lanius, Philomena Zanetti und Tauko. Auch Labels aus Äthiopien wie Mafi, Meron und Samra präsentierten ihre Outfits für den kommenden Sommer 2019. Abgerundet wurden die Outfits mit Schmuck unter anderem von Alama, Schuhen von Baboosha oder Nat-2 und Hüten von Spatz Hutdesign.

Am Donnerstag, den 5. Juli wird erstmals auch der Fair Fashion Move stattfinden. Diese Bewegung startet um 12h am Alexanderplatz und zieht von dort durch die Hauptstadt zum Kraftwerk. Ihr ambitioniertes Ziel ist für mehr Fairness in der Mode zu appellieren! Mit dem Fair Fashion Move soll lautstark und fröhlich zu einem Umdenken aufgerufen werden.

Weitere Informationen zur Ethical Fashion Show und den teilnehmenden Marken findet ihr unter ethicalfashionshowberlin.

BERLIN, GERMANY – JULY 03: A model walks the runway at the Greenshowroom Selected show during the Berlin Fashion Week Spring/Summer 2019 at ewerk on July 3, 2018 in Berlin, Germany. (Photo by John Phillips/Getty Images for MBFW)


meshton: Wolle und Accessoires zum Wohlfühlen aus München

Posted: Februar 18th, 2018 | Author: | Filed under: Allgemein, Fashion für Muttis, Lifestyle | Tags: , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für meshton: Wolle und Accessoires zum Wohlfühlen aus München

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Eher zufällig habe ich in einem Newsletter vom Münchner Label meshton erfahren und nachdem ich mir die Website, inklusive Onlineshop und Blog angesehen und so mehr über die Philosophie des Labels erfahren habe, war ich spontan begeistert. Insbesondere, weil uns ja noch einige eisige Wintertage bevor stehen, die Mama und Kids am besten mit warmen Schals und kuscheligen Plaids meistern. meshton wurde im Januar 2017 von Matthias Oberndörfer gegründet und bietet kuschelige Schals, Decken und Wollballen zum Selberstricken aus fair produzierter Wolle in vielen schönen Farben. Die Wolle stammt von artgerecht gehaltenen Merinoschafen und wird nach hohen Standards gefärbt, damit sie auch für die Kleinsten geeignet ist.

Zugegeben, ich habe schon etwas geschmunzelt, als ich gelesen habe, dass ein Mann selber strickt und obendrein auch noch sein eigenes Stricklabel gegründet hat. Dabei begann alles mit einem selbstgestrickten Schal. Matthias wollte seiner Schwester einen handgestrickten Schal aus hochwertiger Wolle schenken. Allerdings musste er dafür den gewünschten Garn, der sich besonders gut zum handstricken eignet, im Ausland bestellen. Dennoch hat es sich vollends gelohnt, denn Matthias Schwester war rundum glücklich mit ihrem neuen und mit viel Liebe gestrickten Schal. Zudem inspirierte und motivierte dieser Schal Matthias Oberndörfer dazu, sein eigenes Label namens meshton zu gründen. Mich persönlich beeindruckt, dass der Mitzwanziger für alle Produkte seines Labels sehr viel Wert auf hohe Qualität und Handarbeit legt. Ihm geht es nicht um den schnellen Profit und Erfolg, denn er möchte nicht einfach fertige Produkte teuer weiterverkaufen. Deshalb hat er sich bewusst dagegen entschieden, die Wolle aus Billiglohnländern zu beziehen. Er stellt jeden Schal, jedes Plaid und jeden Wollballen selbst her. Dabei sind die Preise sehr fair: die Wollballen kosten je nach Gewicht ab 39€ (500 Gramm), die Schals in Grobstrick sind für 49€ bis 129€ zu haben und die Preise für die kuscheligen Plaids starten bei 129€. Mehr zum Label, sowie einen Onlineshop und Blog findet ihr hier.

 


Schöne, fair & nachhaltig produzierte Yogawear von MANDALA

Posted: September 25th, 2017 | Author: | Filed under: Allgemein, Fashion für Muttis, Lifestyle | Tags: , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Schöne, fair & nachhaltig produzierte Yogawear von MANDALA

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Seit rund 10 Jahren bin auch ich begeistert von YOGA. Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass ich damals ziemlich skeptisch mit meiner Freundin Kathrin zu meiner ersten Stunde in der Münchner Blütenstraße geradelt bin. Inzwischen schätze ich vor allem, dass ich die Asanas überall praktizieren kann – am liebsten irgendwo am Strand im Urlaub. Außerdem ist Yoga sehr Mama-tauglich, denn im Alltag mit zwei Kindern, Job und Haushalt fehlt mir oft die Zeit, in eine Yogastunde zu gehen. Dafür kann ich meine Lieblings-Asanas prima zu Hause machen, während meine Töchter mitmachen oder Lego spielen. Manchmal, wenn es mich etwas Überwindung kostet meine Matte auszurollen und loszulegen, lasse ich mich von Instagram-Posts oder Youtube-Videos insprieren. Außerdem macht es mit hübscher Yogawear gleich doppelt so viel Spaß. Mir gefallen eher die schlicheteren Labels und mein Herz schlägt vor allem für die Marken, die fair und nachhhaltig produzieren. Besonders schön, finde ich die Yoga-Kollektionen von MANDALA. Das Label wurde 2000 von Nathalie Prieger gegründet. Die zweifache Mutter ist eine Visionärin und Vorreiterin, denn sie war eine der Ersten, die schon damals vor 17 Jahren auf eine nachhaltige und faire Textilproduktion gesetzt hat. Alle Styles von MANDALA werden ausschließlich nach GOTS-Richtlinien (Global Organic Textile Standard) gefertigt und stammen aus ethisch fairer Produktion. Der nachhaltige Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten, die Liebe zu gesundem Lifestyle und dem fernöstlichen Lebensgefühl und ihre Begeisterung für Yoga und Fashion – all das inspiriert die Gründerin und Designerin Nathalie Prieger immer wieder auf`s Neue für ihre schönen, bequemen und vor allem tragbaren Yoga-Styles. Mehr Informationen zum Label sowie einen Onlineshop findet ihr unter www.mandala-fashion.com.

