Use your widget sidebars in the admin Design tab to change this little blurb here. Add the text widget to the Blurb Sidebar!

Fernsehtipp: Todschick – die Schattenseite der Mode

Posted: Februar 20th, 2017 | Author: | Filed under: Allgemein, Fashion für Muttis, Lifestyle | Tags: , , , , , | Kommentare deaktiviert für Fernsehtipp: Todschick – die Schattenseite der Mode

Bildschirmfoto 2017-02-20 um 22.45.26

 

Am Mittwoch, den 22. Februar um 20h15 sendet 3Sat eine 50-minütige Dokumentation, die ich euch gerne ans Herz legen würde! „Todschick – die Schattenseite der Mode“ von Steffen Weber und Inge Altemeier zeigt unmissverständlich die fatalen Folgen der Massenproduktion und Wegwerfgesellschaft im Modesegment auf. Wöchentlich erreichen Container aus Asien voll mit neuer Ware Europa und landen schlussendlich in den Geschäften der großen Modeketten. Dafür gibt es inzwischen sogar ein Wort: Fast Fashion! Schnell, preiswert und am besten ein Look wie direkt vom Laufsteg – das lockt die Konsumenten immer wieder in die Fashion Stores und beschert vor allem den großen Konzernen Milliardenumsätze. Die Katastrophe von Rana Plaza in Bangladesch, bei der über tausend Menschen starben, hat dieses Thema in die Schlagzeilen gebracht und die Öffentlichkeit dafür sensibilisiert. Dennoch sind die Arbeitsbedingungen in der Textilbranche oftmals deprimierend. In vielen Billiglohnländern sind nicht nur die Fabrikgebäude marode, auch die Löhne sind miserabel und die Herstellungsmethoden oft gesundheitsgefährdend und teilweise sogar lebensgefährlich. Dabei versprechen zahlreiche Modelabels seit Jahren, dass ihre Ware unter menschenwürdigen Bedingungen hergestellt wird. Damit sich aber grundlegend etwas ändert, muss auf politischer Ebene Druck ausgeübt werden. Außerdem müssen meiner Meinung nach wir Verbraucher unser Konsumverhalten ändern und unsere Wertschätzung gegenüber fair und nachhaltig produzierter Mode steigern. Ich nehme mich davon übrigens nicht aus und gestehe offen und ehrlich, dass ich trotz schlechtem Gewissen, meinen Töchtern oder mir immer mal wieder günstige Klamotten von einem der großen Fast Fashion-Anbieter kaufe. Hier findet ihr weitere Informationen zur Dokumentation!


Mein Beitrag zu „Who made your clothes?“

Posted: April 28th, 2015 | Author: | Filed under: Allgemein, Fashion für Muttis, Lifestyle | Tags: , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Mein Beitrag zu „Who made your clothes?“

Fashion Revolution

Letzte Woche hat sich die schreckliche Tragödie rund um den Einsturz der Textilfabrik in Rena Plaza zum zweiten Mal gejährt. Die Fashion Revolution rief am 24.April 2015  zum zweiten Mal am zur Aktion „Who made your clothes?“ auf, mit dem Hashtag #whomadeyourclothes. Dabei konnte jeder mitmachen und in sozialen Medien das Produktionsland und das Label seiner Bekleidung posten. Das Ziel dieser Initiative ist es, uns weiterhin zu sensibilisieren in Sachen ökologisch vertretbare Stoffe und  Herstellungsprozesse, faire Entlohnung der Näherinnen sowie die Wertschätzung von nachhaltig produzierten Textilien. Ich glaube, dass inzwischen immer mehr Konsumenten über die Nachteile der Fast Fashion Industrie nachdenken, die alle  2-6 Wochen mit neuen Kollektionen aus Fernost in ihren auf den schnellen und billigen Konsum ausgelegten Stores aufwarten.

Rock Olivia von Love Kidswear

Ich habe auch dieses Jahr einen kleinen Beitrag in Sachen Fair Fashion geleistet. Emily feiert Übermorgen ihren siebten Geburtstag und wünscht sich von Herzen einen „schönen neuen Rock“. Den habe ich bei Love-Kidswear, einem kleinen Kinder-Modelabel aus München entdeckt. Der Rock namens Olivia wurde aus Bio-Baumwolle von einer Näherin in München genäht und kostet im Onlineshop von Love-Kidswear 59 Euro.

