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Sehr cool: die Generation Z hat keinen Bock mehr auf Statussymbole

Posted: Juni 30th, 2017 | Author: | Filed under: Allgemein, Lifestyle | Tags: , , , | Kommentare deaktiviert für Sehr cool: die Generation Z hat keinen Bock mehr auf Statussymbole

Als ich die Studie von den Wirtschaftsberatungen Ey, Inlux und Keylens gelesen habe, musste ich Schmunzeln. Die Luxusartikel-Anbieter machen sich sorgen – egal ob aus der Automobilindustrie oder aus dem Luxus-Modesegment. Denn die Generation Z braucht keine Statussymbole mehr wie beispielsweise ein protziges Auto oder eine Luxus-Handtasche.Viel lieber verbringen sie ihre Zeit mit Reisen, Zeit für Freunde oder sich selbst. Adieu Hamsterrad sag`ich da nur! Den Luxusmarken droht ein demographisches Unheil. So stellte beispielsweise der Deutsche Autobauer Mercedes fest, dass das Durchschnittsalter seiner Kundschaft bei 70 Jahren liegt. Die Führerschein-Neulinge dagegen wollen mobil sein, aber brauchen für ihr Ego keinen Benz mehr. Denn für die Generation Z werden Marken und Status immer unwichtiger, während Funktionalität, Nachhaltigkeit und Preisgestaltung relevanter werden. Die aktuelle Analyse zur Generation Z zeigt unmissverständlich auf: Luxus- und Premiummarken werden es in Zukunft schwer haben, die Jungen für sich einzunehmen. Ich persönlich begrüße das sehr. Wieso arbeiten bis zum Anschlag oder gar Burn-Out? Das Leben bietet so viel mehr, als Luxusprodukte, die nur für einen kurzen Moment glücklich machen. Und auf die neidischen Blicke der Nachbarn scheint auch keinen Wert mehr gelegt zu werden. Außerdem gefällt es mir, dass die Themen Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit relevanter werden, denn ich habe mich schon immer gefragt, für was Menschen, die in einer Großstadt mit wenig Parkmöglichkeiten leben, einen Geländewagen benötigen…

 


Der vegane Shopper von Verena Bellutti – die nachhaltige & stylische Alternative zur Plastiktüte!

Posted: März 15th, 2017 | Author: | Filed under: Allgemein, Fashion für Muttis, Lifestyle | Tags: , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Der vegane Shopper von Verena Bellutti – die nachhaltige & stylische Alternative zur Plastiktüte!

Shopper von Verena Bellutti

Plastiktüten gehören meiner Meinung nach verboten! Natürlich habe ich auch schon die Einkaufstasche zu Hause vergessen und meine Einkäufe in einem ausrangierten Karton nach Hause geschleppt, was insbesondere bei Regen in einem Malheur enden kann. Aber dann eine Plastiktüte zu kaufen, geht mal gar nicht. Derzeit nutze ich einen veganen und nachhaltig produzierten Shopper vom Innsbrucker Taschen- und Accessoires Label Verena Bellutti und bin total begeistert. Er ist aus Planen-Material gefertigt, robuster als ein Ibiza-Korb, abwaschbar, falls mal etwas ausläuft oder die eben gekauften Eier kaputt gehen und sieht aufgrund seiner Netz-Optik stylisch aus. Praktisch finde ich die Innentaschen des Shoppers für den Geldbeutel, das iPhone und die Haustürschlüssel. Er hat mich 99€ gekostet und ist in 8 verschiedenen Farben erhältlich. Mein Favorit ist die Farbe Beere.

VerenaBellutti_Shopper_Kalea_Beere_99Euro

Die gleichnamige Gründerin und Designerin Verena Bellutti kreiert neben dem Shopper namens Kalea in Handarbeit diverse Taschen wie Bucket Bags, Clutches, Tote Bags, Weekender, Back Packs und Accessoires, die allesamt vegan, nachhaltig und langlebig sind. Im Sinne von Upcycling werden Planen-Reste von der AMD-Absolventin zu innovativen Lifestyle-Produkten verarbeitet. Super cool finde ich auch die Laptop-, ipad und Make-up Bags. Mehr zum Label und einen Onlineshop findet ihr hier www.verenabellutti.com!

