Use your widget sidebars in the admin Design tab to change this little blurb here. Add the text widget to the Blurb Sidebar!

Mein Beitrag zu „Who made your clothes?“

Posted: April 28th, 2015 | Author: | Filed under: Allgemein, Fashion für Muttis, Lifestyle | Tags: , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Mein Beitrag zu „Who made your clothes?“

Fashion Revolution

Letzte Woche hat sich die schreckliche Tragödie rund um den Einsturz der Textilfabrik in Rena Plaza zum zweiten Mal gejährt. Die Fashion Revolution rief am 24.April 2015  zum zweiten Mal am zur Aktion „Who made your clothes?“ auf, mit dem Hashtag #whomadeyourclothes. Dabei konnte jeder mitmachen und in sozialen Medien das Produktionsland und das Label seiner Bekleidung posten. Das Ziel dieser Initiative ist es, uns weiterhin zu sensibilisieren in Sachen ökologisch vertretbare Stoffe und  Herstellungsprozesse, faire Entlohnung der Näherinnen sowie die Wertschätzung von nachhaltig produzierten Textilien. Ich glaube, dass inzwischen immer mehr Konsumenten über die Nachteile der Fast Fashion Industrie nachdenken, die alle  2-6 Wochen mit neuen Kollektionen aus Fernost in ihren auf den schnellen und billigen Konsum ausgelegten Stores aufwarten.

Rock Olivia von Love Kidswear

Ich habe auch dieses Jahr einen kleinen Beitrag in Sachen Fair Fashion geleistet. Emily feiert Übermorgen ihren siebten Geburtstag und wünscht sich von Herzen einen „schönen neuen Rock“. Den habe ich bei Love-Kidswear, einem kleinen Kinder-Modelabel aus München entdeckt. Der Rock namens Olivia wurde aus Bio-Baumwolle von einer Näherin in München genäht und kostet im Onlineshop von Love-Kidswear 59 Euro.

 

Goodsociety Image SS2015

Goodsociety ist mein neues Lieblings-Jeanslabel. Meine „alte“ Jeans ist mir letztes Wochenende so eingerissen, dass ich sie leider nicht mehr retten konnte. Und Jeans sind für mich als Mama die optimale „Berufsbekleidung“. Die Jeans des US-Labels gibt es in allen angesagten Silhouetten von Skinny bis Flared und Boyfreind und sie kosten zwischen 100 und 150 Euro.

 

Blake Mycoskie von TOMS bei der Übergabe von Espadrilles

Auch in diesem Sommer sind Espadrilles en Vogue. Die praktischen Sommerschuhe lassen sich super kombinieren und nachdem ich schon ein Paar von TOMS in Schwarz besitze, habe ich mir für unseren bevorstehenden Pfingsturlaub ein neues Paar geleistet. Die Gründungsidee und die Philosophie von TOMS ist wirklich bemerkenswert: für jedes Paar Schuhe, dass gekauft wird, spendet das Unternehmen ein Paar Schuhe an hilfsbedürftige Menschen in Drittländern. Seit der Gründung 2007 in Venice, Kalifornien wurden 10 Millionen Paar Schuhe an arme Kinder gespendet. Dabei spielt Nachhaltigkeit auch eine große Rolle und es gibt bereits vegane Espadrilles.

Espadrilles von TOMS in Pink

 

 


10 Dinge, die es 2015 in meinem Haushalt nicht mehr geben wird: less is more!

Posted: Januar 11th, 2015 | Author: | Filed under: Lifestyle | Tags: , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für 10 Dinge, die es 2015 in meinem Haushalt nicht mehr geben wird: less is more!

Bialetti Mokka

Less is More ist meines Erachtens einer der großen Trends für 2015! Das betrifft alle Lebensreiche von der Kindergeburtstagsparty bis zum Shopping und zum Urlaub. Felix und ich haben letztes Wochenende auch großzügig ausgemistet und dabei entschieden, dass wir 2015 auf folgende Dinge in unserem Haushalt verzichten werden:

1) Atomstrom: Zugegeben, nachhaltiger Konsum erfordert Informationssammlung, Nachdenken, Planung und natürlich die Umsetzung in die Tat. In meinem kleinen Landkreis wird das Thema Energie und Strom seit einem Jahr heiß diskutiert, weil drei große Windkrafträder gebaut werden sollen. Auch hier gibt es viele Für`s und Wider`s.  Grundsätzlich sollten wir immer wieder die Folgen unseres Konsums hinterfragen. So auch denn von Strom. Der ist bei uns zu Hause ab sofort Ökostrom und kostet uns einige Euros mehr pro Jahr. Außerdem haben wir überlegt, wie wir im Haushalt Energie einsparen können. Beispielsweise werde ich den Trockner nicht mehr täglich laufen lassen…

2) Getränke aus Plastikflaschen oder Aluminiumdosen: ich war schockiert, als ich Bilder unserer Ozean gesehen habe, die zugemüllt waren mit riesigen Plastikteppichen aus weg geworfenen PET-Flaschen. Auch wenn wir ein Pfandsystem haben, wollen wir auf Pfandflaschen weitgehend verzichten. Unser Wasser ist so was von lecker und gut und so werden wir unser Leitungswasser trinken.

