Use your widget sidebars in the admin Design tab to change this little blurb here. Add the text widget to the Blurb Sidebar!

Der krönende Abschluss der Modewoche war eine VOGA-Stunde!

Posted: Juli 16th, 2015 | Author: | Filed under: Allgemein, Lifestyle | Tags: , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Der krönende Abschluss der Modewoche war eine VOGA-Stunde!

Einladung VOGA, Soho House Berlin

Abgesehen vom endgültigen Aus für die Streetwear-Messe Bread & Butter, bei der kurioserweise Zalando erst einige Monate zuvor als Investor eingestiegen war, gab es wenig Spektakuläres. Die deutschen C-Promis wie Marie Nasemann oder Eva Padberg saßen hübsch gekleidet und geschminkt in den Frontrows, die gezeigte Mode war ansprechend aber wenig aufregend und die Messehallen gut gefüllt. Mein persönliches Highlight war die VOGA-Stunde im Soho House am Sonntag nach der Fashion Week.

House of Voga Welcome to the club!

Voga ist Yoga mit coolen Beats. Die Übungen werden einfach schneller geturnt und dann sieht das richtig toll aus, vorausgesetzt es ist passend zum Takt. Juliet Murrell ist die Gründerin und mchaerin von Yoga und hat diesen „Fashionable Fabulös Fitness Fun“ nach London gebracht. Ich bin gespannt, wann Voga zu mir nach München runter schwappt. Mehr Informationen findet ihr auf der offiziellen Homepage unter: vogalondon.co.uk. Gut für einen ersten Eindruck ist auch der Instagram-Account!

Juliet Murell Vogateacher, London


Zalando unterzeichnet Absichtserklärung zum Kauf der Bread & Butter

Posted: Juni 9th, 2015 | Author: | Filed under: Allgemein, Fashion für Muttis, Lifestyle | Tags: , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Zalando unterzeichnet Absichtserklärung zum Kauf der Bread & Butter

Bread & Butter in Tempelhof, Screenshot von www.breadandbutter.com

Gestern, an meinem ersten Tag zurück im Babyoffice nach unserem Urlaub auf Sri Lanka durfte ich gleich eine spektakuläre Presseinfo lesen. Deutschlands größter Onlineshop für Mode hat eine Absichtserklärung unterzeichnet, die angeschlagene Modefachmesse Bread & Butter zu kaufen. Diese befindet sich derzeit in einem Insolvenzverfahren und so könnte Zalando der große Retter in der Not werden. À la Grönemayer habe ich mich zunächst gefragt: „Was soll das?“ Mir ist klar, dass Zalando kein Investment tätigt, dass zum Scheitern verurteilt ist. Aber welchen Benefit erhofft sich der Berliner Versandhändler daraus? Klar, die von Karl-Heinz Müller aufgebaute Marke Bread & Butter steht fast schon wie ein Synonym für die Berliner Modewoche. Auch Endkonsumenten wissen um die Streetwear-Messe, die bislang zweimal jährlich im stillgelegten Berliner Flughafen Tempelhof statt fand. Auch verfügen die Mitarbeiter der Bread & Butter über sehr gute Kontakte zu den Modeherstellern. Und sie sind unbestritten pfiffig in Sachen Kreation und Event-Organisation. Hier könnten sich die anderen Berliner Modemessen wie die Premium, die Ethical Fashion Show oder die Panorama einiges abschauen. Geplant ist eine Messe, die wie schon von Karl-Heinz Müller in Betracht gezogen, auf die Endkonsumenten zielt. Dort könnten die Modelabels direkt mit den Kunden in Kontakt treten und ihre neuen Kollektionen und Marketing-Ideen vorstellen. Was ich dabei begrüßen würde ist, dass dieser Ansatz, den teilweise irrwitzigen Vorlauf den die Modehersteller vom Design bis zur Produktion ihrer Kollektionen benötigen, kritisch überdenkt. Viele Marken würden viel, viel besser dastehen, wenn sie nicht zwei Kollektionen pro Jahr produzieren müssten, sondern sich nach konkreten Kundenbedürfnissen und großen Trends richten könnten. Einige Modelabels aus dem ökologisch nachhaltigen Segment machen dies bereits.