VerenaBellutti_Image_Waterresist


Nachhaltig: Tasse statt Tampon!

Posted: August 29th, 2016 | Author: | Filed under: Allgemein, Lifestyle | Tags: , , , , | Kommentare deaktiviert für Nachhaltig: Tasse statt Tampon!

Menstruationstasse

Bestimmt habt ihr schon in den Sozialen Medien oder in der ein oder anderen Frauenzeitschrift von der  Menstruationstasse erfahren? Die kleinen, futuristisch anmutenden „Cups“aus Silikon sind in den USA schon länger ein Trend und erobern nun auch hierzulande die Badezimmer vor allem, die von jüngerer Frauen. Menstruationstassen lassen sich umwelt- und budgetfreundlich wiederverwenden und fangen das Menstruationsblut auf.

 

Ich habe sie mir in einem Drogeriemarkt für ca. 15€ besorgt und ausprobiert. Dort findet ihr inzwischen eine Auswahl an Marken, Größen, Modellen und Farben. Die Anwendung der Menstruationstasse ist total simpel: Sie wird mit den Fingern zusammengedrückt und dann wie ein Tampon eingeführt, die Öffnung natürlich nach innen gerichtet. Im Körper ploppt der Silikon-Behälter dann auf und sitzt aufgrund des Unterdrucks ziemlich fest. Im See schwimmen, eine Yoga-Stunde oder auch Joggen? Das ist alles gar kein Problem. Sobald die Tasse voll und die Aufnahmekapazität erschöpft ist, wird das Blut einfach in die Toilette gekippt. Anschließend spült ihr die Tasse unter fließendem Wasser gründlich aus und setzt sie wieder ein. Dafür benötigt ihr allerdings etwas Übung und ich habe anfänglich Slipeinlagen verwendet um sicher zu gehen, dass mir kein Malheur passiert.

Mein Fazit: Die wiederverwendbaren Silikon-Cups erzeugen keinen Müll im Gegensatz zu Tampons und Slipeinlagen und setzen ein kleines Zeichen gegen unsere Wegwerfgesellschaft. Und wenn man von dem Aufwand der Säuberung absieht ist sie auch sehr einfach zu handhaben. Obendrein ist sie verblüffend angenehm zu tragen. Mehr Infos findet ihr unter www.menstruationstasse.net!


Noch mehr SOULPOWER: ATMAN von Bernd Kolb!

Posted: Juni 23rd, 2016 | Author: | Filed under: Allgemein, Lifestyle | Tags: , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Noch mehr SOULPOWER: ATMAN von Bernd Kolb!

 

ATMAN_Buch_Cover_Bernd Kolb

 

Nächste Woche beginnt wieder die Mercedes Benz Fashion Week in Berlin und auf meinem Schreibtisch stapeln sich Labels, die dort debütieren und über die ich gerne berichten wollen würde. Aber gerade fasziniert mich ein ganz anderes, beständigeres und viel spannenderes Thema: die Seele. Meine 8-jährige Tochter hat sich die letzten Wochen intensiv mit dem Sein, mit Tod und Wiedergeburt, dem Sinn des Lebens und mit ihrer eigenen Individualität beschäftigt. Ich spüre, dass sie sich immer mehr bewusst wird, wer sie ist. Und jetzt interessiert sie sich natürlich dafür, woher sie kommt, warum sie hier ist und wohin sie nach ihrem Leben hier auf der Erde gehen wird.

