Same Mistake oder warum unsere Gier nach Anerkennung und Bestätigung keine Liebe bringt!

Posted: Mai 14th, 2017 | Author: | Filed under: Allgemein, Lifestyle | Tags: , , , , | Kommentare deaktiviert für Same Mistake oder warum unsere Gier nach Anerkennung und Bestätigung keine Liebe bringt!

Heute, nach einem schönen Muttertag, kommt mal wieder ein Blogpost zum Nachdenken und für´s langfristige Wohlfühlen mit unseren Lieben und mit uns selbst. Mich hat der Songtext von Same Mistake des DJs Jan Blomqvist sehr zum nachdenken gebracht. Ich interpretiere den Song so, dass wir immer dem Leben hinter her jagen und dabei oftmals leider nicht wirklich glücklich sind. Wir sind ständig ruhelos, sei es im Alltag mit unseren Kindern, ein neues & spannendes Projekt im Job, Urlaube, Konsum, Geburtstagsfeste oder Sport. Das alles lenkt uns von uns selbst ab. Zudem lassen wir uns gerne dazu verleiten, nach Anerkennung und Bestätigung zu jagen, indem wir beispielsweise in den Sozialen Medien immer sofort am Start sind, wenn es um tolle Urlaubsfotos und Happy Family Life geht. Dabei bringt das alltägliche Hamsterrad nur in seltenen Fällen wahre Liebe – abgesehen von den innigen Momenten mit den Kindern oder ehrlichen Gesprächen mit der besten Freundin oder dem Freund. Zuallererst sollten wir die Liebe in uns selbst finden, uns wertschätzen und gut für uns sorgen. Das klingt jetzt alles so einfach und ist es bei weitem nicht. Ich bin da auch Meilen weit von entfernt, aber auf einem Weg, der sich richtig anfühlt. Dabei lasse mich vollends von meinem Bauchgefühl leiten. Deshalb sitze ich seit einigen Wochen gerne abends, wenn die Kinder schlafen und ich zur Ruhe komme, auf meinem Schaukelstuhl – ohne Smartphone oder iPad, ohne Buch, ohne Fernseher – nur ich und fühle mit einem Lächeln im Gesicht in meine Seele hinein. Großartig, kann ich euch nur empfehlen!

Hier noch der Songtext:

The other room, comatose by all the screens,
Blown away by another perfect scene.

I am so bored, all the real things can’t compete,
Hollywood paint my day so incomplete.

And every street I walk, every place i sit,
and every film I saw, almost ruined it.
And all the shiny things, that the picture brings,
turn a normal day, into a cheap cliché.

You know what…
Whatever we wanna get, we never get.

I keep on buying all the things we don’t need,
Just to impress all the ones we don’t meet.
I don’t care.

Just regret there I acted so damn fake.
You know what, you have made the same mistake.

And all the cigarettes, all the talking heads,
buying happiness, it just never rests.
And all the drugs we take, so we can sleep awake,
and watch the colors fade, broken masquerade.

You know what..
Whatever we wanna get, we never get.

 


#WhiteFriday: Give back & less is more!

Posted: November 24th, 2016 | Author: | Filed under: Allgemein, Lifestyle | Tags: , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für #WhiteFriday: Give back & less is more!

#WhiteFriday

 

Heute bin ich mit Newslettern zum Black Friday regelrecht bombardiert worden. Zahlreiche Onlineshops, diverse Modelabels und natürlich die Big Player locken mit beachtlichen Rabatten auf ihr komplettes Sortiment für den Black Friday, der dieses Jahr auf den 25. November fällt. Der Grund dafür ist  natürlich das Weihnachtsgeschäft: Konsumwahnsinn Hallo! Um ehrlich zu sein, habe ich jeden einzelnen Newsletter sofort gelöscht und mir kein noch so verlockendes Dumping-Preis Angebot näher angesehen. Unser Haus platzt sprichwörtlich aus allen Nähten, wir haben mehr als genug Spielzeug, Klamotten, Interieur-Gegenstände und und und. Deshalb haben meine Töchter und ich auch beschlossen, dass sich jeder von uns eine Sache zu Weihnachten wünscht und damit basta. Frei nach dem Motto „Less is More“. Schon die letzten Jahre habe ich an Weihnachten immer wieder beobachtet, dass es den Kindern zwar große Freude bereitet zig Geschenke auszupacken. Letztendlich gespielt und von langfristiger Bedeutung waren für sie aber „nur“ die Herzenswünsche. Und nachdem sie gesehen haben, wie wenig Spielzeug die Kinder auf Sri Lanka besitzen, wissen sie um ihren materiellen Wohlstand.