Der Online-Versandhändler Zalando wurde 2008 von David Schneider und Robert Gentz in Berlin mit Investorenkapital der drei Samwer-Brüder gegründet. Gestartet war Zalando anfangs als Onlineshop „nur“ für Schuhe und Accessoires. Seit einigen Jahren bietet Zalando auch Kleidung an, darunter sogar eigene Kollektionen. Zalando offeriert über 1500 Marken, zuletzt kamen Gap, Asos und Topshop hinzu. Legendär sind die Werbespots von Zalando, im jüngsten machte das britische Topmodel Cara Delevingne den Onlinehändler zum Gesprächsthema Nummer 1 in der Modebranche.

Ich persönlich bin gespannt wie diese Zusammenarbeit konkret aussehen wird und wie es mit dem „Label“ Bread & Butter weiter gehen wird.


New York Fashion Week ohne Titelsponsor Mercedes-Benz

Posted: Januar 7th, 2015 | Author: | Filed under: Fashion für Muttis, Lifestyle | Tags: , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für New York Fashion Week ohne Titelsponsor Mercedes-Benz

Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Kampagnenimage

Kurz vor Weihnachten wurde das neue Kampagnenfoto für die Mercedes-Benz Fashion Week, die vom 19. bis 22. Januar 2015 in Berlin statt finden wird gelaunched. Darauf sind neben den Promis, zwei automobile Meisterwerke zu sehen. Es handelt sich um einem Klassiker aus den siebziger Jahren – den Mercedes-Benz C 111 und eine Neuentwicklung – den Mercedes-AMG GT.

Behind-The-Scenes

Für die Kampagne hat Mercedes-Benz keine Kosten und Mühen gescheut und die beiden Teamkollegen Lewis Hamilton – neugekrönter Formel-1-Weltmeister – und Nico Rosberg engagiert. Neben ihnen posiert Dree Hemingway, eines der aktuell gefragtesten Fotomodelle und Schauspielerin, die Urenkelin von Ernest Hemingway. Mehr Infos zu Kampagne und Behind-The-Scenes-Fotos dazu findet ihr hier.

Mercedes-Benz Fashion Week Berlin

Und nun kam mir zu Ohren, dass Mercedes-Benz sein Engagement als Titelsponosr der New York Fashion Week nach der Ausgabe im Februar 2015 beenden wird. Mercedes-Benz war seit 2007 der Namens gebende Finanzier in New York. Vermutlich lohnt es sich doch nicht, viel Geld in die Hand zu nehmen für die Werbekampagne und um die wichtigsten Moderedakteurinnen und US-Celebrities während der Fashion Week durch New York zu chauffieren. Ich bin nun mehr als gespannt, wie es in Berlin weiter gehen wird. Laut offiziellen Statements des Deutschen Automobilherstellers aus Stuttgart, wird weiterhin in Sponsorings im Fashion-Bereich investiert. Würde sich Mercedes-Benz auch in der Hauptstadt zurück ziehen, wäre das ein herber Schlag für Berlin. Neben dem Wegfall der Leitmesse Bread & Butter, wäre dies keine positive Entwicklung für die Bemühungen, Berlin als internationale Modemetropole zu etablieren.


In einer Woche beginnt die Fashion Week in Berlin!

Posted: Januar 7th, 2014 | Author: | Filed under: Fashion für Muttis | Tags: , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für In einer Woche beginnt die Fashion Week in Berlin!

Vor den Weihnachtsferien freue ich mich immer auf Weihnachten und Silvester, das Ausschlafen, das Essen und nach den Ferien steht dann die Mercedes Benz Fashion Week in Berlin unmittelbar bevor. Deshalb ist es für mich jetzt auch wirklich nicht schlimm, dass die Ferien schon wieder vorbei sind. Allerdings gibt es in Berlin inzwischen so viele unterschiedlich Messen und Veranstaltungen in dieser Woche vom 13. bis 17. Januar 2014, dass ich langsam aber sicher den Überblick verloren habe. Gemein ist allen Modemessen und dem umfangreichen Rahmenprogrammen, dass sie den Einkäufern von Boutiquen und Department Stores sowie den Stylisten und Journalisten die Kollektionen für den Herbst/Winter 2014/15 präsentieren. Die Besucher haben dann die Qual der Wahl und können von der Bright, einer Fachmesse für Streetwear und Boardsports über die Premium, die Fachmesse für Mode, Schmuck und Accessoires aus dem Premium-Segment, der Ethical Fashion Show für Ökomode bis hin zu „Curvey is sexy“ einer Messe, die sich auf Mode jenseits von Size Zero spezialisiert hat, auswählen, was für sie wichtig und einen Besuch wert ist. Eine schöne Übersicht zu allen Veranstaltungen findet ihr hier!