 

ATMAN_BerndKolb_Sadhu 02_72dpi Kopie

 

Ganz passend gibt es dazu das Buch ATMAN von Bernd Kolb. ATMAN ist ein Begriff aus dem altindischen Sanskrit und bedeutet »Seele« im Sinne des wahren, individuellen Selbst des Menschen, das bei allen Wahrnehmungen, allem Denken und jedem Gefühl unvergänglich bleibt.

 

ATMAN_BerndKolb_Java_72dpi Kopie

 

Bernd Kolb reiste 2012 durch Asien und traf auf seiner Wisdom Journey auf Menschen, die ihre Seele noch besitzen. Dabei entstanden berührende und sehr bewegende Aufnahmen. Beim Blättern des Fotobandes spürt man die tiefe Seelenverbindung zwischen dem Fotograf und seinem Gegenüber, die dem Fotografen ihre Seele, ihren Atman offenbarten. Somit ist das Buch eine wunderschöne Selbsterfahrung. Es eröffnet weitere Wege zur eigenen Seele, die so viele Menschen im hektischen, von Leistungs- und Konsumdenken dominierten Alltag oft kaum mehr spüren. Das Buch Atman von Bernd Kolb ist eine Bilderreise in unser tiefstes Inneres, eine Begegnung mit unserem wahren Selbst. Atman eben. Spannend finde ich auch seine Motivation dazu! Kolb stellte sich die Frage, warum es uns in den westlichen Konsumgesellschaften so schwer fällt, Nachhaltigkeit in unser Denken und Handeln zu integrieren, obwohl die wissenschaftliche Notwendigkeit belegt ist. Ich bin völlig seiner Meinung, dass unser leider immer noch sehr weit verbreitetes und christlich geprägtes Verständnis von der Endlichkeit unseres Lebens viele Menschen davon abhält, sich als Teil des großen Ganzen zu verstehen. Womit wir beim Thema Reinkarnation wären und die Reisen unserer Seele. 

 

ATMAN_JavaneseGrace_72dpi Kopie

 

Mehr zum Buch und zur Ausstellung ATMAN, die noch bis zum 30. September 2016 in der Berliner Malzfabrik zu bewundern ist, findet ihr hier: www.atman.de. Bernd Kolb selbst kann ich euch auch sehr ans Herz legen. Er hat auch zu vielen anderen Themen visionäre Ansichten und ist einer der bewundernswerten Menschen, die durch ihr Handeln das GUTE in dieser Welt fördern: Chapeau!!!

 

Bernd Kolb

 


Bestes Wellness-, Natur-, Sport- und Designhotel: das AROSEA Lifebalance Hotel

Posted: März 6th, 2016 | Author: | Filed under: Allgemein, Lifestyle | Tags: , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Bestes Wellness-, Natur-, Sport- und Designhotel: das AROSEA Lifebalance Hotel

AROSEA by Night

Nachdem unsere Große letzten Freitag ihr tolles Zwischenzeugnis in Empfang nehmen durfte, reisten wir nach Südtirol ins Ultental bei Meran um uns ein erholsames Familienwochenende zu gönnen. In einer traumhaften Berg-Bilderbuchlandschaften rund 1000 Meter über dem Meeresspiegel entdeckten wir unser Domizil für die kommenden zwei Tage: das AROSEA Lifebalance Hotel. Kaum hatten wir unsere Koffer im begehbaren Kleiderschrank der mehr als geräumigen, 85 m2 großen Family Suite abgestellt, hatten unsere Töchter auch schon ihre Bikinis an und wollten ins große Schwimmbad mit Außenpool. Hier wird übrigens auf Chlor verzichtet, was ich großartig finde, weil weder Haare noch Bikini nach dem Plantsch-Vergnügen nach Chlor stinken.

