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Wie war denn das Leben früher ohne Smartphone?

Posted: August 1st, 2017 | Author: | Filed under: Allgemein, Lifestyle | Tags: , , , | Kommentare deaktiviert für Wie war denn das Leben früher ohne Smartphone?

Kürzlich ist meine Nachbarin aus Kinderzeiten 40 geworden und auf ihrer Geburtstagsparty wurde viel über unsere Jugend und vor allem über den 18. Geburtstag gesprochen. Damals bedeutete für mich neben dem Erwerb des Führerscheins mein allererstes Handy die große Freiheit. Es war von Panasonic und hatte eine kleine Antenne. Apple war für mich einfach nur die englische Bezeichnung für einen Apfel und keine Lifestyle-Marke. Dafür passte mein Handy problemlos in die Hosentasche meiner Jeans und ich habe maximal eine SMS pro Tag versendet, denn das war ja teuer. In den letzten 20 Jahren hat sich in Sachen Mobilfunk und den entsprechenden Gepflogenheiten viel geändert und gerne würde ich euch im folgenden meine Gedanken dazu mitteilen:

  1. Männer habe ich auf Partys kennengelernt und sie riefen meist auf dem Festnetz an, wenn sie mich daten wollten
  2. SMS waren teuer und man konnte maximal 120 Zeichen versenden
  3. Auf Konzerten hielt ich Feuerzeuge in die Luft und nicht mein Handy
  4. Adressen sammelte ich in einem Notzibüchlein und nicht im digitalen „Adressbuch“
  5. Ich schrieb Briefe von Hand an meinem Schreibtisch und keine Emails von unterwegs
  6. Es gab kein Google-Maps sondern zerfledderte Stadtpläne auf dem Beifahrersitz
  7. In meinem Auto hörte ich Kassetten und musste umständlich Vor- oder Zurückspulen um das Lieblingslied zu finden
  8. Es gab MTV und kein Youtube
  9. Ich habe tagelang voller Vorfreude auf die Entwicklung meiner Urlaubsfotos gewartet
  10. Verabredungen und Dates wurden nicht 5 Minuten vorher via WhatsApp abgesagt „Sorry ich schaffe es doch nicht“
  11. Vor dem Einschlafen habe ich einen Roman gelesen und nicht meinen Facebook-Feed herunter gescrolled
  12. Zu Partys wurde ich mit einer persönlichen Einladung eingeladen und nicht via WhatsApp-Gruppe
  13. Das schlimmste was ich verlieren konnte war mein Portemonnaie
  14. Ich hatte seltener Nackenschmerzen und noch keine Zornesfalte vom Lesen zu kleiner Schriften
  15. Im Bus, am Flughafen oder in der U-Bahn habe ich mich mit Menschen unterhalten und nicht mal eben schnell Emails gecheckt
  16. Die Wettervorhersage sah ich am Ende der Nachrichten im Fernsehen, hörte sie im Radio oder informierte mich in der Tageszeitung
  17. Es gab kein facebook, dass mich an die Geburtstage meiner Lieben erinnerte, sondern nur einen Geburtstagskalender an der Wand meines Kinderzimmers
  18. Meine Fotos wurden in einem Fotoalbum eingeklebt und ich notierte dazu handschriftlich wo und wann die Aufnahme entstanden ist
  19. In der Küche lag ein dickes Kochbuch mit den Rezepten die ich neu ausprobieren wollte und nicht mein Smartphone
  20. Wenn mir Jemand folgte, bekam ich Angst und bin schneller gelaufen, heute freue ich mich über „Follower“

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