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„So close, so far“ heisst die neue Kollektion von rebekka ruétz

Posted: Januar 21st, 2016 | Author: | Filed under: Allgemein, Fashion für Muttis, Lifestyle | Tags: , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für „So close, so far“ heisst die neue Kollektion von rebekka ruétz
BERLIN, GERMANY - JANUARY 20: (Photo by Frazer Harrison/Getty Images for Rebekka Ruetz)

BERLIN, GERMANY – JANUARY 20: (Photo by Frazer Harrison/Getty Images for Rebekka Ruetz)

Am Mittwochnachmittag präsentierte die Innsbrucker Designerin rebekka ruétz im Rahmen der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin ihre neue Herbst-/Winterkollektion 2016/17 mit dem Titel „So close, so far“. Auf die Show habe ich mich sehr gefreut, weil ich es ganz spannend finde zu beobachten, wie sich junge Designer weiter entwickeln. Die rote Mähne der Designerin ist genauso gewachsen wie ihr kreatives Talent und ihr Gespür für ästhetische Formen und Stoffe. Die neue Winterkollektion ist inspiriert vom radikalen Wandel, Metamodernismus und Rebekkas Heimat Tirol. Dabei kombiniert die Designerin Cutting Edge Couture mit passionierte Schneiderkunst.
Auffällig waren die speziell bedruckte Stoffe mit Heimat-Prints. Schön finde ich auch, dass rebekka ruétz auf feinste Kunstfaser, Kunstleder und Fake Fur setzt. Farblich dominierten Schwarz, Weiß und Grau. Highlights waren für mich die Statement-Gürtel mit überdimensionaler Länge.

Highlights sind verführerische Poor Boyish Styles und handgefertigte Statement-Gürtel.

Rührendes Finale war wie immer der Brautlook. Dabei liefen Larissa Marolt und rebekka ruétz Hand in Hand über den Laufsteg und strahlten.

 Larissa Marolt walks the runway at the Rebekka Ruetz show (Photo by Frazer Harrison/Getty Images for Rebekka Ruetz) *** Local Caption *** Larissa Marolt

Larissa Marolt walks the runway at the Rebekka Ruetz show (Photo by Frazer Harrison/Getty Images for Rebekka Ruetz) *** Local Caption *** Larissa Marolt

Zu den prominenten Gästen, die in der Frontrow platz nehmen durften zählten beispielsweise Annemarie Eilfeld, Annica Hansen, Bahar Kizil, Sarah Maria Breuer, Falk Willy Wild, Funda Vanroy, Katrin Wrobel, Maren Gilzer, Nikola Kastner, Raphael Vogt, Rolf Scheider, Stefanie Brungs und Ulrike Frank.

Designer Rebekka Ruetz walks with Larissa Marolt (Photo by Frazer Harrison/Getty Images for Rebekka Ruetz) *** Local Caption *** Larissa Marolt;Rebekka Ruetz

Designer Rebekka Ruetz walks with Larissa Marolt (Photo by Frazer Harrison/Getty Images for Rebekka Ruetz) *** Local Caption *** Larissa Marolt;Rebekka Ruetz


Smoke on the Water von holyGhost

Posted: Januar 23rd, 2015 | Author: | Filed under: Allgemein, Fashion für Muttis, Lifestyle | Tags: , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Smoke on the Water von holyGhost

FW15 HOLY GHOST BERLIN FASHION WEEK

Nun schon zum zweiten Mal zeigten die Münchner Designerinnen von holyGhost in einer Off-Location ihre neue Kollektion. Dieses Mal luden sie ins HO Project Space Berlin in der Holzmarktstraße 66 zur Fashion Show und After Show Party.

Zusammen mit der Designerin Andreea Tavitian hatte ich es gerade so geschafft, nach der Runway Show von Marcel Ostertag pünktlich dort zu sein und saß dann auch gleich direkt gegenüber von Deutschlands Nummer 1 Bloggerin Jessie Weiß von www.journelles.de .

FW 15/16 HolyGhost

Simpel, sexy und unkonventionell kamen die Models in grauen Strickkleidern, feminine Overalls, schwingenden Röcken, lässigen Mänteln und kuscheligen Strickpullovern über den Runway gelaufen. Farblich hat mir die Kollektion namens „Smoke on the water“ sehr gut gefallen, weil ich ein starkes Grau kombiniert mit Nude für sehr kleidsam halte. Auch hier konnte man die Handschrift des jungen Labels gut erkennen. Gleichzeitig ist die Mode von holyGhost erwachsener und femininer geworden.