Swimmingpool mit Außenpool im AROSEA Hotel

Wir ließen dahingegen erst einmal das gemütliche und beruhigende Zirbenholz unserer Suite auf uns wirken und bestaunten die mehr als gelungene Umsetzung von Design & Nachhaltigkeit im gesamten Hotel. Die beiden Gründer und Macher Anne Stauder und ihr Mann Thomas Gerstgrasser sind wahrlich Visionäre und überließen bei der Planung des im Dezember 2007 eröffneten Luxushotels nichts dem Zufall. Alles, aber wirklich alles im Hotel vom Frühstücksbüffet bis hin zum Kinderspielzimmer, das direkt neben dem Restaurant-Bereich liegt, ist mit Sinn und Verstand durchdacht, geplant und umgesetzt worden.

Himmelbett im AROSEA Lifebalance Hotel

Das Wetter meinte es nicht so gut mit uns an diesem Wochenende und so unternahmen wir nur einen kurzen Skiausflug auf die Schwemmalm. Das Talstation der Gondel des Skigebiets liegt nur 400 Meter vom Hotel entfernt am Zoggler Stausee. Zurück im Hotel eroberten wir die Saunalandschaft, die sich über zwei Etagen erstreckt. Mir imponierte die finnische Panorama-Sauna mit Außenpool zur Abkühlung, die mich ein klein wenig an die Seesauna des Monte Mare am Tegernseer erinnerte. Nur, dass die Saunalandschaft im AROSEA-Hotel von mir mindestens 5 Sterne mehr bekommen würde.

Saunabereich im AROSEA Luftbalance Hotel

Was mir persönlich auch ganz besonders gut gefallen hat, war die Yogastunde und die Vielfalt der angebotenen Lebensmittel zum Frühstück, Lunch und Dinner, die allen Vorlieben gerecht werden: es wird ausschließlich mit Lebensmitteln von Biobauernhöfen, aus kontrolliertem Anbau oder dem eigenen Kräuter- und Gemüsegarten gekocht, es gibt Glutenfreie, Laktosefreie, Vegane und kalorienreduzierte Mahlzeiten, die mit viel Liebe zubereitet werden. Denn „Eure Lebensmittel sollen eure Heilmittel sein“ (Hippokrates). Meinen Töchtern hat übrigens der Kaiserschmarren am besten geschmeckt.

Kaiserschmarrn im Altental

 

Ihr könnt euch vorstellen, dass wir am Sonntag Nachmittag große Schwierigkeiten hatten, unsere Töchter zur Heimfahrt zu überreden. Ganz toll finde ich übrigens auch das Angebot 60 Tage am Stück im Hotel zu wohnen. Damit wird man als Gast ein Einheimischer auf Zeit und ich könnte endlich an meinem Buch schreiben….

Mehr Informationen zum Hotel findet ihr unter hier: www.arosea.it!

 