Übrigens, Georgia May Jagger leiht der diesjährigen Herbst/Winter-Kampagne 2014 der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin, die wieder in der Stammlocation am Brandenburger Tor statt finden wird, ihr Gesicht. Insgesamt werden auf den Laufstegen des „Fashion-Zelts“ 54 Modenschauen statt finden. Dazu kommen 14 offsite-Schauen, wie beispielsweise die von Lala Berlin.

 


Das Wort zum Sonntag: Karl-Heinz Müller zu Entwicklungen in der Deutschen Modebranche

Posted: Dezember 8th, 2013 | Author: | Filed under: Fashion für Muttis, Lifestyle | Tags: , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Das Wort zum Sonntag: Karl-Heinz Müller zu Entwicklungen in der Deutschen Modebranche

Kürzlich bekam ich einen Newsletter vom Modeportal 1st-blue.de mit einem Statement von Bread & Butter Gründer und Macher Karl-Heinz Müller, der in Berlin übrigens auch die beiden 14 oz Stores managed. Ich habe es mit großem Interesse gelesen, war ich doch selbst 2001 auf der Premiere der Bread & Butter mit dabei für meinen ersten PR-Job frisch nach dem endlich abgeschlossenen BWL-Studium. Mittlerweile hat sich viel getan in Berlin und ich gebe zu, dass auch ich während der beiden vergangenen Fashion Weeks im Januar und im Juli 2013 den Überblick über die Messen, die Showrooms und das dazugehörige Rahmenprogramm verloren habe. Ich kann mir vorstellen, dass es die ein oder andere Leserin von Stylepuppe.com auch spannend findet, was der Großmeister des deutschen Modebusiness zur Entwicklung der Bread & Butter und zur Modebranche in Deutschland zu sagen hat? Und das erfreulichste ist, die Bread & Butter wird im Juli 2014 ihre Türen auch für Endkonsumenten öffnen. FASHION WEEK FÜR ALLE!

It’s time for a change! Seit der Gründung der BREAD & BUTTER im Jahr 2001 in Köln haben wir die Branche bewegt. Nach nur drei kleineren Veranstaltungen in Köln sind wir seinerzeit nach Berlin umgezogen. Zu jener Zeit gab es viele kritische Stimmen, hauptsächlich aus dem textilen Establishment, ob denn Berlin der richtige Ort für eine Fashion-Leitmesse sein könnte.Wir haben weder Statistiken noch Kaufkraftanalysen bemüht. Wir haben uns an den Soft Facts orientiert. Berlin war kreativ, im Aufbruch begriffen, die Kunstszene hatte sich bereits in Berlin etabliert. Die Berliner Nightlife Culture ist bis heute weltweit unerreicht. Das waren unsere Argumente. Das hat viele überzeugt. Unser gemeinsamer Erfolg hat uns Recht gegeben.

Aufgrund der mangelnden Infrastruktur rund um unsere damalige Veranstaltungslokalität im Kabelwerk in Berlin-Spandau haben wir uns seinerzeit entschlossen, nach Barcelona umzuziehen. Auch in Barcelona konnten wir alle zusammen große Erfolge verbuchen. Das wird noch vielen in positiver Erinnerung sein.

Dennoch war der Wunsch vieler Aussteller und Fachbesucher unüberhörbar, viele wollten wieder zurück nach Berlin. Im Jahr 2009 war es dann soweit. Wir hatten die einmalige Chance den stillgelegten, historischen Flughafen Berlin-Tempelhof langfristig zu nutzen. Daraufhin haben wir einen 10-Jahresvertrag, plus einer weiteren 10-jährigen Option mit dem Land Berlin abgeschlossen.

Im Januar 2014 findet nun die 10. saisonale Veranstaltung dort statt. Insgesamt ist es nun schon die 30. BREAD & BUTTER – tradeshow for selected brands, bedingt durch die Doppelveranstaltungen in Barcelona und Berlin.

Seit unserer Rückkehr hat sich eine regelrechte Goldgräberstimmung hier in Berlin breit gemacht. Es sind viele neue Messen und kleinere Veranstaltungen entstanden. Letztlich hat auch die IGEDO, die ehemals große Düsseldorfer Leitmesse, die Notwendigkeit gesehen, hier in Berlin zu veranstalten. Damit ist auch das textile Establishment in Berlin angekommen.

