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Interview mit Katherina Kopp von KLEINE FEINE LEUTE

Posted: März 29th, 2017 | Author: | Filed under: Allgemein, Interview | Tags: , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Katherina Kopp von KLEINE FEINE LEUTE

 

Portrait_Katherina Kopp Kopie
Vor einigen Wochen habe ich hier bereits über den Onlineshop KLEINE FEINE LEUTE berichtet. Mich interessieren auch immer die Gründerinnen und deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass mir Katherina Kopp ein Interview für Stylepuppe.com gegeben hat. Darin erzählt sie, wie sie auf die Idee gekommen ist, einen Onlineshop für Kindermode zu gründen, wie und wo sie die kleinen feinen Labels entdeckt, was sie an einem freien Tag machen würde und welche Frauen sie inspirierend findet.
 Onlineshop Kleine Feine Leute

Wie bist Du auf die Idee gekommen, den Onlineshop KLEINE FEINE LEUTE zu gründen? Sicher wäre es ohne die Geburt meiner Tochter nicht zu KLEINE FEINE LEUTE gekommen, danach habe ich angefangen nach schönen, aber auch sinnvollen Teilen für sie zu suchen. Ich habe festgestellt, dass es doch einige, vor allem kleinere Labels gibt, bei denen das Design für mich stimmt aber auch ihre Geschichte und Herangehensweise. Und dann habe ich Lust bekommen diese Labels in einer persönlichen Auswahl zusammen zustellen. Ein weiterer Punkt ist, dass ich der Meinung bin – Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Daher bin ich immer auf der Suche nach Kindermode, die Spass macht, die angenehm von den Materialien und bequem tragbar ist, bei der das Design stimmt und die aber vor allem Kinder Kinder sein lässt.

Gab es ein besonders schönes Erfolgserlebnis, dass Dich ermutigt hat? Wenn Kinder die Teile immer wieder anziehen wollen (teilweise noch aus der dreckigen Wäsche wieder herausziehen…) und dann nach ihren eigenen Vorstellungen kombinieren und dies dann in einer Art und Weise toll aussieht, wie wir das als Eltern wahrscheinlich nie hinbekommen hätten. Klappt nicht immer, aber es lohnt sich mal einen Testlauf zu machen…

Wo findest Du all die schönen Kinder-Modelabels? Ich habe im Vorfeld zu KLEINE FEINE LEUTE einiges recherchiert und mache dies laufend. So bin ich beispielsweise gerade auf ein ganz junges englisches Label aufmerksam geworden, das wahnsinnig schöne Strickpullover macht. Eine kleinen Auswahl davon wird es ab nächstem Herbst bei KLEINE FEINE LEUTE geben. Ich hätte auch großes Interesse an weiteren deutschen Labels, aber dies ist gar nicht so leicht. Durch eine Crowdfundingkampagne bin ich zum Beispiel auf LOVE KIDSWEAR aus München aufmerksam geworden. Ein junges Label, an das ich sehr glaube. Im Herbst wird es ein weiteres sehr schönes deutsches Label geben. Da freue ich mich besonders drauf! Ansonsten fahre ich auf die Messen und schaue was mich dort anspricht. Es gibt Labels, die man eine Zeit beobachtet und dann sagt, die passen für eine längerfristige Zusammenarbeit. Im Herbst bereichert zum Beispiel das französische Label HELLO SIMONE mein Sortiment. Ich freue mich besonders auf die wahnsinnig schönen Kleider und Blusen.

Hast Du persönlich ein Lieblings-Modelabel oder einen Designer, dessen Entwürfe Du besonders gerne magst?Ich habe mich gleich zu Beginn wahnsinnig über WOLF & RITA gefreut. Die beiden Schwestern haben wirklich einen sehr besonderen und eigenen Zugriff auf Kindermode. Aber auch REPOSE AMS finde ich sehr gut. In-Yeo Couperus schafft tolle Muster und Schnitte mit einer Lässigkeit einfach und tragbar umzusetzen. Aber für alle Labels von KLEINE FEINE LEUTE gibt es einen Grund, warum ich sie besonders finde und sie mag.

Welche drei Frauen inspirieren Dich? Ich merke, dass ich Frauen die eigen sind und ihr eigenes Ding machen, spannend finde. Auch eine deutliche Weiblichkeit finde ich toll. Und beruhigend ist auch, dass diese Frauen oft eher über 60 sind, dass heißt ein sehr spannender Teil unseres Lebens steht uns wohl noch bevor!

Welcher Song bringt Dich dazu, die Tanzschuhe anziehen zu wollen? A Friend von Say Yes Dog.

Was würdest Du tun, wenn Du morgen frei hättest und es nichts Wichtiges zu erledigen gäbe? Toll wäre, wenn mein Mann dann auch frei hätte. Wir könnten, wie wohl alle Eltern, einen Tag gut gebrauchen. Frühstücken gehen, an die Isar und unser Kind früh aus dem Kindergarten abholen.

Gibt es einen Alltagsumstand, den Du gerne ändern wollen würdest? Mittlerweile glaube ich, dass wir eine Generation von Eltern sind, die sich zu viel Stress macht, alles gleichzeitig hinzubekommen. Schön wäre immer mal wieder einen Moment zu finden, in dem man sich wieder daran erinnert, dass wir uns mehr Zeit und Ruhe für die einzelnen Themen nehmen können und sollten. Dies ist wohl ein nicht endender Prozess…

Für wen würdest Du zum Mond und wieder zurück fliegen? Ganz sicher für meine Familie und meine Freunde, denn ich habe wirklich Glück mit ihnen.

Gab es eine Begegnung mit einem Menschen, die Deine Sicht auf das Leben verändert hat? Letztes Jahr ist mein Vater gestorben. Viel zu früh und zu schnell. Dennoch hat er sein Leben immer sehr im Moment und intensiv gelebt. Letztendlich, glaube ich, sind es auch wenn man viele Begegnungen mit sehr besonderen Menschen hat, eher diese existentiellen Begegnungen, die einen auf sich zurück werfen und Veränderungen erzeugen.

 Pop-up Store Kleine Feine Leute in der Tragbar
Am 31.03. und 1.4.2017 können alle Münchnerinnen das Sortiment von KLEINE FEINE LEUTE auch offline shoppen. Denn der Online-Shop Kleine feine Leute geht zum vierten Mal auf Reisen und besucht diesmal mit seinem Pop-Up Store die Münchner Schmuckgalerie Tragbar. Für die Kleinen gibt es zwei Tage lang Kinderlabels wie zum Beispiel Rita & Wolf, Milk & Biscuits, Love Kidswear oder Repose Ams aus dem Kleine feine Leute Sortiment und für die Mamas gibt`s hübschen Schmuck von Anne Genicke. Die Adresse lautet: Tragbar, Zenettistr. 33 in 80337 München!
Image Kleine Feine Leute

Interview mit Barbara Stockinger-Torelli

Posted: Februar 4th, 2016 | Author: | Filed under: Allgemein, Fashion für Muttis, Interview, Lifestyle | Tags: , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Barbara Stockinger-Torelli

BarbaraStockinger-Torelli

Barbara Stockinger-Torelli hat eine kleine Tochter und arbeitet wie ich als PR-Beraterin bei der Münchner PR Agentur Krauts PR. Dort habe auch ich einige Jahre gearbeitet und erste Kontakte in die Modebranche geknüpft. Barbara betreut unter anderen die Kunden UGG Australia und Shopstyle. Im Interview mit Stylepuppe.com erzählt sie, wie sie den Alltag als berufstätige Mama meistert und was ihr an ihrem abwechslungsreichen Job so besonders gut gefällt.