Panoramabild vom AROSEA Lifebalance Hotel


Interview mit Meike Rüger vom Kinderlabel Sandstrasse

Posted: Oktober 12th, 2015 | Author: | Filed under: Allgemein, Fashion für Kids, Fashion für Muttis, Interview | Tags: , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Meike Rüger vom Kinderlabel Sandstrasse
Meike Krüger, Designerin und Gründerin von Sandstraße
Vor kurzem habe ich hier auf Stylepuppe.com das süße Kindermodelabel Sandstrasse vorgestellt, dass von Meike Rüger gegründet wurde. Die dreifache Mama ist studierte Modedesignerin und fertigt bequeme Kinderbekleidung in Bioqualität zu sehr fairen Preisen. Sie schneidert auch ganz süße Sweater für uns Mamas. Im Interview mit Stylepuppe erzählt sie, wie sie es schafft, den Alltag als berufstätige Mama von drei kleinen Kindern zu meistern, wohin der nächste Familienurlaub geht und welches die Lieblingsgerichte ihrer Familie sind. Sie hat übrigens einen dawanda-Shop! Schaut doch mal rein unter http://de.dawanda.com/shop/Sandstrasse!
 Sanstrasse Rotes Mäntelchen
1) Wie bist Du auf die Idee gekommen, ein eigenes Modelabel zu gründen? Ich habe Modedesign studiert und hatte auch schon einmal ein eigenes Label mit dazugehörigem Shop in Berlin, zusammen mit zwei Freundinnen. Später habe ich drei wundervolle Kinder bekommen, für die ich schon lange Kleidung nähe, da ich oft nicht so ganz zufrieden bin mit dem, was ich kaufen kann. Freunde und Bekannte haben des öfteren bei mir bestellt und irgendwann entstand der Wunsch, es einfach mal zu probieren und schon wurde ich von meinen eigenen Ideen überrannt…
2) Welche Styles machen Dir beim Design am meisten Spaß? Ach, eigentlich alle. Am allerliebsten suche ich Stoffe aus und überlege, was ich daraus machen möchte. Ich mache ja keine richtige „Mode“ für Kinder, denn ich finde, das brauchen sie nicht. Sie brauchen schöne Sachen, die sich ihren Bedürfnissen (bsp. viel Bewegung) anpassen. Kinder sind einfach keine kleinen Erwachsenen, das wird bei der Bekleidung oft vergessen.
3) Wie sieht Deine Zukunftsvision aus, wovon träumst Du? Für die Sandstrasse? Dass sie wächst, aber langsam, damit ich alles bewältigen kann und es nicht zu chaotisch wird.
4) Wie bekommst Du Job und Familie unter einen Hut? Das ist sehr schwer. Ich habe dabei immer ein schlechtes Gewissen meinen Kindern und meinem Mann gegenüber. Die Kinder spielen aber oft bei mir im Büro/Atelier. Und meist arbeite ich, wenn sie schlafen. Das muss sich irgendwann aber auch mal wieder ändern. Noch sind die Kinder ja aber noch klein.
Meike Krüger von Sandstrasse
5) Hast Du einen Lieblingsdesigner oder eine Lieblingsmarke? Und falls ja, welchen?Nein, nicht wirklich. Ich mag Qualität, natürliche Materialien und gern auch bio. Und da gibt es einige tolle Labels.
6) Was würdest Du ändern, wenn Du einen Tag lang Angela Merkel wärst? Legalize! Nein, das war Quatsch. Schwierig. Frau Merkel hat meiner Meinung nach einen schrecklichen Job und ich möchte auf keinen Fall mit ihr tauschen.
7) Und was machst Du an einem Mamafreien-Tag? Ganz ehrlich? Den gibt es nicht, seit Jahren. Aber ich würde gern alles mal in Ruhe machen. Baden. Einen Spaziergang oder eine Radtour alleine unternehmen. Fotografieren. Und wahrscheinlich die Zeit nutzen, etwas zu erledigen. Vielleicht mal den ganzen Kram hier sortieren, aussortieren, Bilder bearbeiten und endlich mal wieder Fotoabzüge bestellen. Und dann auf meine Lieben warten…
8) Wohin geht euer nächster Familienurlaub? Uh, gut, dass du danach fragst. Ich wollte mich längst darum gekümmert haben! Ich erzähle den Kindern nämlich immer, wir fahren auf einen Bauernhof ins Allgäu…
9) Was ist euer Lieblingsgericht? Das von meinem Mann und mir oder das der Kinder? Pfannkuchen, Nudeln, Kartoffelbrei, Gemüseburger, Kürbis-Süßkartoffel-Birnen-Curry, aber auch Käsebrot und Salat…
10) Und schaffst Du es noch regelmäßig zu lesen? Und falls ja, was liest Du gerade?
Nein, leider nein. Ich bin sowas von uninformiert momentan, peinlich ist das. Ich wünsche mir jeden Morgen eine Mail mit den wichtigsten News des Tages, regional, national und global. Aber bitte kurz gefasst.
Vielen herzlichen Dank liebe Meike, dass Du Dir die Zeit für das Interview genommen hast! 
Meike Krüger Sandstrasse Ein Männlein steht im Walde
 


Interview mit Franziska Bergmiller, der Gründerin und Designerin von Love Kidswear