Ein schwarzer Kubus in der Mitte des Raumes, auf dem Wellen und Rauch projiziert wurden war das Zentrum des Defilées. Nach der Runway Show fiel der schwarze Vorhang und so wurde die Bar für die Aftershow-Party enthüllt. Mit den DJs Pony Cat und Raver Jewish wurde Party ein voller Erfolg.

Ein weiteres Highlight bei holyGhost war der Auftritt der Sängerin Judith van Hel, die einen Vorgeschmack auf ihr neues Album gab und zwei Songs performte.

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Sedina Halilovic, Ivana Bogicevic und Jelena Radovanovic sind die Gründerinnen von holyGhost und machen Mode für junge Großstadt-Heldinnen, die feminin, elegant und tough zugleich sind. Ihre Philosophie: “Lebenskunst ist die Kunst des Weglassens” (Coco Chanel) setzen sie in all ihren Kollektionen um. Den Launch des Labels feierte das Dreigespann im Sommer 2010 im Münchner Club baby! Zwei Jahre später, im Juli 2012, debütierten die drei Freundinnen im weißen Zelt auf der Fashion Week in Berlin.

Weitere Informationen zu holyGhost und einen Onlineshop findet ihr auf der offiziellen Homepage unter www.holyghost-fashion.com


Impressionen und persönlicher Rückblick zur Fashion Week in Berlin

Posted: Juli 11th, 2013 | Author: | Filed under: Fashion für Muttis, Lifestyle | Tags: , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Impressionen und persönlicher Rückblick zur Fashion Week in Berlin

1. Die fast leere Eingangshalle der Bread & Butter auf dem stillgelegten Flughafen Tempelhof hat mich geschockt. Offiziell wurde das mit dem selektiven Besuchermanagement erklärt, aber ich habe mich schon gefragt, ob sich eine dünn besuchte Messe für die Marken lohnt. Der Bread & Butter-Macher, Karl-Heinz Müller, ist ein schlauer Fuchs und ich denke er wird in der nächsten Saison mit etwas spannendem Neuen aufwarten. Wer weiß, vielleicht geht es im Januar 2014 nach Moskau?

2. Schön, dass der Trend zu umweltbewusster Mode bestehen bleibt. Es gibt sogar eine Messe, die Ethical Fashion Show, die  ausschliesslich Marken mit ökologisch nachhaltiger Mode und Accessoires präsentiert. Die werden auch immer ansehnlicher und ich habe einige Labels entdeckt, die ich zukünftig hier vorstellen möchte. Eine kleine Lese-Perle zu diesem Thema ist der Blog Verggie-Love aus Berlin mit vielen schicken Themen zum grünen und nachhaltigen Lebensstil.

3. Die Stimmung auf der Modemesse Premium war sehr positiv und ich habe neben Boulezar, IRO, Allude und add viele tolle neue Marken entdeckt. Und im nächsten Sommer gibt es ein Wiedersehen mit vielen bereits bekannten Lieblingen: Kashmir bleibt, Stiefletten bleiben, Espandrilles bleiben, transparente Kleider und Tuniken bleiben und Schmuck im Hippie-Look wird auch nächsten Sommer gut ankommen.

4. Sehr begrüßt habe ich die komplett neue Modemesse Curvy is Sexy, die gezeigt hat, das Mode in großen Größen nicht nur Tragbar, sondern auch sehr cool sein kann. Beth Dito, Adèle, Tara Lynn und viele andere Promis beweisen längst, dass Erfolg auch mit Kleidergrößen jenseits der 36 möglich ist. Adieu Magerwahn!

5. Ein neues Schuh-Label, dass ich entdeckt habe ist The Last Conspiracy. Die Stiefletten muss ich haben und ich hoffe, dass sie ab nächstem Frühjahr in der Shoekeria in München erhältlich sein werden!

6. Mein persönliches Must-Have: ein Regenparka von add in Pink: da kann die Regensaison 2014 kommen, wenn es denn unbedingt sein muss.