 

Goodsociety Image SS2015

Goodsociety ist mein neues Lieblings-Jeanslabel. Meine „alte“ Jeans ist mir letztes Wochenende so eingerissen, dass ich sie leider nicht mehr retten konnte. Und Jeans sind für mich als Mama die optimale „Berufsbekleidung“. Die Jeans des US-Labels gibt es in allen angesagten Silhouetten von Skinny bis Flared und Boyfreind und sie kosten zwischen 100 und 150 Euro.

 

Blake Mycoskie von TOMS bei der Übergabe von Espadrilles

Auch in diesem Sommer sind Espadrilles en Vogue. Die praktischen Sommerschuhe lassen sich super kombinieren und nachdem ich schon ein Paar von TOMS in Schwarz besitze, habe ich mir für unseren bevorstehenden Pfingsturlaub ein neues Paar geleistet. Die Gründungsidee und die Philosophie von TOMS ist wirklich bemerkenswert: für jedes Paar Schuhe, dass gekauft wird, spendet das Unternehmen ein Paar Schuhe an hilfsbedürftige Menschen in Drittländern. Seit der Gründung 2007 in Venice, Kalifornien wurden 10 Millionen Paar Schuhe an arme Kinder gespendet. Dabei spielt Nachhaltigkeit auch eine große Rolle und es gibt bereits vegane Espadrilles.

Espadrilles von TOMS in Pink

 

 


Ausstellung: Fast Fashion – die Schattenseiten der Mode in Hamburg

Posted: März 29th, 2015 | Author: | Filed under: Allgemein, Lifestyle | Tags: , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Ausstellung: Fast Fashion – die Schattenseiten der Mode in Hamburg

Aus der Ausstellung Fast Fashion im MKG Hamburg

Auf Blogs und Instagram wird gerade schwärmerisch über die Karl Lagerfeld-Ausstellung in der Bundeskuntshalle in Bonn berichtet, die mit Sicherheit sehenswert ist. Mich allerdings reizt die Ausstellung „Fast Fashion – Die Schattenseiten der Mode“ im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe viel mehr. Seit dem 20. März und noch bis zum 20. September 2015 regt die Ausstellung interessierte und kritische Besucher an, sich engagierter mit den Themen Mode und Konsum und den sozioökonomischen und ökologischen Folgen auseinanderzusetzen. Es gibt beispielsweise Studien, die belegen, dass wir Rund 40 Prozent der Kleider in unserem Kleiderschrank gar nicht tragen. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich diesen Winter bestimmt 3 zerschlissene Leggings meiner Töchter in den Mülleimer geworfen und mal eben neue bei H&M im Internet bestellt – mit schlechten Gewissen, aber ich hab`s getan. Hier liegt das Problem: die bekannten Mode-Discounter bringen bis zu 12 Kollektionen im Jahr heraus. Die Sachen sind so günstig, dass sie sich jeder leisten kann und wenn mal das ein oder andere Shirt gar nicht getragen wird und gleich im Kleidersack landet tut`s auf den ersten naiven Blick keinem weh. Tragödien wie der Einsturz der Textilfabrik in Bangladesch rütteln dann aber doch wach und bringen die negativen Folgen von Fast Fashion in die Medien.

Bangladesch

Die Ausstellung „Fast Fashion“ klärt auf, hilft das eigene Verhalten zu analysieren und weist im „Labor“ Möglichkeiten auf, wie ein ethisch, moralisch und ökologisch anständiger Kleiderschrank zukünftig aussehen könnte. Die Schattenseiten der glamourösen Modeindustrie werden beleuchtet. Dabei verbindet die Ausstellung den Zusammenhang zwischen Konsum, Ökonomie und Ökologie und beleuchtet diese Themenfelder unter den folgenden Aspekten: Fashion & Victims; Mangel & Überfluss; Global & lokal; Lohn & Gewinn; Kleidung & Chemie; Bekleidung & Ökologischer Rucksack. Am Ende macht die Ausstellung Hoffnung auf eine „bessere“ Zukunft weil sie aufzeigt, welche Macht wir Konsumenten haben.

Ecoalf_ActNow_Image

Mehr Informationen zum Hamburger Museum für Kunst & Gewerbe findet ihr hier. Auf der offiziellen Website zur Ausstellung mit dem Link www.fastfashion-dieausstellung.de findet ihr viele Hintergrundinformationen, Videos und Interessantes zum Thema. Die Seite ist sehr zu empfehlen für all diejenigen, die die Ausstellung in Hamburg nicht besuchen können, sich aber dennoch für das Thema interessieren.