1) Wie sieht denn so ein gewöhnlicher Tag von Dir aus? Ich stehe leider meist viel früher auf als ich möchte, denn meine kleine Tochter weckt uns meistens schon um 6 Uhr. Dann wird schnell gefrühstückt, alle werden zusammen gepackt – und auf geht´s in die Kita und in die Arbeit. Hier erwartet mich, und das liebe ich an meinem Job, immer ein abwechslungsreicher Tag: Intensive Kontakte und nette Gespräche mit Journalisten und Stylisten, wunderschöne Kollektionen und Marken, interessante Meetings mit Kunden und nicht zu vergessen – sehr nette Kollegen. Neben dem Daily Business im Büro gestalten dann natürlich noch tolle Events und Messebesuche den Alltag spannend und vielfältig.

2) Du bist Senior PR-Beraterin in der Münchner Agentur Krauts PR: wie bekommst Du Familie und Deinen Job unter einen Hut? Ehrlich gesagt habe ich immer das Gefühl: ÜBERHAUPT NICHT! Es fühlt sich immer an, als würde man zwischen den Stühlen sitzen und nie genug für die Familie da sein können als auch nie genug Zeit für das zu haben, was man im Job noch alles verwirklichen könnte. Aber alles in allem bin ich doch sehr zufrieden mit meiner Einteilung und arbeite täglich daran, dass die Balance zwischen Familie und Beruf stimmt. Denn erst die Kombination aus beidem bereichert mich.

3) Was macht Dir besonders großen Spaß bei Deiner Arbeit für als PR-Beraterin? Natürlich macht es mir hauptsächlich großen Spaß, mit Leuten in Kontakt zu sein, Pressetexte zu schreiben und Marken in den richtigen Medien und im richtigen Umfeld zu kommunizieren. Wir organisieren zudem zahlreiche Events in verschiedenen deutschen Städten: das Koordinieren der externen Dienstleister bis hin zum Andekorieren der Kollektion noch knapp fünf Minuten vor dem Event lässt einen kreativ und flexibel bleiben.

4) Hast Du ein Lieblingsmodelabel oder einen Lieblingsdesigner? Ich bin ein Fan von Marken, die zwischen Fashion, Street und Sportchic stehen. Kenzo unter der kreativen Führung des Designer-Duos Humberto Leon und Carol Lim ist beispielsweise für mich ein extrem inspirierendes Label: Ich liebe die streetigen Elemente und Grafiken der aktuellen Kollektion.

5) Was ist Dein absoluter Style-Favorit für diesen Winter? Ich finde oversized Mäntel gerade super cool, in die kann man sich richtig gut einkuscheln. Und für den doch eher lauen Winter sind sie die perfekte Alternative zu dicken Daunenjacken.

6) Kaufst Du mehr On- oder Offline? Ich bin grundsätzlich dafür, den stationären Handel zu unterstützen und gehe natürlich auch gerne shoppen, wenn ich Zeit habe. Doch inzwischen kaufe ich doch sehr viel online. Gerade vor Weihnachten ist es praktisch mit ein paar Klicks alle Geschenke beisammen zu haben. Wenn auch ein bisschen liebloser, wie ich zugeben muss.

7) Ganz anderes Thema: stell Dir vor, Du wärest einen Tag lang Angela Merkel: was würdest Du tun? Die “Persönlichkeit des Jahres 2015”, wie sie vom Time Magazin gekürt wurde, hat meiner Meinung nach in der letzten Zeit doch sehr viel richtig gemacht. Ich finde es vor allen Dingen bewundernswert, bei so viel Widerstand sogar in den eigenen Reihen, der Linie treu zu bleiben. Ich finde es toll, dass an Deutschlands Spitze eine so starke Frau steht. Ich möchte jedoch nicht mit ihr tauschen.

8) Und wie entspannst Du Dich am besten, wenn Du einmal ein bisschen Zeit für Dich hast? Leider kommt das wirklich sehr selten vor, aber am liebsten mache ich dann Sport oder mache es mir mit einem Buch oder mit der Zeitung auf der Couch bequem.

Liebe Barbara vielen Dank für das interessante Interview!