Posted: Juni 22nd, 2015 | Author: | Filed under: Interview | Tags: , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Interview mit Franziska Bergmiller, der Gründerin und Designerin von Love Kidswear
FranziskaBergmiller_mitKids
Heute gibt mir Franziska Bergmiller die Ehre. Sie ist Mutter von einem Krippen- und einem Kindergartenkind und leidenschaftliche Designerin ihres Kindermode-Labels Love Kidswear. Viele befreundete Mütter träumen ja vom eignen Label, vom eignen Unternehmen. Franzi erzählt mir im Interview auf Stylepuppe.com, wie sie ihren Traum in die Realität umgesetzt hat und wie sie Familie und Job im Alltag meistert.
Image Love Kidswear
1. War es schon immer Dein Traum, ein eigenes Modelabel zu gründen ? Auf die Frage kann ich nur ganz kurz und knapp antworten: Ja!
2. Der Kindermodemarkt ist heiß umkämpft, aber dennoch hast Du mit Love Kidswear eine schöne Nische gefunden. Wie lange hat es gedauert von der ersten Idee bis zur ersten Kollektion? Es scheint mir als ob es für mich gerade der richtige Zeitpunkt ist um meine Vision umzusetzen, denn es hat sich bisher vieles so gut gefügt das von der ersten Idee bis zur ersten Kollektion keine drei Monate vergangen sind 🙂
 3. Schätzen andere Mütter es Wert, dass Du zertifizierte Bioqualitäten verwendest und die Kinderkleidung in Deutschland produzieren lässt? Ja, sehr. Der Nachhaltigkeits-Gedanke ist nicht nur in der Mode für Erwachsene sehr stark vertreten sondern spielt auch in der Kindermode eine große Rolle. Da es Eltern sehr wichtig ist die empfindliche Haut ihrer Kinder zu schützen, ist auch die Schadstoffreiheit der verarbeiteten Stoffe sehr wichtig.
4. Wie sieht Deine Zukunftsvision aus, wovon träumst Du? In meiner Vision schaffe ich es eine gute Balance zwischen meiner Rolle als Mutter, als Partnerin sowie meiner beruflichen Weiterentwicklung zu schaffen. Ich möchte gerne mein Label weiter so aufbauen das es meinen Wertevorstellungen entspricht und wir gut davon leben können. Ich liebe meine Arbeit als Modedesignerin und meine Familie und wünsche mir diese beiden Bereiche gut verbinden zu können und dabei rücksichtsvoll mit der Natur und den Menschen umzugehen. Diese Einstellung  möchte ich auch gerne an meine Kinder weitergeben.
5. Wie bekommst Du Job und Familie unter einen Hut? Leider ist das für mich, wie für viele andere Mütter, immer noch nicht einfach. Meine Kinder sind zwar beide im Kindergarten und in der Krippe untergebracht, aber ohne die Unterstützung von meinem Mann, meinen Eltern und meinen Schwiegereltern, würde es oft nicht gehen.
6. Du hast bei Vivienne Westwood als Designerin gearbeitet. Hast Du noch einen anderen Lieblingsdesigner oder eine Lieblingsmarke? Und falls ja, welche? Meine Zeit bei Vivienne Westwood hat mein Verständnis von Mode und dem Entwurf stark beeinflusst, jedoch schaue ich derzeit auch sehr gerne nach Frankreich. Ich liebe Isabel Marant, aber auch jüngere Designerinnen wie Valentine Gauthier gefallen mir sehr gut.
7. Was würdest Du ändern, wenn Du einen Tag lang Angela Merkel wärst?
Ich würde Kitas stärker an Unternehmen anbinden so das es Müttern leichter fällt wieder ins Berufsleben einzusteigen. Wie man am Beispiel von Skandinavien sieht, steigert das die durchschnittliche Arbeitsleistung enorm (in Deutschland sind es circa 70% Arbeitsleistung pro Kopf im Durchschnitt, in Skandinavien sind es 125%, das ist zumindest teilweise stark bedingt durch Mütter die in kurzer Zeit enorm effektiv arbeiten können). Ausserdem würde ich in den Widerstand gegen das Transatlantische Freihandelsabkommen „TTIP“ gehen. Da der Ausstieg aus den fossilen Energie gerade auf dem G7 Gipfel beschlossen wurde und auch die Flüchtlingspolitik stärker bezuschusst wird, haben sich diese beiden Punkte schon erledigt. 🙂
8. Wohin geht euer nächster Familienurlaub? Mit Freunden nach Kroatien und wir zählen jetzt schon die Tage.
9. Was ist euer Lieblingsgericht? Da ich momentan die Köchin im Hause bin und eine leidenschaftliche Liebe zu asiatischem essen pflege, würde ich im Moment sagen: Thai-Hack!
Es kann aber sein, dass mein Mann und meine Kinder noch Griesnockerl Suppe oder Spätzle Suppe hinzufügen würden ;
10. Schaffst Du es noch regelmäßig zu lesen? Und falls ja, was liest Du gerade? Zum lesen komme ich leider momentan sehr selten. Wenn ich aber dazu komme, lese ich momentan das Buch „Darm mit Charme“ von der sehr charmanten und witzigen Giulia Enders.
Für alle die nun neugierig geworden sind auf die Kindermode, die Franziska entwirft, empfehle ich einen Blick auf die Homepage zu werfen unter love-kidswear.com!

