Meine Tipps zu Eco- und Fair-Fashion für Kinder

Posted: Oktober 16th, 2016 | Author: | Filed under: Allgemein, Fashion für Kids, Lifestyle | Tags: , , , , | Kommentare deaktiviert für Meine Tipps zu Eco- und Fair-Fashion für Kinder

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Immer wieder werde ich von befreundeten Müttern befragt, ob ich für meine Kinder nachhaltig und fair produzierte Klamotten kaufe. Da ich mich seit langem mit diesem Thema beschäftige, habe ich für euch einige Punkte zum Thema Green Fashion für Kinder zusammen gestellt:

  1. Kauft auf Kinderflohmärkten! Die wohl simpelste Lösung lautet, möglichst viel Bekleidung auf Kinderflohmärkten zu kaufen! Das kommt nicht nur dem Geldbeutel zu Gute, sondern spart Ressourcen sowie lange und ökologisch bedenkliche Transportwege. Zudem habe ich zwei Töchter und damit den Vorteil, dass die meisten Sachen, die ich neu für die Große kaufe, an die Kleine weiter vererbt werden können, bis sie aufgetragen sind.
  2. Wieso aber ist Eco-Fashion teurer als herkömmliche Mode? Ich muss euch gestehen, dass auch ich hin und wieder bei sogenannten Fast Fashion-Anbietern einkaufe. Fair und ökologisch produzierte Kindermode kann nicht mit den Preisen der günstigen Mode-Supermärkte konkurrieren. Dennoch gibt es einige Öko-Linien von großen Marken, die vergleichsweise günstig sind. Wie können Fast Fashion-Anbieter günstigere Eco-Fashion für Kinder anbieten als Liebhaberlabels? Wenn große Fast Fashion-Anbieter beispielsweise Biobaumwolle einkaufen, sie aber in Billiglohnländern verarbeiten lassen, dann sind die eingesetzten Materialien ökologisch hergestellt, die Verarbeitung der Stoffe in Kleidung muss aber dennoch nicht zwingend nach Fair Trade Standards erfolgt sein. Oftmals werden sie in sogenannten Billiglohnländern wie Bangladesch, China, Indien und Sri Lanka produziert. So lassen sich vergleichsweise günstige Preise auch für Kleidung aus Bio Cotton erklären. Jeder Hersteller, der auf die Verwendung von Pestiziden verzichtet  (geringerer Ertrag der Ernte und die Felder müssen jahrelang Pestizidfrei sein) und landesüblich höhere Löhne bezahlt und für gute Arbeitsbedingungen sorgt, muss einen höheren Preis veranschlagen um wirtschaftlich zu sein. Auch sollte euch klar sein, dass der Ressourcenverbrauch für den Transport der Klamotten von Asien nach Europa eine ökologische Katastrophe ist. Made in Deutschland, Portugal, Italy oder Turkey wären besser!
  3. Warum gibt es kein Einheitliches Gütesiegel für nachhaltige und faire Kindermode? Es wäre so viel leichter, wenn wir Eltern, Tanten, Onkel und Großeltern schnell und und unkompliziert erkennen könnten, ob ein Bekleidungsstück fair und nachhaltig produziert wurde. Ich versuche nachfolgend etwas Licht in diesen Qualitätssiegel-Dschungel zu bringen. Fair Trade kennzeichnet Baumwolle die zu fairen Preisen gehandelt, und zu fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wurde. Fairwear Foundation garantiert, dass die Textil-Hersteller für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Produktion sorgen. GOTS zertifiziert (Global Organic Textile Standard) bedeutet, dass die Kleidung mindestens 70 bis 90 Prozent Biofasern enthält. Daneben gibt es noch das Siegel mit dem Namen Naturtextil IVN zertifiziert BEST, das in seinen Ansprüchen höher ist als GOTS.
  4. Less is more! Ich habe bei meinen beiden Töchtern festgestellt, dass sie absolute Lieblingsteile haben, die sie täglich tragen wollen würden. Mit diesem Wissen ist ihre Garderobe Jahr für Jahr ein wenig geschrumpft und entsprechend kann ich auch mehr Geld für ein neues Lieblingsteil in die Hand nehmen.
  5. Gibt es empfehlenswerte Eco-Fashion Kindermodelabels? Inzwischen gibt es auch einige schöne Kindermodemarken wie Fresk, Love Kidswear, Waschbär, Juicy Fashion, Nipparel, Band of Rascals, Early Fish, Hess Natur Baby und Tranquillo, die vom Body über die Regenjacke bis hin zum Festtagskleidchen Mode aus ökologischen Materialien, die unter fairen Bedingungen produziert wurden, anbieten. Obendrein sehen die Sachen auch gar nicht mehr „ökig“ aus.

Noveaux – das erste Magazin für vegane Mode!

Posted: Januar 22nd, 2015 | Author: | Filed under: Allgemein, Fashion für Muttis, Lifestyle | Tags: , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Noveaux – das erste Magazin für vegane Mode!

Cover Noveaux - das neue Magazin für vegane Mode

Gerade war ich auf der Ethical Fashion Show, die erstmals im alten Postbahnhof in Berlin statt fand. Dort habe ich mir viele Ökolabels angeschaut und mich in Sachen Organic Denim schlau gemacht. Medienpartner der Ökomode-Messe ist das brandneue Berliner Magazin Noveaux für vegane Mode und nachhaltigen Lebensstil. Dementsprechend dreht sich im Magazin dann auch alles um Mode, die ohne tierische Haut oder Pelz auskommt: Fake Fur und Fake Leder à la Stella McCartney, die schon seit Jahren in ihren Kollektionen nur Kunstleder und Kunstpelze verarbeitet.

Noveaux Magazin Image

In Noveaux, das ihr ab 15. März für stolze 6,90 Euro am Kiosk kaufen könnt, trifft veganer Lifestyle auf Mode-Trends, Beauty-Geheimnisse, kulinarische Leckerbissen und zeitgemäßes Design. Der Name setzt sich zusammen aus dem englischen “No” und dem französischen “Veaux” (Kälber) – Kalbsleder ist das beliebteste Leder für hochwertige Schuhe. Dabei richtet sich Noveaux an Frauen zwischen 18 und 45, die auf tierische Produkte verzichten wollen, aber nicht auf Trends.

Julia Akra Laurien, die Gründerin von Noveaux

Die Idee des Magazins stammt von Julia Akra-Laurien aus Berlin, die als Mutter in Teilzeit das gesamte Heft entwickelt und komplett ohne Investoren ins Leben gerufen hat. Die 34-Jährige, die seit 2 Jahren selbst vegan lebt und sich seit vielen Jahren stark im Tierschutz engagiert, wollte ein Magazin schaffen, das eine Symbiose aus veganer Lebenskultur und der Liebe zu Art und Fashion beinhaltet. Aktuelles zum neuen Magazin für vegane Mode und nachhaltigen Lifestyle findet ihr auf der Website unter: www.noveaux-mag.com