Dieser Entwicklung stehe ich sehr kritisch gegenüber. Obwohl ich mich nach wie vor und mehr denn je zu Berlin bekenne, sehe ich die Gefahr, dass Berlin beliebig wird. Es ist ja nunmal sehr einfach, irgendwo eine Halle zu mieten und eine neue „Messe“ zu machen. Die großen Messen, allen voran die BREAD & BUTTER, sorgen ja schon dafür, dass die Fachbesucher kommen.

Dabei fischt jeder im gleichen Teich. Kaum jemand hat ein klares Profil. Jeder spricht jeden an. Letztlich hat sich auch noch die Messe Berlin über einen Veranstalter am neuen, noch nicht eröffneten Flughafen BER mit den Möglichkeiten der öffentlichen Hand ins Messegeschehen eingemischt.

In Berlin hat ein ruinöser Wettbewerb begonnen. Wir alle wissen, was es bedeutet, wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt. Übrig bleiben die Aussteller und die Fachbesucher, die nicht mehr wissen, wo sie hin sollen bzw. müssen. Berlin ist insbesondere für ausländische Besucher unübersichtlich geworden.

Dabei und zudem hat sich der gesamte Markt, insbesondere in den letzten Jahren, massiv verändert. Die vertikalen Anbieter wie H&M, Inditex, Uniqlo, Topshop etc. expandieren nicht nur weiter sehr stark. Mittlerweile kommen diese Anbieter mit diversen Konzepten an den Markt, wie das Beispiel H&M (COS, Monki, Weekday, & Other Stories) zeigt. Die Schnelligkeit und die modische Aussage wird von den Endverbrauchern stark angenommen.

Aber auch die großen und bedeutenden Marken gehen immer mehr den vertikalen Weg. Es entstehen immer mehr „Biotope“ durch Monolabel-Stores in den Innenstädten in Europa. Nicht immer sind diese Mono-Stores erfolgreich, aber durch die zusätzlich erzielte Marge haben die Marken einen klaren Vorteil gegenüber dem klassischen Einzelhändler.

Das nächste Phänomen ist die rasante Entwicklung des Online-Handels, einerseits durch starke Online-Händler wie ASOS und Zalando, aber auch mytheresa, Stylebob, Net a Porter und Mister Freedom, andererseits durch die eigenen Online-Stores der Marken. Der textile Einzelhändler wird vielerorts zur „Probierstube“ des Online-Kunden. Das alles macht dem stationären Einzelhandel das Leben nicht unbedingt einfacher.

Die Tatsache, dass viele Marken am klassischen Wholesale-Business immer weniger Interesse zeigen, erlebe ich in vielen Gesprächen mit unseren Ausstellern bzw. mit jenen, die in den letzten Saisons von einer Teilnahme an einer der großen Messen, nicht nur in Deutschland, Abstand genommen haben.

Selbstverständlich bieten diese massiven Veränderungen Chancen und Risiken. Der Einzelhändler ist gezwungen, sich zu profilieren durch das Sortiment, durch verstärkten Service bzw. er kann auch einen eigenen Online-Store eröffnen etc. pp. Tatsache aber ist und bleibt, dass nur der klassische Modefachhandel in der Lage ist, eine Marke oder ein Label im Markt zu etablieren und zu festigen. Die Marken brauchen deshalb auch in Zukunft den stationären, ambitonierten Einzelhändler. Und auch der Fachhandel braucht weiterhin abverkaufsstarke Marken im Sortiment, um seine Kosten zu decken. Nur so ist der Händler noch in der Lage, modische Experimente einzugehen.

Mein Fazit ist, wir befinden uns mitten in einem eindeutigen Strukturwandel, dem auch wir uns nicht verschließen können und wollen. Die Zeiten haben sich massiv verändert. Die BREAD & BUTTER als Leitmesse für kontemporäre Modekultur muss die entsprechenden Antworten parat haben. Heute genügt ein Ortswechsel nicht mehr, wie er von vielen Ausstellern gefordert wird. Immer wieder kursiert das Gerücht, die BREAD & BUTTER würde nach Istanbul umziehen. Das haben wir nicht vor. Deutschland, als starker Heimmarkt, hat für unsere Aussteller eindeutige Vorteile.

Wir haben in der letzten Dekade die Branche nicht nur bewegt, wie haben sie, zusammen mit unseren Ausstellern und unseren Fachbesuchern, sehr stark beeinflusst, vielleicht sogar geführt. Das soll so bleiben.