Interview mit Meike Rüger vom Kinderlabel Sandstrasse

Posted: Oktober 12th, 2015 | Author: | Filed under: Allgemein, Fashion für Kids, Fashion für Muttis, Interview | Tags: , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Meike Rüger vom Kinderlabel Sandstrasse
Meike Krüger, Designerin und Gründerin von Sandstraße
Vor kurzem habe ich hier auf Stylepuppe.com das süße Kindermodelabel Sandstrasse vorgestellt, dass von Meike Rüger gegründet wurde. Die dreifache Mama ist studierte Modedesignerin und fertigt bequeme Kinderbekleidung in Bioqualität zu sehr fairen Preisen. Sie schneidert auch ganz süße Sweater für uns Mamas. Im Interview mit Stylepuppe erzählt sie, wie sie es schafft, den Alltag als berufstätige Mama von drei kleinen Kindern zu meistern, wohin der nächste Familienurlaub geht und welches die Lieblingsgerichte ihrer Familie sind. Sie hat übrigens einen dawanda-Shop! Schaut doch mal rein unter http://de.dawanda.com/shop/Sandstrasse!
 Sanstrasse Rotes Mäntelchen
1) Wie bist Du auf die Idee gekommen, ein eigenes Modelabel zu gründen? Ich habe Modedesign studiert und hatte auch schon einmal ein eigenes Label mit dazugehörigem Shop in Berlin, zusammen mit zwei Freundinnen. Später habe ich drei wundervolle Kinder bekommen, für die ich schon lange Kleidung nähe, da ich oft nicht so ganz zufrieden bin mit dem, was ich kaufen kann. Freunde und Bekannte haben des öfteren bei mir bestellt und irgendwann entstand der Wunsch, es einfach mal zu probieren und schon wurde ich von meinen eigenen Ideen überrannt…
2) Welche Styles machen Dir beim Design am meisten Spaß? Ach, eigentlich alle. Am allerliebsten suche ich Stoffe aus und überlege, was ich daraus machen möchte. Ich mache ja keine richtige „Mode“ für Kinder, denn ich finde, das brauchen sie nicht. Sie brauchen schöne Sachen, die sich ihren Bedürfnissen (bsp. viel Bewegung) anpassen. Kinder sind einfach keine kleinen Erwachsenen, das wird bei der Bekleidung oft vergessen.
3) Wie sieht Deine Zukunftsvision aus, wovon träumst Du? Für die Sandstrasse? Dass sie wächst, aber langsam, damit ich alles bewältigen kann und es nicht zu chaotisch wird.
4) Wie bekommst Du Job und Familie unter einen Hut? Das ist sehr schwer. Ich habe dabei immer ein schlechtes Gewissen meinen Kindern und meinem Mann gegenüber. Die Kinder spielen aber oft bei mir im Büro/Atelier. Und meist arbeite ich, wenn sie schlafen. Das muss sich irgendwann aber auch mal wieder ändern. Noch sind die Kinder ja aber noch klein.
Meike Krüger von Sandstrasse
5) Hast Du einen Lieblingsdesigner oder eine Lieblingsmarke? Und falls ja, welchen?Nein, nicht wirklich. Ich mag Qualität, natürliche Materialien und gern auch bio. Und da gibt es einige tolle Labels.
6) Was würdest Du ändern, wenn Du einen Tag lang Angela Merkel wärst? Legalize! Nein, das war Quatsch. Schwierig. Frau Merkel hat meiner Meinung nach einen schrecklichen Job und ich möchte auf keinen Fall mit ihr tauschen.
7) Und was machst Du an einem Mamafreien-Tag? Ganz ehrlich? Den gibt es nicht, seit Jahren. Aber ich würde gern alles mal in Ruhe machen. Baden. Einen Spaziergang oder eine Radtour alleine unternehmen. Fotografieren. Und wahrscheinlich die Zeit nutzen, etwas zu erledigen. Vielleicht mal den ganzen Kram hier sortieren, aussortieren, Bilder bearbeiten und endlich mal wieder Fotoabzüge bestellen. Und dann auf meine Lieben warten…
8) Wohin geht euer nächster Familienurlaub? Uh, gut, dass du danach fragst. Ich wollte mich längst darum gekümmert haben! Ich erzähle den Kindern nämlich immer, wir fahren auf einen Bauernhof ins Allgäu…
9) Was ist euer Lieblingsgericht? Das von meinem Mann und mir oder das der Kinder? Pfannkuchen, Nudeln, Kartoffelbrei, Gemüseburger, Kürbis-Süßkartoffel-Birnen-Curry, aber auch Käsebrot und Salat…
10) Und schaffst Du es noch regelmäßig zu lesen? Und falls ja, was liest Du gerade?
Nein, leider nein. Ich bin sowas von uninformiert momentan, peinlich ist das. Ich wünsche mir jeden Morgen eine Mail mit den wichtigsten News des Tages, regional, national und global. Aber bitte kurz gefasst.
Vielen herzlichen Dank liebe Meike, dass Du Dir die Zeit für das Interview genommen hast! 
Meike Krüger Sandstrasse Ein Männlein steht im Walde
 


Interview mit Ilka Liburg von LilliundLuke.de

Posted: Juli 3rd, 2015 | Author: | Filed under: Interview | Tags: , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Ilka Liburg von LilliundLuke.de

Ilka Liburg

 

Ilka Liburg von lilliundluke.de – dem Lifestyleblog for Lucky Kids and Lovely Ladies habe ich via Email kennen gelernt. Ganz einfach, weil ich auf ihren tollen Blog gestoßen bin und sie in Sachen PR für die hübschen Taschen von Andreea Tavitian begeistern wollte. Sie lebt mit ihrem kleinen Sohn und mit ihrem Mann in Hamburg City und hat mir erzählt, wie sie darauf kam zu bloggen und wie sie ihren Alltag zwischen Job, Kita, Bloggen und Zukunftspläne schmieden meistert.

Lilliundluke

Lilliundluke.de Screenshot

1) Wie bist Du auf die Idee gekommen zu bloggen und lilliundluke.de ins Leben zu rufen? Auf die Idee zu bloggen bin ich durch eine damals Bekannte, heute gute Freundin, gekommen. Ich war bei ihr um meinen Mac von ihr reparieren zu lassen, ein UpDate spielte verrückt und verschieden Programme liefen nicht mehr. Während sie neue Programme aufspielte unterhielten wir uns über dies und jenes. Ich war Job mäßig sehr unzufrieden, den meine alte Firma wollte mich zu derzeit nicht in Teilzeit anstellen wegen des Kindes. Da sagte sie: Schreib doch mal einen Blog. Und ich: Hä? Sie erklärte mir WordPress und wie einfach man anfangen kann. Und das tat ich. Noch am selben Abend meldete ich mich bei WordPress an und suchte mir ein kostenloses Theme aus. Es machte mir ungeheuer viel Spaß und die Resonanz war sehr gut – so wuchs Lilli & Luke schnell und es dauerte nicht lange bis ich auf eine eigene Webseite umzog. Auf dem Blog versuche ich all die schönen Dinge im Leben einer Mama widerzuspiegeln und den Spagat zwischen Frau und Kind mit vollem Einsatz und Spaß zu meistern.

2) Welche Themen machen Dir persönlich am meisten Spaß? Mir gefallen eigentlich alle Themen auf meinem Blog gut, ich habe da keinen bestimmten Favoriten. Sicher, es gibt Beiträge die schwerer sind und länger brauchen als andere, die dann sehr leicht von der Hand gehen. Obwohl, wenn ich genauer darüber nachdenke gefallen mir doch die Fashion Beiträge am meisten. Grins.

3) Wie sieht Deine Zukunftsvision aus, wovon träumst Du? Reich und Berühmt werden! Nein im ernst, ich wünsche mir das Lilli & Luke weiterhin ganz viel Erfolg hat und ich vielleicht später noch einen Online Shop für Lucky Kids & Lovely Ladies eröffnen kann. Aber das ist wie gesagt noch Zukunftsmusik, da ich ja auch noch berufstätig bin. Ein Haus mit großen Garten steht auch noch auf unserem Plan. Unsere Wohnung ist toll und groß und mitten in Hamburg, aber mit Kind ändern sich nunmal die Vorstellungen.

4) Wie bekommst Du Job und Familie unter einen Hut? Mein Mann arbeitet ganztags und ich halbtags – da bleibt schon mal etwas auf der Strecke. Doch Dank meiner guten Arbeitszeiten kann ich meinen Sohn recht früh aus der Kita abholen und ich habe dann noch den ganzen Nachmittag. Die Blog Artikel schreibe ich meist Abends oder wenn Papa mal mit auf den Spielplatz geht.

5) Nun zur Mode: hast Du einen Lieblingsdesigner oder eine Lieblingsmarke? Und falls ja, welchen? Definitiv Chloé! Ich liebe den Look und den klassischen Chloé Duft. Ich finde die meisten Kleidungstücke von Chloé zauberhaft und würde sie alle tragen.

6) Was würdest Du ändern, wenn Du einen Tag lang Angela Merkel wärst? Hmm… das ist eine schwierige Frage. Ehrlich gesagt weiss ich es nicht. Ich finde Politik ansich etwas zwiespältig. Ich möchte nicht in der Haut von Angela Merkel stecken, sie scheint eine Menge lasten zu tragen.