3) Zucker – süßen tun wir mit Agavendicksaft, Xucker oder Honig. Der schädliche weiße Zucker steckt in unglaublich vielen Lebensmitteln und lässt nicht nur die Insulinpumpe unserer Kinder Amok laufen. Deshalb verzichten wir auf herkömmlichen Zucker und süßen mit Xylit, Agavendicksaft, Stevia und Honig. Das schmeckt meistens dann auch noch viel besser und hat dafür gesorgt, dass wir alle etwas an Winterspeck verloren haben.

4) Wir kaufen nicht mehr bei Discountern: Klar, dem Portemonnaie gefällt das, aber billig geht meist auf Kosten von Arbeitnehmern, die zu wenig Lohn für Arbeit bekommen oder auf Kosten von verschwenderischem Umgang mit natürlichen Ressourcen. Außerdem haben wir festgestellt, dass wir viel unnötiges Zeug bei Aldi und Co eingekauft haben, dass wir gar nicht wirklich gebrauchen konnten.

5) Deos mit Aluminium: die meisten Deos wirken mithilfe von Aluminium. Das irritiert die Haut, die Poren verschliessen sich und die Schweißdrüsen werden verstopft. So kann ein Schweißstau entstehen. Außerdem ist Aluminium nervenschädigend und steht im Verdacht, Brustkrebs und sogar Alzheimer auszulösen.

6) Unerwünschte Werbung: der Anteil von Werbesendungen in unserem Briefkasten ist inzwischen enorm! Ich würde ihn auf 60 Prozent schätzen und das ist eine wahnsinnige Verschwendung, oder? Die Herstellung hat unnötig viel Papier und Energie verbraucht. Obendrein sind die meisten Werbeprospekte und Flyer nervig und landen meist ungelesen im Papiermüll. 
Gegen unadressierte Werbung hilft der altbekannte Hinweis „Keine Werbung“ auf unserem Briefkasten. Um persönlich adressierte Werbung zu verhindern, lohnt ein Eintrag in die Robinson-Liste

7) Brot und Backwaren von Billig-Bäckereien: Durch den Einkauf von billigem Brot in Backshops und Discountern, unterstützt man das Aussterben traditioneller Handwerksbetriebe, die nicht zum Discount-Preis ihre Ware anbieten können. Gut, dass es die bei uns im Dorf noch gibt, die alteingesessenen Bäckereien. 2015 werden wir unsere Brezeln und unser Brot mit Sicherheit nicht mehr bei Discountern kaufen. Außerdem ist das aufgebackene Brot oft nur halb so lecker, wie das der kleinen Bäckereibetriebe.

8) Kaffe aus Kapseln: viele der Kapseln sind Aluminiumverpackt und die düsteren Kaffeemaschinen von Nespresso & Co stehen platzraubend in der Küche herum. Meinen täglichen Trade-Fair Kaffee brühe ich mir in einer hübschen Bialetti auf und habe so auch ein bisschen Bella-Itallia-Flair in unserer Küche und deutlich weniger Müll in der Tonne.

9) Fertiggerichte: zugegeben, manchmal sind die Nudeln oder die Paella von Frosta eine Rettung, wenn ich spät nach Hause komme, die Kinder jammrig sind und mir die Magen knurrt. Trotzdem haben wir uns von Fertiggerichten schon im letzten Jahr weitgehend verabschiedet. Denn selber die Karotten schnipseln und den Pfannkuchenteig rühren macht am Ende doch viel mehr Spaß und wir wissen, dass wir keine unnötigen Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker gegessen haben.

10) Plastik-Kleinkram-Spielzeug: meine Töchter lieben den Plastikschrott aus Überraschungseiern oder aus den Happy Meal-Tüten vom goldenen M. Aber genau für ein paar Minuten. Dann landen die Dinge unterm Tisch und in der Ecke und werden nicht mehr angerührt, bis ich sie in den Müll werfe. Genau wie die unerwünschte Werbung sind die Spielsachen ökologischer Wahnsinn Made in China. Ich habe mir fest geschworen, zukünftig bei Kaufverweigerungen meinerseits ein paar Minuten Gejammer meiner beiden Kinder anzutun, aber das Zeug kommt mir nicht mehr ins Haus!