Unsere Aussteller erwarten von der BREAD & BUTTER eine Antwort auf die Herausforderungen, die vor uns allen liegen. Eine Antwort, die allen Marktteilnehmern gerecht wird.

Wir haben uns dazu entschlossen, den wichtigsten Marktteilnehmer am Ende der Kette mit einzubeziehen, nämlich den Endverbraucher. Der Endverbraucher ist durch die neuen Medien besser informiert als je zuvor. Der gesamte Markt ist sehr viel mehr vom positiven Image, das der Endverbraucher prägt, abhängig, dabei sind die Informationsquellen sehr vielfältig geworden. Eine Anzeige in einem Hochglanzmagazin genügt nicht mehr allein. Ich glaube, dass ich zurecht von einem Endverbrauchermarkt spreche. Der Endverbraucher bestimmt heute mehr denn je was er, wann, wie und wo kauft.

Wir wissen sehr genau, dass das keine leichte Aufgabe sein wird. Wir rechnen mit starkem Gegenwind wie damals, als wir von Köln nach Berlin gezogen sind. Der Pionier hat es immer schwerer als diejenigen, die sich ins gemachte Nest setzen. Ich möchte aber deutlich machen und klar sagen, dass wir auch weiterhin die Interessen des Fachhandels im Fokus haben werden.

Nach vielen Gesprächen in den letzten Wochen und Monaten ist der Gedanke mehr und mehr gereift, dass die Zeit gekommen ist, in der wir etwas verändern müssen und das nicht nur im eigenen Interesse, sondern auch im Interesse der gesamten Branche. Die BREAD & BUTTER wird sich ab Juli 2014 neu aufstellen. Wir werden ein neues Kapitel aufschlagen.“


Impressionen und persönlicher Rückblick zur Fashion Week in Berlin

Posted: Juli 11th, 2013 | Author: | Filed under: Fashion für Muttis, Lifestyle | Tags: , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Impressionen und persönlicher Rückblick zur Fashion Week in Berlin

1. Die fast leere Eingangshalle der Bread & Butter auf dem stillgelegten Flughafen Tempelhof hat mich geschockt. Offiziell wurde das mit dem selektiven Besuchermanagement erklärt, aber ich habe mich schon gefragt, ob sich eine dünn besuchte Messe für die Marken lohnt. Der Bread & Butter-Macher, Karl-Heinz Müller, ist ein schlauer Fuchs und ich denke er wird in der nächsten Saison mit etwas spannendem Neuen aufwarten. Wer weiß, vielleicht geht es im Januar 2014 nach Moskau?

2. Schön, dass der Trend zu umweltbewusster Mode bestehen bleibt. Es gibt sogar eine Messe, die Ethical Fashion Show, die  ausschliesslich Marken mit ökologisch nachhaltiger Mode und Accessoires präsentiert. Die werden auch immer ansehnlicher und ich habe einige Labels entdeckt, die ich zukünftig hier vorstellen möchte. Eine kleine Lese-Perle zu diesem Thema ist der Blog Verggie-Love aus Berlin mit vielen schicken Themen zum grünen und nachhaltigen Lebensstil.

3. Die Stimmung auf der Modemesse Premium war sehr positiv und ich habe neben Boulezar, IRO, Allude und add viele tolle neue Marken entdeckt. Und im nächsten Sommer gibt es ein Wiedersehen mit vielen bereits bekannten Lieblingen: Kashmir bleibt, Stiefletten bleiben, Espandrilles bleiben, transparente Kleider und Tuniken bleiben und Schmuck im Hippie-Look wird auch nächsten Sommer gut ankommen.

4. Sehr begrüßt habe ich die komplett neue Modemesse Curvy is Sexy, die gezeigt hat, das Mode in großen Größen nicht nur Tragbar, sondern auch sehr cool sein kann. Beth Dito, Adèle, Tara Lynn und viele andere Promis beweisen längst, dass Erfolg auch mit Kleidergrößen jenseits der 36 möglich ist. Adieu Magerwahn!

5. Ein neues Schuh-Label, dass ich entdeckt habe ist The Last Conspiracy. Die Stiefletten muss ich haben und ich hoffe, dass sie ab nächstem Frühjahr in der Shoekeria in München erhältlich sein werden!

6. Mein persönliches Must-Have: ein Regenparka von add in Pink: da kann die Regensaison 2014 kommen, wenn es denn unbedingt sein muss.