7) Und was machst Du an einem Mamafreien-Tag? Mich um meinen Blog kümmern und Artikel schreiben. Ja wirklich! Wenn es hoch kommt schaffe ich es vielleicht noch zum Sport oder in die Sauna.

8) Wohin geht euer nächster Familienurlaub? Auf jeden Fall in den Süden, wo genau wissen wir noch nicht – Hauptsache warm! Dieses Jahr haben wir keinen richtigen Sommerurlaub, da unser Sohn von der Krippe in eine neue Elementar Kita eingewöhnt wird. Plus die Kita Sommer Schließzeit und schwups, ist unser Urlaub aufgebraucht. Aber es kommen ja auch wieder bessere Zeiten, mal sehen ob wir es im Winter schaffen in Richtung Sonne zu fliegen.

9) Was ist euer Lieblingsgericht? Definitiv Nudeln mit grünen Pesto. Wir haben hier einen Italienischen Einzelhändler, der macht das leckerste Pesto der Welt!

10) Und schaffst Du es noch regelmäßig zu lesen? Und falls ja, was liest Du gerade? Nein, ich lese leider nicht mehr viel, ausser mal eine paar Zeitschriften – dafür schreibe ich um so mehr. Meine Zeit lässt es nicht mehr zu auch noch ganze Bücher zu lesen, ob wohl ich es auch vermisse. Im Moment investiere ich jede Minute in meinen Blog – da bleibt das Lesen leider auf der Strecke.

 

Danke liebe Ilka für das schöne Interview!


Interview mit Franziska Bergmiller, der Gründerin und Designerin von Love Kidswear

Posted: Juni 22nd, 2015 | Author: | Filed under: Interview | Tags: , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Franziska Bergmiller, der Gründerin und Designerin von Love Kidswear
FranziskaBergmiller_mitKids
Heute gibt mir Franziska Bergmiller die Ehre. Sie ist Mutter von einem Krippen- und einem Kindergartenkind und leidenschaftliche Designerin ihres Kindermode-Labels Love Kidswear. Viele befreundete Mütter träumen ja vom eignen Label, vom eignen Unternehmen. Franzi erzählt mir im Interview auf Stylepuppe.com, wie sie ihren Traum in die Realität umgesetzt hat und wie sie Familie und Job im Alltag meistert.
Image Love Kidswear
1. War es schon immer Dein Traum, ein eigenes Modelabel zu gründen ? Auf die Frage kann ich nur ganz kurz und knapp antworten: Ja!
2. Der Kindermodemarkt ist heiß umkämpft, aber dennoch hast Du mit Love Kidswear eine schöne Nische gefunden. Wie lange hat es gedauert von der ersten Idee bis zur ersten Kollektion? Es scheint mir als ob es für mich gerade der richtige Zeitpunkt ist um meine Vision umzusetzen, denn es hat sich bisher vieles so gut gefügt das von der ersten Idee bis zur ersten Kollektion keine drei Monate vergangen sind 🙂
 3. Schätzen andere Mütter es Wert, dass Du zertifizierte Bioqualitäten verwendest und die Kinderkleidung in Deutschland produzieren lässt? Ja, sehr. Der Nachhaltigkeits-Gedanke ist nicht nur in der Mode für Erwachsene sehr stark vertreten sondern spielt auch in der Kindermode eine große Rolle. Da es Eltern sehr wichtig ist die empfindliche Haut ihrer Kinder zu schützen, ist auch die Schadstoffreiheit der verarbeiteten Stoffe sehr wichtig.
4. Wie sieht Deine Zukunftsvision aus, wovon träumst Du? In meiner Vision schaffe ich es eine gute Balance zwischen meiner Rolle als Mutter, als Partnerin sowie meiner beruflichen Weiterentwicklung zu schaffen. Ich möchte gerne mein Label weiter so aufbauen das es meinen Wertevorstellungen entspricht und wir gut davon leben können. Ich liebe meine Arbeit als Modedesignerin und meine Familie und wünsche mir diese beiden Bereiche gut verbinden zu können und dabei rücksichtsvoll mit der Natur und den Menschen umzugehen. Diese Einstellung  möchte ich auch gerne an meine Kinder weitergeben.
5. Wie bekommst Du Job und Familie unter einen Hut? Leider ist das für mich, wie für viele andere Mütter, immer noch nicht einfach. Meine Kinder sind zwar beide im Kindergarten und in der Krippe untergebracht, aber ohne die Unterstützung von meinem Mann, meinen Eltern und meinen Schwiegereltern, würde es oft nicht gehen.
6. Du hast bei Vivienne Westwood als Designerin gearbeitet. Hast Du noch einen anderen Lieblingsdesigner oder eine Lieblingsmarke? Und falls ja, welche? Meine Zeit bei Vivienne Westwood hat mein Verständnis von Mode und dem Entwurf stark beeinflusst, jedoch schaue ich derzeit auch sehr gerne nach Frankreich. Ich liebe Isabel Marant, aber auch jüngere Designerinnen wie Valentine Gauthier gefallen mir sehr gut.
7. Was würdest Du ändern, wenn Du einen Tag lang Angela Merkel wärst?
Ich würde Kitas stärker an Unternehmen anbinden so das es Müttern leichter fällt wieder ins Berufsleben einzusteigen. Wie man am Beispiel von Skandinavien sieht, steigert das die durchschnittliche Arbeitsleistung enorm (in Deutschland sind es circa 70% Arbeitsleistung pro Kopf im Durchschnitt, in Skandinavien sind es 125%, das ist zumindest teilweise stark bedingt durch Mütter die in kurzer Zeit enorm effektiv arbeiten können). Ausserdem würde ich in den Widerstand gegen das Transatlantische Freihandelsabkommen „TTIP“ gehen. Da der Ausstieg aus den fossilen Energie gerade auf dem G7 Gipfel beschlossen wurde und auch die Flüchtlingspolitik stärker bezuschusst wird, haben sich diese beiden Punkte schon erledigt. 🙂
8. Wohin geht euer nächster Familienurlaub? Mit Freunden nach Kroatien und wir zählen jetzt schon die Tage.
9. Was ist euer Lieblingsgericht? Da ich momentan die Köchin im Hause bin und eine leidenschaftliche Liebe zu asiatischem essen pflege, würde ich im Moment sagen: Thai-Hack!
Es kann aber sein, dass mein Mann und meine Kinder noch Griesnockerl Suppe oder Spätzle Suppe hinzufügen würden ;
10. Schaffst Du es noch regelmäßig zu lesen? Und falls ja, was liest Du gerade? Zum lesen komme ich leider momentan sehr selten. Wenn ich aber dazu komme, lese ich momentan das Buch „Darm mit Charme“ von der sehr charmanten und witzigen Giulia Enders.
Für alle die nun neugierig geworden sind auf die Kindermode, die Franziska entwirft, empfehle ich einen Blick auf die Homepage zu werfen unter love-kidswear.com!

Und hier kommen meine Lieblingsteile aus der aktuellen Love Kidswear-Kollektion!