Und hier kommen meine Lieblingsteile aus der aktuellen Love Kidswear-Kollektion!

Shirt von Love Kidswear

 

Body mit roten Sternen von Love Kidswear

 

 

 

Rock Olivia von Love Kidswear in Blau mit blauen Sternen


Werden wir zukünftig unsere Klamotten essen?

Posted: Mai 13th, 2015 | Author: | Filed under: Allgemein, Fashion für Muttis, Lifestyle | Tags: , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Werden wir zukünftig unsere Klamotten essen?

textifood Weltausstellung Mailand

Vom 1. Mai bis zum 31. Oktober 2015 findet die Weltausstellung zum Thema Ernährung in Mailand statt. Im Mittelpunkt der Weltausstellung 2015 präsentiert Textifood den Besuchern textile Kreationen auf der Grundlage von Fasern, die größtenteils essbar sind. Und in Anbetracht der immer weiter wachsenden Bevölkerung, die täglich satt werden möchte, finde ich die Idee gar nicht so abwegig, Mode zu kreieren, die nach Gebrauch verzehrt werden kann.

Clutch aus Bananenseide von Ditta Sandico

 

Unter dem Motto «Die Erde ernähren, Energie für das Leben» hat der französische Pavillon zusammen mit Lille Europe Textifood, eine sehr beeindruckende Ausstellungen verwirklicht. Um die Verwendung von organischen Fasern voranzutreiben, appellierte die Lille3000 an Designer und Stylisten aus dem Eco-Fashionsegment, Kreationen auf der Grundlage von Fasern zu entwerfen, die unter Verwendung von Ernteabfall entstehen. Zur Auswahl standen den Designer dafür beispielsweise Orangen, Zitronen, Ananas, Bananen, Kokosnüsse, Brennnessel, Algen, Pilze, Kaffee, Reis, Soja, Mais, Rüben, Wein, Bier, Muscheln und Schalentiere.

Visor con Ditta Sandico, ca. 30 Euro

Beeindruckend finde ich persönliche die Tücher, Kleider und Accessoires der philippinischen Designerin Ditta Sandico aus Bananenseide. Bananenseide wird in Japan, Nepal oder auch auf den Philippinen verwendet und ist gleichermaßen reißfest, geschmeidig und feuchtigkeitsabstoßend. Obendrein sind die Taschen, Tücher und Kleider erschwinglich. Mehr Infos zu Ditta Sandico und einen Onlineshop findet ihr hier! Aber wenn ich ehrlich bin, finde ich die Vorstellung, ein oftmals getragenes Tuch irgendwann zu Essen eher unappetitlich. Ich werde auf alle Fälle über die Neuigkeiten zum Thema essbare Mode berichten! Tickets und Infos zur Weltausstellung in Mailand findet ihr hier!

