Die Entdeckung für den Sommer: das Hamamtuch

 

Endlich haben wir ein stabiles Hoch und die Badesaison an den Seen, an der Isar und in den Natur- und Freibädern ist eröffnet. Die Wiesen sind trocken und da bin ich auf das HAMAMTUCH als vielseitig einsetzbare Alternative zur Bastmatte oder Picknickdecke gestoßen. Insbesondere am Strand ist das Tuch mit seiner Größe von 100 x 200 cm perfekt. Es ist mit 400 Gramm ein Federgewicht, das platzsparend in der Badetasche verstaut werden kann, es ist saugstark und trocknet blitzschnell. Aber am besten finde ich, dass es so vielseitig eingesetzt werden: meine Töchter haben damit schon eine „Höhle“ gebaut und in der Übergangszeit ist es super geeignet als Picknickdecke für die Wiese auf dem Spielplatz.

Ursprünglich wurde das Tuch im orientalischen Dampfbad – im Hamam – als Lendentuch verwendet. Das HAMAMTUCH ist übrigens zu 100 Prozent aus Baumwolle und es gibt eine schöne Auswahl an leuchtenden Sommerfarben. Unseres ist „Pink“, weil das immer noch Emilies´ Lieblingsfarbe ist. Die traditionellen HAMAMTÜCHER aus Tunesien kosten 29,90 EUR. Sie können online unter www.derkleinebazar.de bestellt oder direkt im Ladengeschäft „Der kleine Bazar“ in der Wintergasse 14, in 86150 Augsburg gekauft werden.

 

Der kleine Bazar besteht seit Sommer 2011 und wurde zuerst als Ladengeschäft in Augsburg von Johanna Danko und Axel Breckwoldt  gegründet. Seit kurzem gibt es auch den dazugehörigen Online-Shop www.derkleinebazar.de. Der Concept Store für authentische, traditionell hergestellte Produkte aus dem Orient und Nordafrika bietet neben traditionellen Hamamtüchern Wohnaccessoires, Textilien, Lampen und kleinen Möbelstücken. Bei der Auswahl der Produkte wird von den Inhabern großer Wert auf nachhaltige Herstellung unter sozial verträglichen Bedingungen gelegt.

 

Buchtipp: Lassen Sie mich durch ich bin Mutter

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Die Pfingstferien haben endlich begonnen und da gibt es heute einen Buchtipp von mir. Anja Maier`s Bestseller – Lassen Sie mich durch, ich bin Mutter: Von Edeleltern und ihren Bestimmerkindern, das übrigens Felix für mich gekauft hat. Gleich am ersten Tag hat er weit mehr als die ersten 30 Seiten daraus gelesen. Das hat mich neben dem provokanten Buchtitel recht neugierig gemacht. Die einzelnen Kapitel des Buches lesen sich tatsächlich wie Butter und da ich nicht im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg wohne, habe ich mich erstmal nicht persönlich angegriffen gefühlt. Die meisten Kapitel sind für selbstkritische und interessierte Eltern durchaus relevant: da geht es um kindliche Frühförderung, Sinn- und Unsinn von Pekip-Gruppen, Raucher auf öffentlichen Plätzen, Heiraten, Geburtshäuser, Land- oder Stadtleben sowie Konsumgeile Mütter und Schwangere. Roter Faden ist in allen Kapiteln der respektvolle Umgang von Eltern mit Nicht-Eltern. Und ich glaube die Autorin, die selbst Mutter von zwei Kindern ist und lange im Kiez gelebt hat, sieht das Thema nicht so Bier-Ernst. Toll finde ich die Interviews im Buch, die Anja Maier beispielsweise mit einer Kneipenbesitzerin, einer Mutter eines Kindes mit Down-Syndrom, einer Kinerärztin oder mit einer Standesbeamtin vom Prenzlauer Berg führt. Tränen gelacht habe ich über die Aussagen der Kneipenwirtin über die Rinder, die in ihrem Cafè die Euter auspacken und so die restliche Kundschaft vergrätzen. Das Buch ist durchaus unterhaltsam und erlaubt es sich mit den ein oder anderen Mutti-Themen selbstkritisch auseinander zu setzen ohne zu verkrampfen. Ich würde es allen „lockeren“ Muttis empfehlen, die Humor haben, die mehr als ein Kind haben, keine Schwäbinnen sind und nicht im Prenzlauer Berg wohnen.