Shirt von Love Kidswear

 

Body mit roten Sternen von Love Kidswear

 

 

 

Rock Olivia von Love Kidswear in Blau mit blauen Sternen


Interview mit meiner „alten“ Schulfreundin Alexandra Ott

Posted: Juni 1st, 2015 | Author: | Filed under: Interview | Tags: , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit meiner „alten“ Schulfreundin Alexandra Ott

Ali Ott Porträt

Unglaublich, aber kürzlich hatte ich Klassentreffen zum 20. Abi-Jubiläum. Dort habe ich meine Schulfreundin Ali, die mit ihren beiden Kindern und ihrem Mann in Seeshaupt, am südlichen Zipfel des Starnberger Sees lebt, dazu überredet mir ein Interview für Stylepuppe.com zu geben. Sie ist freiberufliche Grafikdesignerin und hat eben ihre Website gelaunched. Was ich ganz besonders an ihr schätze ist, dass sie absolut menschlich ist, und dabei auch mal über den Tellerrand schaut, wie sie in Frage 8 beweist und unser aller Leistungs- und Konkurrenzdenken sehr in Frage stellt. Ich bin ganz ihrer Meinung, wir sollten uns alle mehr auf unserer Instinkte verlassen!

 

1) Wie bist Du damals auf die Idee gekommen, Dich als Grafik-Designerin selbständig zu machen? Gestaltung und Kunst im weiteren Sinne haben mich schon immer fasziniert. Gerne hätte ich schon mein Abitur in Kunst gemacht, nur leider gab es diesen Kurs auf dem Gymnasium Penzberg nicht und auch die Erstellung der Mappen für die Aufnahme an den Unis und FH´s hab ich während der Kollegstufe zeitlich nicht geschafft. Also habe ich das Thema Grafik zunächst abgehackt. Über andere Design Studien wie Produkt- und Modedesign oder Innenarchitektur kam ich auf den Gedanken eine Schreinerlehre als Basis zu nehmen und anschließend in die Richtung Interior Design zu gehen. Doch schon im ersten Jahr an der Berufsschule war mir klar, das technische Zeichnen ist nicht meins, immer diese exakt geraden Linien und Schnitte erfüllten mich nicht wirklich. Also bin ich doch zurück zur Grafik. Ich legte ein Jahr an einer privaten Zeichenschule in München ein, machte viele Mappen und landete nach Vorauswahl und Aufnahmeprüfungen an einer Grafikschule in München (Berufsfachschule für Grafik & Werbung). Die Idee, mich selbständig zu machen, kam mir durch meine Anstellung in München. Nach dem Studium nahm ich einen Job in einer kleinen Eventagentur (4 Mitarbeiter samt Chef) an, arbeitete dort für Kunden wie GORE, Bayern 3 oder auch Messe München/Ispo. Mein damaliger Chef, Markus Othmer, wollte sich verkleinern und sich auf seine Moderationskarriere im TV konzentrieren und da war ich dann als Grafikerin vor die Frage gestellt worden, freiberuflich für ihn weiter zu arbeiten oder mir einen neuen Job in Festanstellung zu suchen. Ich entschied mich für die freiberufliche Arbeit.

2) Worin siehst Du die Vorteile selbständig zu arbeiten? Ich sehe darin viele Vorteile und Nachteile zugleich. Mit Kindern –  ich habe zwei – lässt sich die Freiberuflichkeit optimal verbinden. Ich kann arbeiten, wann immer es mir zeitlich möglich ist, gern und oftmals auch Nachts. Vor allem von zu Hause aus, das ist ein großer Vorteil, vor allem wenn eines meiner Kinder krank ist. Ich kann mir auch mal Freiräume nehmen ohne jemanden um Erlaubnis oder gar um Urlaub fragen zu müssen. Andererseits kostet es auch oft Überwindung abends nochmals ins Büro zu gehen oder auch mal in weniger guten Zeiten Aquise zu machen. Das ist leider nicht so meine Stärke.

 3) Hast Du Deinen Kindern manchmal ein schlechtes Gewissen gegenüber, gerade wenn`s stressig im Büro ist? Sicher, das hat ja jede Mutter mal. Wenn man dann die Kids von einem zum andern schubst oder aber dem Papa gleich beim Aufsprerren der Haustüre gleich die Kinder in die Hand drückt und hinter sich die Bürotüre zu macht. Noch kurz hinterherruft „Das Essen ist im Kühlschrank. Bis morgen früh.“ Das ist manchmal weniger schön bzw. entspannt.

4) Woher holst Du Dir Deine Inspirationen für die Designs für Deine Kunden? Tja, manchmal weiß ich das selbst nicht so genau. Ich blättere viel in Zeitschriften, gerade wenn ich mal wieder an Broschüren arbeite. Manchmal muss ich aber auch raus hier aus dem Dorf und rein in die Stadt. Das quirlige Leben und die verschiedensten Design an allen Ecken, ob Museum, Ausstellung, oder aber auch Architektur inspirieren mich dann wieder.

5) Hast Du einen Lieblingsdesigner? Falls ja, wer ist es? Grafisch oder modisch gesehen? Modisch betrachtet bin ich mein eigener Designer, ich entwerfe gerne selbst, wenn die Zeit es zulässt und kombiniere Gekauftes mit Selbstgenähmtem. Auch meine Tochter liebt meine selbstgenähten Kleider und Röcke.

6) Hast Du ein Lieblingskleidungsstück? Und falls ja, was ist es? Eigentlich nicht, ich kombiniere aber gerne Strickjacken und -mäntel in sämtlichen Varianten und Farben. Hier hab ich sicher an die 10 bis 15 Stück im Schrank.

7) Online versus Offline: shoppst Du lieber in einer Boutique oder online im Internet? Beides, manchmal muss es schnell gehen und von zu Hause aus, manchmal brauche ich die Läden in der Stadt.

8) Wenn Du eine Sache in der Welt verändern könntest, was würdest Du ändern? Dass man sich manchmal mehr auf seine Instinkte, sein Innerstes verlässt, nicht immer versucht nur irgendwie mitzuhalten, „dem aktuellen Trend, mal wieder auf der Spur.“ Vor allem merkt man das mit den Kindern. Ständig der Vergleich, die Diskussion in Schule und im Alltag. Was sie alles können müssen, was man als Eltern versuchen muss ihnen zu bieten, ein Termin jagt den nächsten nur um allen Standards gerecht zu werden. Manchmal ein Irrwitz!

9) Wie entspannst Du Dich am besten? Meistens wenn ich einen Tag nur für mich hab, die Seele baumeln lassen kann und dem Treiben anderer Menschen zusehen kann. Gerne gehe ich raus in die Natur, im Winter fahre ich gerne zum Skifahren. Manchmal entspannt mich auch so ein Tag mit meiner Familie.

10) Welches Buch liest Du gerade? „Willst du normal sein oder glücklich?“ von Robert Betz. Das lese ich schon etwas länger, weil ich mir die Zeit für ein gutes Buch viel zu selten nehme. Aber das Buch fasziniert in der Tat …

Vielen lieben Dank Ali für das ehrliche und interessante Interview!

