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Topshop erobert die London Fashion Week

Posted: September 18th, 2014 | Author: | Filed under: Allgemein, Fashion für Muttis, Lifestyle | Tags: , , , , , | Kommentare deaktiviert für Topshop erobert die London Fashion Week

Topshop Modenschau Unique FS2015

Gerade ist ja Londons Fashion Week und die Show von Burberry war wie jede Saison spektakulär. So einen richtigen Medienwirbel hat allerdings die Modenschau des britischen Filialisten und Versandhändler Topshop verursacht. Die Front-Row war mit Anna Wintour, Alexa Chung, Pixie Geldof, Poppy Delevingne und Ellie Goulding hochkarätig besetzt und das britische Lieblingsmodel der Stunde Cara Delevingne zog wieder alle Blicke auf sich. Die Modenschau „Unique“ von Topshop für FS2015 könnt ihr euch übrigens hier anschauen!

Topshop ist eine Tochtergesellschaft der Arcadia Group die Philip Green gehört. Neben Topshop besitzt der Multimillionär weitere Einzelhandelsunternehmen und Fashion-Outlets im Kleidungssegment wie beispielsweise Burton, Miss Selfridge oder Dorothy Perkins. Topshop wurde bereits vor 50 Jahren als Peter Robinson’s Top Shop gegründet, einer jugendlichen Modemarke innerhalb einer Filiale von Peter Robinson in Sheffield. Das erste eigenständige Topshop-Geschäft wurde dann im Jahre 1974 eröffnet. Inzwischen ist Topshop in 20 Ländern zu haben und zählt vor allem im Onlinegeschäft zu den Big Playern im Modebusiness.

 

 

Burberry Prosum Modenschau SS2015Mir ist schon in den vergangenen Saisons aufgefallen, dass sich immer mehr Casualwear-Labels auf den Fashion Weeks einkaufen und versuchen eine annehmbare Prèt-à-Porter-Kollektion zu präsentieren. Dafür nehmen sie viel Geld in die Hand, um die Shows zu finanzieren. Dazu zählen der Medienhype im Vorfeld der Show, Promis die sich elegant in der Frontrow präsentieren und natürlich die Models, die Make-up-Artists, die Stylisten und viele weitere fleissige Helfer. Für mich verwässert dass allerdings die drei Segmente Streetwear, Prèt-à-Porter und Haute Couture. Noch vor fünf Jahren waren die Marken in diesen Segmenten streng getrennt und heute geht es einzig und allein um ökonomische Interessen. Das hat auch die Meldung von meinem Pariser Lieblings-Designer Jean-Paul Gaultier bestätigt. Dieser steigt nun aus der Prèt-à-Porter aus, weil der Konzern hinter der Marke mehr Umsatz mit den Parfums und der Haute Couture von Jean-Paul Gaultier macht. Money counts, und warum sollte es in der Mode anders sein?

 


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