7. Die Fashion Shows waren diese Saison fast alle mit einer persönlichen Note. Nervige Paparazzi-Aufläufe Rund um C-Promis haben den Ablauf nicht gestört, die Stimmung im Zelt war positiv und viele Off-Locations waren geschmackvoll und passend  ausgewählt. Mir persönlich haben die neuen Sommerkollektionen für 2014 von Lala Berlin, HolyGhost und Achtland am besten gefallen. Dabei will ich noch die finnische Nachwuchsdesignerin Satu Maraanen erwähnen und David Tomaszewski.


Ex-Vogue-Chefredakteurin Kristie Clements rechnet in ihrem Buch „The Vogue Factor“ mit der Modebranche ab!

Posted: Mai 28th, 2013 | Author: | Filed under: Fashion für Muttis, Lifestyle | Tags: , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Ex-Vogue-Chefredakteurin Kristie Clements rechnet in ihrem Buch „The Vogue Factor“ mit der Modebranche ab!

25 Jahre war Kirstie Clements bei der australischen Vogue, davon 13 als Chefredakteurin, bis sie im Mai letzten Jahres überraschend gekündigt wurde. Sie startete 1985 als Telefonistin beim weltweit bekanntesten Luxus-Modemagazin und wurde mit viel Fleiß und Ehrgeiz 1999 Chefredakteurin.

Das Buch der 50-Jährigen Grand Dame des Modebusiness- beinhaltet unterhaltsames Insiderwissen und pikante Details aus der Branche. Beispielsweise schreibt sie von einer Kollegin, die während eines Shootings in Tränen ausgebrochen ist, nur weil ein Schuh nicht aufzufinden war. Ein ganzes Kapitel widmet die ehemalige Vogue-Chefin dem Magerwahn und trifft damit die Branche an ihrer Achillesferse. Sie schreibt zum Beispiel, dass Coke-Light und Zigaretten für Models das Grundnahrungsmittel sind. Und dass einige Mädchen vor lauter Hunger Taschentücher und Wattebäusche essen, um ein Sättigungsgefühl zu bekommen. Kirstie Clements berichtet in ihrem Erstlingswerk von jungen Frauen die es unbedingt auf die Laufstege der europäischen Modemetropolen schaffen möchten und sich dafür den Busen wegoperieren lassen, um „Paris-dünn“ – das bedeutet sehr flachbusig und androgyn – zu sein. Und von einem Model, das Schrammen und Narben an den Knien hat. Daraufhin von Kirstie Clements angesprochen, gab das Model zur Antwort: „Ach das – das ist, weil ich vor lauter Hunger so oft in Ohnmacht falle.“

Am schlimmsten finde ich die Story von einem Fit-Model, das immer wieder im Krankenhaus am Tropf hängt, weil es einfach unterernährt und geschwächt ist. Fit-Models seien für einige schwarze Schafe der Modebranche so etwas wie „lebendige Anziehpuppen“. Sie stehen stundenlang in den Showrooms oder Ateliers, damit an ihnen Entwürfe vermessen werden können. „Ist es nicht erschreckend, dass der Körper, der bei manchen als Grundlage für eine ganze Kollektion dient, der einer Frau ist, die die meiste Zeit im Krankenhaus liegt?“, schreibt Kirstie Clements provozierend. Doch sie gibt unumwunden zu, dass sie als Chefredakteurin der Vogue Teil des Systems war und mit zu diesen Auswüchsen beigetragen hat: „Egal, ob Designer, Fotograf, Magazinchef – wir sind alle daran irgendwie beteiligt.“

Den Part über öffentliche Inszenierungen von Mode-Chefredakteurinnen finde ich auch noch sehr treffend: „Wenn du die Chefin der Vogue bist, wird von dir erwartet, dass du extrem tough rüberkommst. Und das Klischee der Fashion-Magazinchefin ist nun mal, als bitchy und bösartige Frau dargestellt zu werden. Natürlich sind einige auch wirklich so. Schwarze Schafe gibt es aber in jeder Branche“, schreibt sie.

Die Schattenseiten ihres alten Jobs hat Kirstie Clements bei den vielen Privilegien, die sie durch ihren Status genoss, in Kauf genommen. Und Privilegien gab es so einige: Kirstie erzählt von glamourösen Partys in Monte Carlo, tollen, geschenkten Designerkleidern, Shootings mit Stars wie Kylie Minogue und spannende Aftershow-Treffen mit Stardesignern.

Falls ihr Neugierig geworden sein solltet, dann können ihr euch das Buch „The Vogue Factor“ als ebook bei amazon.de für ca. 12 Euro kaufen. Viel Spaß beim Lesen!