Ali Ott mit Samara und Samuel in Berlin 2015


Interview mit Evi Rupprecht, Innenarchitektin, Designerin und Mutter

Posted: April 12th, 2015 | Author: | Filed under: Interview | Tags: , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Evi Rupprecht, Innenarchitektin, Designerin und Mutter

 

Lovelux_EviRupprecht_Porträt

 

Heute gibt es hier auf Stylepuppe.com ein Interview mit Evi Rupprecht aus Augsburg. Ich habe sie letzten Mai auf dem 40. Geburtstag einer gemeinsamen Freundin kennen gelernt und sie war mir sofort sympathisch. Sie ist passionierte Innenarchitektin. Hotels, Privathäuser und auch der Hugo Boss Store New York zählen zu ihren Tätigkeitsfeldern. Evi ist zweifache Mutter, Golferin, Seglerin und Tennisspielerin und sie hat ein Kopftuch mit Schild namens Borboleta für Kinder und Frauen entwickelt, weil ihre Haut immer empfindlicher wurde. Das Kopftuch kann auf vielseitige Art und Weise gebunden werden, hält perfekt beim Sport, sieht auch hübsch in der Stadt aus und ist in vielen Stoffvarianten zu haben. So ein Borboleta kostet zusammen mit einer praktischen Stofftasche ab 45 Euro und ist im Onlineshop auf www.love-lux.com zu haben.
Lovelux_Image_kids

1. Du hast vor einem Jahr neben Deinem Job als Innenarchitektin Dein eigenes kleines Accessoires-Label Lovelux gegründet. Was hat Dich dazu motiviert? Zunächst habe ich die Tücher wirklich für meinen eigenen Bedarf entwickelt. Da meine Haut sehr empfindlich ist, muss ich zusätzlich zur Sonnencreme einen Sonnenschutz tragen, sonst bekomme ich ganz schnell Pigmentflecken. Da aber klassische Sonnenhüte sehr unpraktisch sind, insbesondere beim Sport und ich gern Hochfrisuren trage, war ich auf der Suche nach einem Sonnenschutz, der mein Gesicht ausreichend schützt und gleichzeitig feminin aussieht. Wie eine Mütze, sollte man den Sonnenschutz auch schnell in die Tasche packen können, wenn sich das Wetter einmal ändert. Meine ersten Prototypen kamen bei Freunden und Bekannten so gut an, dass ich spontan eine kleine Produktion gestartet habe.

Lovelux_BorboletaundTasche_Rosa

Bei der Entwicklung und dem Design der Borboleta kam mir meine Erfahrungen aus der Innenarchitektur zugute. Die Anforderungen sind bei einem Entwurf für ein neues Hotelkonzept oder für ein Kopftuch sehr ähnlich, wie beispielsweise Details zu entwickeln, hochwertige Materialien zusammenzustellen und passende Lieferanten zu finden. Nur die Größe und Proportionen sind natürlich andere.

2. Wo findest Du neue Stoffe für Deine Kopftücher mit Schild namens Borboleta? Beim Großhandel und auf Messen.

3. Wie sieht Deine Zukunftsvision aus, wovon träumst Du? Ich würde liebend gerne vier Schneiderinnen anstellen können, um die Produktion von meinen Borboletas richtig ins Laufen zu bringen. Privat würde ich gerne meinen Kindern durch Reisen die Welt zeigen. Ein eigenes Hotel am Wasser wäre auch wunderbar!

4. Wie bekommst Du Job und Familie unter einen Hut? Gute Frage! Grundsätzlich gibt es gute und schlechte Tage! Aber mein persönliches Geheimnis ist: kurze Wege! Ich nütze den Vorteil einer kleineren Stadt wie Augsburg und bin in 10 Minuten mit dem Fahrrad an wichtigen Punkten wie dem Kindergarten, der Schule, dem Stadtmarkt, den Sportplätzen, dem Lieblingscafè, dem Theater oder im Naherholungsgebiet im Siebentischwald. Ich sehe es als Privileg, mein Studio in einem Anbau neben unserem Wohnhaus zu haben. Und so kann ich sehr nah bei meinen Kindern sein und den Kontakt zu ihnen pflegen. Manchmal helfen kurze Gespräche über die Schule beim Mittagessen oder das ich da bin, wenn meine kleine Tochter mal hinfällt. Natürlich habe ich auch ein gutes Netzwerk an Omas, Freunden, Schwiegereltern und Unterstützung im Haushalt. Ich kann nur frei für die Arbeit sein, wenn ich weiß, dass es meinen Kindern gut geht. Aber manchmal strengt das Organisieren der Familie und des Jobs sehr an. Dann liege ich Abends im Bett und frage mich, ob ich total wahnsinnig geworden bin? Am nächsten Morgen wache ich dann auf und es fühlt sich schon wieder alles viel besser an und dann geht`s auch schon wieder weiter.

5. Nun zur Mode: hast Du einen Lieblingsdesigner oder eine Lieblingsmarke? Und falls ja, welche? Eine Lieblingsmarke habe ich eigentlich nicht. Ich kaufe das, was mir gefällt und Mode bei der ich denke, dass es zu meiner Persönlichkeit am besten passt. So muss ich mir auch oft eingestehen, dass die aktuelle Mode zwar toll ist, mir aber überhaupt nicht steht. Was mir persönlich sehr gut gefällt sind die Wickelkleider von Diane von Fürstenberg und natürliche Schuhe – nach Schuhen bin ich süchtig!

6. Was würdest Du ändern, wenn Du einen Tag lang Angela Merkel sein könntest? Oh das ist jetzt eine echt schwierige Frage! Ich glaube, ich würde ins Weiße Haus fliegen und mit Barack Obama einen Kaffee trinken und ihn fragen, was er über mich noch nicht weiß und abgehört hat…

7. Wohin geht euer nächster Urlaub? Nach Italien zu meiner Schwester! Sie lebt dort mit Ihrer Familie seit 15 Jahren.

8. Was ist euer Familien-Lieblingsgericht? Wir haben neulich das Gericht aus der Zeitschrift Veggie! Scharfer Gemüse-Bulgur mit Paprika-Koriander- Joghurt nachgekocht. Das war super lecker und hat uns allen sehr gut geschmeckt !!

9. Und schaffst Du es noch regelmäßig zu lesen? Und falls ja, was liest Du gerade? Ich liebe Bücher und versuche jeden Abend zu lesen. Ich habe gerade „Die Erfindung der Flügel“ fertig gelesen und momentan lese ich „Alle Toten fliegen hoch – Amerika“. Das ist sehr lustig und  erinnert mich an meinen Aufenthalt in Amerika nach der Schule und an das Gefühl langsam erwachsen zu werden und die neue Freiheit zu entdecken!