 


Meine Tipps zu Eco- und Fair-Fashion für Kinder

Posted: Oktober 16th, 2016 | Author: | Filed under: Allgemein, Fashion für Kids, Lifestyle | Tags: , , , , | Kommentare deaktiviert für Meine Tipps zu Eco- und Fair-Fashion für Kinder

 

Immer wieder werde ich von befreundeten Müttern befragt, ob ich für meine Kinder nachhaltig und fair produzierte Klamotten kaufe. Da ich mich seit langem mit diesem Thema beschäftige, habe ich für euch einige Punkte zum Thema Green Fashion für Kinder zusammen gestellt:

  1. Kauft auf Kinderflohmärkten! Die wohl simpelste Lösung lautet, möglichst viel Bekleidung auf Kinderflohmärkten zu kaufen! Das kommt nicht nur dem Geldbeutel zu Gute, sondern spart Ressourcen sowie lange und ökologisch bedenkliche Transportwege. Zudem habe ich zwei Töchter und damit den Vorteil, dass die meisten Sachen, die ich neu für die Große kaufe, an die Kleine weiter vererbt werden können, bis sie aufgetragen sind.
  2. Wieso aber ist Eco-Fashion teurer als herkömmliche Mode? Ich muss euch gestehen, dass auch ich hin und wieder bei sogenannten Fast Fashion-Anbietern einkaufe. Fair und ökologisch produzierte Kindermode kann nicht mit den Preisen der günstigen Mode-Supermärkte konkurrieren. Dennoch gibt es einige Öko-Linien von großen Marken, die vergleichsweise günstig sind. Wie können Fast Fashion-Anbieter günstigere Eco-Fashion für Kinder anbieten als Liebhaberlabels? Wenn große Fast Fashion-Anbieter beispielsweise Biobaumwolle einkaufen, sie aber in Billiglohnländern verarbeiten lassen, dann sind die eingesetzten Materialien ökologisch hergestellt, die Verarbeitung der Stoffe in Kleidung muss aber dennoch nicht zwingend nach Fair Trade Standards erfolgt sein. Oftmals werden sie in sogenannten Billiglohnländern wie Bangladesch, China, Indien und Sri Lanka produziert. So lassen sich vergleichsweise günstige Preise auch für Kleidung aus Bio Cotton erklären. Jeder Hersteller, der auf die Verwendung von Pestiziden verzichtet  (geringerer Ertrag der Ernte und die Felder müssen jahrelang Pestizidfrei sein) und landesüblich höhere Löhne bezahlt und für gute Arbeitsbedingungen sorgt, muss einen höheren Preis veranschlagen um wirtschaftlich zu sein. Auch sollte euch klar sein, dass der Ressourcenverbrauch für den Transport der Klamotten von Asien nach Europa eine ökologische Katastrophe ist. Made in Deutschland, Portugal, Italy oder Turkey wären besser!
  3. Warum gibt es kein Einheitliches Gütesiegel für nachhaltige und faire Kindermode? Es wäre so viel leichter, wenn wir Eltern, Tanten, Onkel und Großeltern schnell und und unkompliziert erkennen könnten, ob ein Bekleidungsstück fair und nachhaltig produziert wurde. Ich versuche nachfolgend etwas Licht in diesen Qualitätssiegel-Dschungel zu bringen. Fair Trade kennzeichnet Baumwolle die zu fairen Preisen gehandelt, und zu fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wurde. Fairwear Foundation garantiert, dass die Textil-Hersteller für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Produktion sorgen. GOTS zertifiziert (Global Organic Textile Standard) bedeutet, dass die Kleidung mindestens 70 bis 90 Prozent Biofasern enthält. Daneben gibt es noch das Siegel mit dem Namen Naturtextil IVN zertifiziert BEST, das in seinen Ansprüchen höher ist als GOTS.
  4. Less is more! Ich habe bei meinen beiden Töchtern festgestellt, dass sie absolute Lieblingsteile haben, die sie täglich tragen wollen würden. Mit diesem Wissen ist ihre Garderobe Jahr für Jahr ein wenig geschrumpft und entsprechend kann ich auch mehr Geld für ein neues Lieblingsteil in die Hand nehmen.
  5. Gibt es empfehlenswerte Eco-Fashion Kindermodelabels? Inzwischen gibt es auch einige schöne Kindermodemarken wie Fresk, Love Kidswear, Waschbär, Juicy Fashion, Nipparel, Band of Rascals, Early Fish, Hess Natur Baby und Tranquillo, die vom Body über die Regenjacke bis hin zum Festtagskleidchen Mode aus ökologischen Materialien, die unter fairen Bedingungen produziert wurden, anbieten. Obendrein sehen die Sachen auch gar nicht mehr „ökig“ aus.