7. Die Fashion Shows waren diese Saison fast alle mit einer persönlichen Note. Nervige Paparazzi-Aufläufe Rund um C-Promis haben den Ablauf nicht gestört, die Stimmung im Zelt war positiv und viele Off-Locations waren geschmackvoll und passend  ausgewählt. Mir persönlich haben die neuen Sommerkollektionen für 2014 von Lala Berlin, HolyGhost und Achtland am besten gefallen. Dabei will ich noch die finnische Nachwuchsdesignerin Satu Maraanen erwähnen und David Tomaszewski.


Neues Kleid für die Fashion Week in Berlin von Paul & Joe Sister

Posted: Juni 25th, 2013 | Author: | Filed under: Fashion für Muttis | Tags: , , , , | Kommentare deaktiviert für Neues Kleid für die Fashion Week in Berlin von Paul & Joe Sister

Alle sechs Monate stehe ich wieder vor meinem Kleiderschrank, finde natürlich überhaupt nichts Hübsches, obwohl mir so einige Lieblingsteile entgegen fallen. Nächste Woche beginnt die Fashion Week in Berlin und dafür benötige ich ein Kleid, dass etwas her macht während der Schauen, das bequem ist, damit ich stundenlang über die Premium oder die Bread & Butter laufen kann und das obendrein den Wetterkapriolen den Stinkefinger zeigt und bei 15 Grad genauso gut angezogen werden kann wie bei 30 Grad im Schatten.

Gefunden habe ich ein schwarzes Chiffonkleid mit kurzem Rüschenrock von Paul & Joe Sister für 190 Euro im Onlineshop www.gretaundluis.com. Besonders gut gefallen mir die gesmokte Taille mit Zierstitchings, der V-Ausschnitt mit verdeckter Knopfleiste und die 7/8-Ärmel.

Die französische Designerin Sophie Albou gründete 1995 das nach ihren beiden Söhnen benannte Fashion Label Paul & Joe. Nach dem Erfolg ihrer Damen- und Herrenkollektionen erschien schon bald eine erste Linie für junge Frauen: Paul & Joe Sister. Sie überzeugte durch ihren extravaganten Stil und fand schnell eine große Fangemeinde. Die Ready-To-Wear Kollektionen von Paul & Joe Sister gefällt mir persönlich sehr gut, weil sie sowohl feminin und elegant als auch sexy und rockig ist. Damenmode von Paul & Joe Sister ist inzwischen in über 30 Ländern erhältlich und wird von Stars wie Vanessa Paradis, Helena Christensen und Kirsten Dunst getragen. Mehr zu Paul & Joe Sister findet ihr auf der offiziellen Homepage: www.paulandjoe.com

 


Eindrücke von der Fashion Week aus Berlin

Posted: Januar 16th, 2013 | Author: | Filed under: Fashion für Muttis | Tags: , , , , , , | No Comments »

Alle sechs Monate wieder trifft sich das Who is Who der deutschen Modebranche in Berlin zur Berlin Fashion Week. Im Zelt am Brandenburger Tor finden die Modenschauen statt, in den Hallen des ehemaligen Flughafens Tempelhof schwirren die Streetwear-Liebhaber über die Bread & Butter und auf der Premium in der Luckenwalderstraße zeigen vor allem italienische Labels welche Trends im Herbst/Winter 2013 kommen. Ich persönlich war leicht enttäuscht von den vielen bunten gesteppten Daunenjacken, den Vintage-Sneakern und UGG-Plagiaten und den wild bedruckten Denims. Dafür haben mir viele Cashmere-Pullover und Jacken sehr gut gefallen, vor allem die von 360 Grad Sweater und von New Scottland.

Hier kommen meine ersten Bilder aus Berlin:

Zwischen der Siegessäule und dem Brandenburger Tor steht das Fashionweek-Zelt

Store-Check: der Tommy Hilfiger Store auf dem Ku´Damm ist beeindruckend!

 

Gesteppte Daune bleibt auch im nächsten Winter ein Trend: hier gesehen bei Geospirit auf der Premium

 

Auf diesem Pferd im Fashionweek-Zelt durften sich Models und Fashionistas in Pink verewigen

 

Sneaker auf der Premium

 

Impressionen von der Premium

 

Gleich startet die Fashion Show von Rebekka Ruétz

Rebekka Ruètz FashionShow in Berlin am 15. Januar 2013

 

Streetart in Berlin Mitte macht nachdenklich wobei ich dieses Mal nur wenige dürre Models gesehen habe