 

Hier geht`s zum Video mit Evi Rupprecht für alle, die sich für das Borboleta und seine Entstehungsgeschichte näher interessieren!
Lovelux_Borbleta_Image_Meer

 

 


Interview mit Marcel Ostertag

Posted: März 5th, 2015 | Author: | Filed under: Interview | Tags: , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Marcel Ostertag

http://instagram.com/marcelostertag

Nach dem Trubel Rund um die Fashion Week in Berlin, hat sich Marcel Ostertag etwas Zeit genommen mir einige Fragen zu seiner neuen Kollektion, der neuen Offlocation, seiner Motivation und zu seinen Zukunftsplänen zu beantworten.

1) Wie zufrieden bist Du mit dem Wechsel vom Fashion Zelt am Brandenburger Tor zur Off-Location dem „Magazin in der Heeresbäckerei“ in der Köpenicker Straße? Ich habe genau das erreicht was ich erreichen wollte. Ein entschleunigter, emotionaler Abend in dieser doch so schnellen Zeit. Durch ein tolles Team und starke Kooperationspartner hat die Umsetzung super funktioniert und mega Spass gemacht. Also sofort wieder!

Marcel Ostertag Kollektion LAVA

2) Deine Kollektionen entwickeln sich von Saison zu Saison immer weiter. Ich finde Du wirst immer besser, Deine DNA ist immer erkennbar, hast Du eine Zukunftsvision für Dich, Deine Mode und Dein Label? Ich plane nicht so gern soweit voraus. Ich lebe und arbeite gerne in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen. Gerne würde ich zukünftig gerne mehr international arbeiten.
3) Hast Du einen bestimmten Typ Frau im Kopf, während Du Deine Mode kreierst? Ich designe für Frauen. Interessant sind alle Typen, Größen und Altersklassen weil ich jede Frau inspirierend finde und gerne anziehen möchte.
4) Gibt es einen internationalen Designer den Du bewunderst oder der Dich immer wieder inspiriert?

Ich werde immer Fan von Alexander Mq Queen sein und bleiben. R.I.P.
5) Was hat Dich zur neuen Herbst/Winterkollektion 2015/16 „LAVA“ inspiriert? Der Kollektionsname „LAVA“ spricht für sich. Fließende Magmaströme und explodierende Vulkane waren das Hauptthema, das wir durch Prints auf Crepe de Chine umgesetzt haben.
6) Du verstehst es, Dich und Deine Marke zu vermarkten, wo liegt aber dabei für Dich die Grenze? Die Grenze ist für mich klar zu definieren. Ich arbeite nur mit Kooperationspartnern und Menschen zu denen ich einen guten persönlichen Draht habe. Eine herzliche menschliche Ebene ist bei solchen Projekten für mich am wichtigsten. Da ich mich generell nicht verbiege und immer ich selbst bin arbeiten meine Partner gerne mit mir.
7) Wolltest Du schon als Kind Designer werden? Und wie und wann hast Du Dich dazu entscheiden, Deine Leidenschaft zu leben? Als Kind wer mein großer Traum eine Ballettkarriere die ich auch bis zu meiner Knieoperation hatte. Während dessen war meine 2. große Leidenschaft aber schon immer die Mode.
8) Du lebst ja soweit ich weiß seit 8 Jahren in München, bist in Bayern geboren, könntest Du Dir auch eine andere Metropole als die an der Isar als Deine kreative Heimat vorstellen? Ich kann mir Milano oder Berlin gut vorstellen, oder auch London, da war ich ja schon 6 Jahre und könnte mir eine Rückkehr gut vorstellen.
9) Stell Dir vor, Du wärst ein Tag lang Frau Merkel, was würdest Du alles anders machen bzw. verändern? Ich finde, dass Frau Merkel einen guten Job macht. Ändern würde ich vielleicht die Unterstützung von Kreativen in Deutschland, das ist wirklich zum Kotzen hier.
10) Die Zeit vor der Fashion Week war bestimmt recht stressig: Fotoshooting, die Kollektion musste rechtzeitig fertig werden, die Show als Ganzes geplant werden: wie entspannst Du danach? Gönnst Du Dir Urlaub oder geht`s gleich weiter? Urlaub wäre schön. Geht aber leider nicht, da ja noch die ganzen Messen kommen. Mein nächster Urlaub wird wahrscheinlich erst an Ostern statt finden können, so wie jedes Jahr.
Vielen lieben Dank lieber Marcel für das Interview! 
Wer mitfiebern möchte und mehr zum Alltag von Marcel Ostertag erfahren will, der folgt am besten seinem Instagram-Posts.
Mehr Infos zur aktuellen Sommerkollektion sowie einen Onlineshop findet ihr auf seiner Seite unter: www.marcelostertag.com

 

Marcel Ostertag Kollektion LAVA


Interview mit Nathalie Prieger von Mandala

Posted: Februar 6th, 2015 | Author: | Filed under: Fashion für Muttis, Interview, Lifestyle | Tags: , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Nathalie Prieger von Mandala
Nathalie Prieger, die Gründerin und Macherin von Mandala

Nathalie Prieger, die Gründerin und Macherin von Mandala

Der nachhaltige Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten, die Liebe zu gesundem Lifestyle und dem fernöstlichen Lebensgefühl und ihre Begeisterung für Yoga und Fashion – all das inspirierte Nathalie Prieger im Jahr 2000 ihr eigenes Label MANDALA zu gründen. Davor arbeitete die zweifache Mutter, die mit ihrem Mann und den beiden Kindern in München lebt, als Chefdesignerin bei MCM. Nachdem sie ihren Chefposten an den Nagel gehängt hatte, reiste sie für eine Hilfsorganisation nach Indien. Lest selbst, im Interview mit Nathalie Prieger, wie sie dazu kam, ihr eigenes Modelabel zu gründen.
Mandala Sommerkollektion 2015
1) Wie bist Du damals auf die Idee gekommen, ein Klamotten-Label nur für Frauen zu gründen? Ich hatte schon 12 Jahre Karriere für ein bekanntes Modelabel gemacht. Dort habe ich es mich bis zur Chefdesignerin hoch gearbeitet. Ich beschloss, meinen Job zu kündigen und ein halbes Jahr in Indien für eine Hilfsorganisation zu arbeiten. Während dieser Zeit praktizierte ich morgens alleine Yoga, in einem Dorf, wo ich die einzige Westlerin war. Als ich mit Blick über die wunderschöne, süd-indische Landschaft Sonnengrüsse machte, kam mir die Idee bei meiner Rückkehr nach Deutschland eine nachhaltige Wellness Kollektion zu machen. Damals war Yoga für viele noch so etwas wie eine „Sekte“, daher verkaufte sich der Name Wellnesswear besser.
2) Für welchen Typ Frau kreierst Du Deine Mode? Für alle Frauen, die gerne bequeme Freizeit-Mode tragen, gerne Yoga praktizieren und legere bekleidet durch den Alltag gehen. Viele meiner Kundinnen sind aufmerksame, wahrhaftige Frauen.
3) Welche Rolle spielt für Dich Fair Trade und die Verwendung von organischen Stoffen? Geht gar nicht ohne!!
4) Woher holst Du Dir Deine Inspirationen für die neuen Kollektionen? Durch meine Reisen nach Indien, London, Paris und New York.
5) Welches ist Dein Lieblingsteil aus der neuen Mandala-Kollektion? Die bedruckte Legging aus Recycled Polyester!
Mandala Store in München by Andreas Hoernisch