 

#WhiteFriday

 

Sehr cool finde ich in diesem Zusammenhang die Aktion #WhiteFriday. Eine Handvoll Berliner drehen nun schon zum dritten Mal den Spieß um und machen am 25.November 2016 alles rund 20 Prozent teurer. Das ist nicht eigennützig, sondern dient einem guten Zweck. Mit dem #WhiteFriday möchten die teilnehmenden Unternehmen ein Zeichen für einen notwendigen Gesellschaftswandel setzen. Anstatt den zerstörerischen Effizienz-Wettkampf zu führen, mit der Absicht billigere Produkte anzubieten und mehr Konsum anzukurbeln, lenkt der #WhiteFriday die Aufmerksamkeit auf die Wertschätzung von Qualitätsprodukten sowie die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen. Dementsprechend werden Produkte teurer, und die Kunden geben zusammen mit den Unternehmen etwas an die Gesellschaft zurück. Initiator ist übrigens das Design Label Kancha. Mehr Infos findet ihr unter whitefriday.de!


Mein Beitrag zu „Who made your clothes?“

Posted: April 28th, 2015 | Author: | Filed under: Allgemein, Fashion für Muttis, Lifestyle | Tags: , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Mein Beitrag zu „Who made your clothes?“

Fashion Revolution

Letzte Woche hat sich die schreckliche Tragödie rund um den Einsturz der Textilfabrik in Rena Plaza zum zweiten Mal gejährt. Die Fashion Revolution rief am 24.April 2015  zum zweiten Mal am zur Aktion „Who made your clothes?“ auf, mit dem Hashtag #whomadeyourclothes. Dabei konnte jeder mitmachen und in sozialen Medien das Produktionsland und das Label seiner Bekleidung posten. Das Ziel dieser Initiative ist es, uns weiterhin zu sensibilisieren in Sachen ökologisch vertretbare Stoffe und  Herstellungsprozesse, faire Entlohnung der Näherinnen sowie die Wertschätzung von nachhaltig produzierten Textilien. Ich glaube, dass inzwischen immer mehr Konsumenten über die Nachteile der Fast Fashion Industrie nachdenken, die alle  2-6 Wochen mit neuen Kollektionen aus Fernost in ihren auf den schnellen und billigen Konsum ausgelegten Stores aufwarten.

Rock Olivia von Love Kidswear

Ich habe auch dieses Jahr einen kleinen Beitrag in Sachen Fair Fashion geleistet. Emily feiert Übermorgen ihren siebten Geburtstag und wünscht sich von Herzen einen „schönen neuen Rock“. Den habe ich bei Love-Kidswear, einem kleinen Kinder-Modelabel aus München entdeckt. Der Rock namens Olivia wurde aus Bio-Baumwolle von einer Näherin in München genäht und kostet im Onlineshop von Love-Kidswear 59 Euro.

 

Goodsociety Image SS2015

Goodsociety ist mein neues Lieblings-Jeanslabel. Meine „alte“ Jeans ist mir letztes Wochenende so eingerissen, dass ich sie leider nicht mehr retten konnte. Und Jeans sind für mich als Mama die optimale „Berufsbekleidung“. Die Jeans des US-Labels gibt es in allen angesagten Silhouetten von Skinny bis Flared und Boyfreind und sie kosten zwischen 100 und 150 Euro.

 

Blake Mycoskie von TOMS bei der Übergabe von Espadrilles

Auch in diesem Sommer sind Espadrilles en Vogue. Die praktischen Sommerschuhe lassen sich super kombinieren und nachdem ich schon ein Paar von TOMS in Schwarz besitze, habe ich mir für unseren bevorstehenden Pfingsturlaub ein neues Paar geleistet. Die Gründungsidee und die Philosophie von TOMS ist wirklich bemerkenswert: für jedes Paar Schuhe, dass gekauft wird, spendet das Unternehmen ein Paar Schuhe an hilfsbedürftige Menschen in Drittländern. Seit der Gründung 2007 in Venice, Kalifornien wurden 10 Millionen Paar Schuhe an arme Kinder gespendet. Dabei spielt Nachhaltigkeit auch eine große Rolle und es gibt bereits vegane Espadrilles.

Espadrilles von TOMS in Pink