Übrigens, die Autorin, Anja Maier, wurde 1965 in Ostberlin geboren und arbeitet derzeit als taz-Journalistin. Bevor sie das wurde, war sie Schriftsetzerin, Studentin, Redaktionsassistentin und Korrektorin. Mit ihrem Mann und den beiden Töchtern lebt sie in Brandenburg am Ende einer verkehrsberuhigten Sackgasse.

Für alle Mamas, die ich jetzt nicht abgeschreckt habe gibt es das Buch für 9 Euro. Online habe ich es beispielsweise bei amazon.de gefunden.

 

 

 

FM4 & Vienna Calling

 

Ich bin mit FM4, dem österreichischen Radiosender des ORF, erwachsen geworden und gehörte zu den wenigen Grenznahen Heranwachsenden, die FM4 von Anfang an via Radio empfangen konnten. Damit war ich Landei ausnahmsweise mal cool und den Münchnern etwas voraus. FM4 war bei mir dabei, als ich zum ersten Mal ohne meine Eltern über den Brenner fuhr, als ich dachte Liebeskummer geht nie vorbei und als sich mein BWL-Studium von der besonders faden Seite zeigte. Fritz Ostermayer und die Chefin, Monika Eigensperger sind seit 1996, dem Beginn von FM4 dabei. Das Konzept ist einfach Musik abseits des Mainstreams zu spielen, gepaart mit Nachrichten in Englisch und der Veranstaltung von ziemlich guten Festen. Dank Michel Attia, durfte ich auch immer dabei sein, wenn FM4 ein Gastspiel im Münchner Muffatwerk gab. Außerdem besitze ich eine Fußmatte mit dem FM4-Claim „You`re at home baby!“ FM4 ist immer noch mit dabei in meinem Leben: an Sylvester auf der Hütte in Söll, via Livestream während ich arbeite oder an verregneten Sonntagen, wenn ich mit Mann und Kindern durch`s Haus tanze.

Hier gibt es einen schönen Artikel, zum Lieblingsradiosender aus Österreich: http://www.sueddeutsche.de/bayern/radio-fm-aus-oesterreich-coole-welle-aus-wien-1.1327788

Und hier geht`s zum Livehören: http://fm4.orf.at/ Ganz viel Spaß!

Herzen und Buchstaben von Missmatilda

 

 

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Steffi Hüther, Mutter von Matilda und Gründerin von Missmatilda habe ich im letzten Sommer auf einem Kindergeburtstag kennen gelernt. Ich war spontan begeistert von ihrer Idee. Zunächst fertigte die Deko-Spezialistin und gelernte Raumausstatterin Ohringboards. Die kamen so gut an, dass sie sich im September 2011 selbständig machte. Inzwischen umfasst ihre angebotene Produktpalette auch Schlüsselboards, Deko-Buchstaben und Deko-Herzen. Letztere kosten ab 49 Euro und eignen sich sehr gut als Hochzeits- oder Muttertagsgeschenk. Alles kann individuell gefertigt werden und so entstehen hübsche Unikate. An der neuen Homepage www.missmatilda.de wird noch gebastelt. Mehr Eindrücke von den schönen Dekoartikeln von Missmatilda kann man auf  http://www.facebook.com/pages/Missmatilda/305010126178547 bekommen.

Ganz besondere Kinderfotos von Khema Wilson

 

Unter dem Künstlernamen Khema Wilson – der Name ihrer Großmutter – arbeitet Carola Niemann seit vielen Jahren im Bereich der professionellen Fotografie. Sie hat sich auf die Fotografie von Kindern spezialisiert. Die kleinen Protagonisten besucht sie am liebsten in ihrer gewohnten Umgebung, lässt sie träumen und knipst Bilder, die einzigartige Momentaufnahmen sind. Ihre Fotos stechen heraus und sind etwas ganz Besonderes. Als leitende Foto- und Moderedakteurin beim Playboy, Maxim und Cover hat sie ihr sicheres Gespür für Ästhetik dem „älteren“ Publikum bewiesen. Ich persönlich habe sie vor ca. 10 Jahren auf meinem ersten Pressedinner als Junior PR-Beraterin kennen gelernt und war an diesem Abend ganz besonders froh über ihre natürliche, lebensfrohe Art.