Mandala Store in München by Andreas Hoernisch

6) Hast Du einen Lieblingsdesigner? Falls ja, wer ist es? Vanessa Bruno aus Paris!
7) Online vs Offline: shoppst Du lieber in einer Boutique oder Online? Ich kaufe sehr gerne auf meinen Reisen ein, meistens entdecke ich da sehr schöne Läden oder habe meine Lieblings Boutiquen. Online kaufe ich nur gezielt, was ich in Deutschland nicht bekomme beispielsweise auf calypsostbarth.com.
8) Wenn Du eine Sache in der Welt verändern könntest, was würdest Du ändern? Armut, ich würde allen Frauen und Kindern ermöglichen wollen, dass sie genug zu Essen haben und zur Schule gehen können.
9) Wie entspannst Du Dich am besten? In der End-Entspannung beim Yoga!!!
10) Und wo wirst Du Deinen nächsten Urlaub verbringen? In Mumbai im schönen Taj Hotel!

Vielen Dank liebe Nathalie Prieger für das schöne Interview! Übrigens, in München eröffnete sie kürzlich ihren ersten Mandala-Store. In der Pestalozzistraße 21 finden Yoga-Freunde neuerdings neben der hochwertigen MANDALA Kollektion auch liebevoll zusammengestellte Accessoires wie Armbänder, Malas, Yogataschen, Meditationskissen, Tücher oder köstliche Tees aus fairen, nachhaltigen Produktionsstätten in Indien. Mehr Infos zum Label und zur aktuellen Kollektion findet ihr auf  www.mandala-fashion.com!

Mandala Store by Andreas Hoernisch

Mandala Store by Andreas Hoernisch


Interview mit Angela Ulrich, zweifache Mama und Performance Marketing Managerin bei limango!

Posted: November 6th, 2014 | Author: | Filed under: Interview | Tags: , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Angela Ulrich, zweifache Mama und Performance Marketing Managerin bei limango!

Angela Ulrich, Porträt, Performance Marketing Managerin limango

Mit Angela Urlich habe ich Anfang Oktober ganz unkompliziert hin und her gemailt! Sie ist Performance Marketing Managerin beim Online-Outletshop limango.de und hat mich über die Happy Baby Begrüßungsbox informiert. In ihrer Email steht am Ende ganz selbstverständlich, dass sie „nur“ von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 14h im Büro zu erreichen ist. Das hat mich beeindruckt und neugierig gemacht. Im Interview mit Stylepuppe.com erklärt sie ganz ehrlich, wie sie Beruf, Familie, Haushalt und Freizeit unter einen Hut bekommt!

 

Baby Herbstbild limango

1) Wie sieht denn so ein gewöhnlicher Tag von Dir aus? Ich stehe um 6:15 Uhr auf, um mit meinem Mann noch in Ruhe einen Espresso (auf den ich mich schon am Vorabend freue) trinken zu können, bevor wir die Kinder wecken und für den Tag fertig machen. In der Regel bringt er unsere Tochter in den Kindergarten und ich unseren Sohn in die KITA. Manchmal treffen wir uns dann noch zufällig in der S-Bahn. Ich arbeite bei limango von Montag bis Donnerstag von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Dann spurte ich los, um die Kinder abzuholen. Am Nachmittag haben wir viele schöne Aktivitäten wie Kinderturnen, Malkurs oder Musikschule. Es bleibt aber auch noch Zeit, um daheim zu spielen oder Freunde zum Spielen einzuladen. Wozu ich unter der Woche eher wenig komme, ist Hausarbeit. Dafür nutze ich den Freitagvormittag oder das Wochenende.

2) Du bist Performance Marketing Managerin bei limango: wie bekommst Du Familie und Deinen spannenden Job unter einen Hut? Das funktioniert nur, weil limango die Produktivität von Working Mums schätzt und darauf vertraut, dass die Arbeit auch in Teilzeit erledigt wird. Außerdem arbeite ich im Team mit einer anderen Working Mum in Teilzeit. Mein Mann unterstützt mich, wo es geht – und bleibt auch mal zu Hause, wenn eines der Kinder krank ist. Wichtig ist auch, sich am Nachmittag voll auf die Kinder zu konzentrieren und die Hausarbeit auch mal liegen zu lassen …

3) Was macht Dir besonders großen Spaß bei Deiner Arbeit für limango? An meiner Arbeit für limango gefällt mich vor allem das breitgefächerte Spektrum an Aufgaben: klassisches Performance Marketing, PR Kooperationen, Öffentlichkeitsarbeit sowie Messeauftritte.

4) Hast Du ein Lieblingsmodelabel oder einen Lieblingsdesigner? Ich schätze den klassischen, unaufgeregten Stil von Massimo Dutti sowie die Kollektionen von Brigitte von Boch. Auch der Kaschmir-Corner von Ludwig Beck kann ich nur schwer widerstehen … Und bei limango werde ich auch immer wieder fündig – sei es für mich oder die Kinder.

5) Kaufst Du lieber online oder offline ein? Aus zeitlichen Gründen komme ich kaum noch dazu, im stationären Handel einkaufen zu gehen. Ein entspannter Schaufensterbummel in der Münchner Innenstadt ist mit Kleinkindern nicht so gut umzusetzen. Aber online kann man ja auch prima shoppen. Ich habe meine Lieblings-Labels und kenne dort meine Größe, so dass es nicht zu Fehlkäufen kommt. Außerdem liebe ich es, im Internet zu stöbern und mich inspirieren zu lassen.

6) Was glaubst Du wie sich Onlineshopping in den kommenden Jahren entwickeln wird? Es wird noch wichtiger und selbstverständlicher, als es ohnehin schon ist. Neben Monobrand-Onlinestores werden Shopping Communities wie limango oder Online-Conceptstores wie mytheresa.com stetig wachsen.

limango_schwangere_Mami

7) Hast Du die Kampagne mit der Baby Begrüßungsbox von limango selbst entwickelt? Nein, die Idee mit der limango Happy Baby Box stammt von meiner Kollegin Kathrin Pütz. Auch sie ist eine Working Mum in Teilzeit und sprüht nur so vor Kreativität.

8) Ganz anderes Thema: stell Dir vor, Du wärest einen Tag lang Angela Merkel: was würdest Du tun? Ganz wichtige Themen auf meiner Agenda wären die weitere Verbesserung der Kinderbetreuung sowie eine bessere Unterstützung von Alleinerziehenden.

9) Und wie entspannst Du Dich am besten? Indem ich mich an der frischen Luft bewege. Sei es beim Drachensteigen lassen oder beim Radfahren mit meinem Kindern – dabei kann ich wunderbar abschalten.

Vielen lieben Dank liebe Angela für das ehrliche und interessante Interview!

 

Mother and daugter