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Warum ich nicht finde, dass Kinderkriegen und -haben der blanke Horror ist!

Posted: März 30th, 2018 | Author: | Filed under: Allgemein, Lifestyle | Tags: , , , , , | Kommentare deaktiviert für Warum ich nicht finde, dass Kinderkriegen und -haben der blanke Horror ist!

Gerade gibt es viele Artikel, sogar Bücher wie beispielsweise „Stillleben“ von Antonia Braun, die sich meiner Meinung nach zwar sehr realistisch und gnadenlos ehrlich, aber insgesamt viel zu negativ mit dem Kinderkriegen und Muttersein befassen. Ihr Tenor lässt sich in etwa so zusammenfassen: Kinderkriegen und das Kinderhaben sind für Frauen der blanke Horror. Bergüßenswert finde ich dabei, dass das Mutterwerden und Elternsein nicht mehr so idealisiert wird. Die rosarote Brille und die vielen „Heile-Welt-Geschichten“ vom Alltag mit Kindern haben ausgedient, weil es sie in der Realtität einfach nicht gibt. Dennoch ist mir diese jüngste Gegenbewegung zur Elterschaft zu negativ, denn sie sind nur ein Teil eines ganzen, kompletten Bildes, mit all seinen postiven wie negativen Facetten. Ich gebe zu, die Geburt meiner ersten Tochter war kein Zuckerschlecken, denn sie endete in einem Notkaiserschnitt. Und ja, auch ich habe meine berufliche Karriere in den letzten 10 Jahren bestimmt nicht so vorantreiben könnnen, wie ich es als kinderlose Frau gekonnt hätte. Obendrein ist die Beziehung zum Vater meiner Kinder vor genau zwei Jahren in die Brüche gegangen und die tägliche Versorgung der Kinder kostet viel Kraft und natürlich Zeit. Dennoch sind für mich meine beiden Töchter das größte Geschenk meines Lebens. Sie haben es so unglaublich bereichert, mir geholfen viele Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen und mich gelehrt bedingungslos zu LIEBEN. Und ganz ehrlich, ich freue mich jeden Morgen mit ihnen zusammen aufzuwachen, sie zu knuddeln und mit ihnen à la Toni Erdmann die Momente zu genießen. Meine inzwischen 94-jährige Oma hat es für mich ganz treffend auf den Punkt gebracht: „Die Zeit mit den Kindern, als sie noch klein waren, ist für mich Rückblickend nur ein Wimpernschlag gewesen und war mit Abstand die schönste und intensivste Zeit in meinem Leben“.