Schön anzusehen sind die Bilder, die sie bereits gemacht hat und auf ihrer Homepage zeigt: http://www.khema-wilson.com/

 

Interview mit Kate Ellis, Designerin von Rosebowl and Bricks und zweifache Mama

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Kate kenne ich schon eine Weile. Damals als wir uns kennen lernten, hatte ich noch keine Kinder während Kate`s ältere Tochter schon im Game Boy-Alter war. Sie ist gebürtige Britin, lebt seit 1990 in München und war u.a. für Marken wie Freeman T-Porter oder Sabotage als Modedesignerin aktiv. Inzwischen ist sie zweifache Mutter, ihre Tochter ist 18, ihr Sohn fast 5 und sie arbeitet als Head of Design für das junge Vintage-Modelabel Rosebowl and Bricks (www.rosebowlandbricks.com).

1) Welches ist Dein Lieblings-Laden oder Dein Lieblings-Online-Shop?

Als Designerin muss ich sagen „BROWNS“ South Molton Street in London, dort gibt es momentan die angesagtesten Designer-Kollektionen. Lieben tue ich alle Uralten Department Stores, wie Macy’s, Harrods, Selfridges usw. Auch Dallmayer in München mag ich sehr. ABER mein absoluter Lieblingsladen ist: Vivienne Westwoods Store „Worlds End “  in London, den gibt es schon seit 30 Jahren und der ist einfach Kult.

2) Was ist die größte Herausforderung in Deinem Alltag? 
Der Kampf gegen die Zeit.
3) Was macht für Dich Dein Leben Lebenswert?
Eine glückliche Familie.
4) Was ärgert Dich an Deutschland in Bezug auf das Muttersein?
Wenig. Die Akzeptanz ist inzwischen groß für die unterschiedlichsten Lebensmodelle .
Eine neues Phänomen in den Städten wie München ist der Mangel an Kinderbetreuungsplätzen.
Ich gehörte früher zu einer Minderheit, die mit Kindern in der Innenstadt wohnen wollte, das ist jetzt nicht mehr so.
5) Was machst Du an einem Kinderfreien-Tag?
Wenn ich das Glück haben sollte, dass ich auch nicht arbeiten muss (passiert ja selten) dann geht es erstmal darum  alles „langsam“ und ohne Hektik zu machen.
Wenn ich nichts geplant habe, dann bummele ich gern wie ein Tourist am Virktualienmarkt rum, esse dort zu Mittag und treffe mich mit Freunden.
Hier noch ein Ergebnis aus ihrer aktuellen SS12 Kollektion von Rosebowl and Bricks:

Unbedingt Lesen: Karen Duve`s „Anständig Essen“

 

Das Buch ist schon etwas länger auf dem Markt und trotzdem will ich es hier vorstellen. Mir wurde es von einer „Mutti“ empfohlen und so bestellte ich es mir im Internet. Allein die Tatsache, dass die Autorin sich ihren Lebensunterhalt als Taxi-Fahrerin verdient hatte, machte es für mich interessant. Es ist für alle, die sich schon mal gefragt haben, ob die Kälbchen in den weißen Boxen tatsächlich so glücklich sind und ob es ok ist, wenn unsere Kinder schon bevor sie ihr erstes Zähnchen haben, eine Gelbwurst von den Fachverkäufern im Supermarkt in die Hand gedrückt bekommen. Die Autorin Karen Duve schreibt abwechslungsreich, scheint etwas schrullig wobei  alle ihre Gedanken und Erfahrungsberichte sehr gut nachvollziehbar sind. Das sympathische ist auch ihr Fazit, nach Monaten in denen sie sich nur von Bio-Produkten, vegetarisch, vegan und zum Schluss sogar ausschliesslich fructan ernährt hat. Ich verzichte seitdem, soweit es geht auf Fleisch, habe Milchprodukte sehr reduziert und achte darauf, was in den Lebensmittel drinnen ist und wo sie herkommen. Ach und Hühnchen habe ich komplett von der Einkaufsliste gestrichen. Eier gibt es maximal noch vom benachbarten Bauernhof.

Das Buch gibt es bei amazon zu kaufen.

Gut ist in diesem Zusammenhang auch www.foodwatch.de

Mein Liebelingsauto: der FIAT 500

los gehts ->

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Das ist der „alte“ Fiat 500 von unserem Garagenopa Uwe. Der ist neben unserem Familienauto das zweite Auto, indem meine Tochter Emilie fahren spielen durfte.

Prompt ist sie auch von der Emmeramsmühle in München in nur wenigen Minuten nach Italien ans Meer gefahren, während ihre Cousine Leni etwas skeptisch aus dem Fenster blickte…