 

Em Riem, Dry Banana Leaf Sheaths Photo by Rakz Montana


Haeppi Piecis, ein Design Concept Store Rund um Mode, Design & Musik eröffnet am 24. Juli in München

Posted: Juli 23rd, 2013 | Author: | Filed under: Fashion für Muttis, Lifestyle | Tags: , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Haeppi Piecis, ein Design Concept Store Rund um Mode, Design & Musik eröffnet am 24. Juli in München

Diesen Mittwoch, den 24. Juli eröffnet in München der Design Concept Store mit angeschlossener Galerie HAEPPI PIECIS. Meine ehemalige Komet und Helden Kollegin und inzwischen freiberufliche Designerin und Gründerin Sarah Kaldewey vom Modelabel Neonlachs ist übrigens auch mit dabei.

Die temporäre Ladengalerie, die bis Ende November in einem ehemaligen Teppichgeschäft in der Münchner Maximilianstraße 33 ihre Türen öffnen wird, ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von Kreativen der Münchner Szene: Mode-, Produkt- und Schmuckdesigner, Musiklabels und junge Buchverlage haben sich mit Grafikdesignern und Künstlern zusammengetan und einen gemeinsamen Store mit ihren Arbeiten gefüllt.

Verkauft und ausgestellt werden Designs aus den Bereichen Mode, Schmuck und Accessoires. Auch Hüte, Taschen, Porzellan oder Lampen sowie Platten und Bücher aus der bayerischen Metropole dürfen entdeckt und erstanden werden.

Für alle Nicht-Münchner kommt hier eine Auflistung der teilnehmenden Marken inklusive Verlinkung zu den Websites:

Alexandra Weigand – Accessoires: www.alexandraweigand.com, Anne Gericke – Schmuck: www.annegericke.de, Barbara Decker – Schmuck: www.barbara-decker.com, Birgitta Schrader – Porzellan: www.birgittaschrader.de, Corona Lantana – Hüte: www.coronalantana.com, Daphne van der Grinten – Hüte: www.daphnevandergrinten.de, Florian Biehler für Carl Weishaupt – Gerät: www.carlweishaupt.de, Gabriella Ingram – Taschen: www.gabriellaingram.co.uk, Haltbar – Mode: www.haltbar.de, Hannibal – Mode: www.hannibal-collection.com, J’ai mal à la tête – Mode: www.jaimalalatete.de, Jakob Hentze – Lampen: www.5leuchten.de, Karin Fraidenraij – Strick: www.ka-fraidenraij.com, Menue Orange – Mode, Michael Wagner – Mode: www.michaelwagner-kollektion.de, Miro Craemer – Taschen / Accessoires, Neonlachs – Mode: www.neonlachs.com, Petersen – Strick: www.hellopetersen.com, Pura Ferreiro – Schmuck: www.puraferreiro.de, Rudi Sand – Schmuck: www.rudisand.de, Sarah Lierl – Schmuck: www.sarah-lierl.de, Schaaf – Mode:  www.miriamschaaf.com, Susan Bauer – Leder-Accessoires, Werkstatt München – Gerät: www.werkstatt-muenchen.com, Hammann & von Mier – Kunstbuchverlag: www.hammann-von-mier.tumblr.com , Nectar & Pulse – Reiseführer: www.nectarandpulse.com, Mayolove Music – Musik: www.mayolove-music.com, SVS Records – Musik: www.svs-records.com

 

Auf der offiziellen Website von Haeppi Piecis ist noch nicht viel zu sehen, aber ich bin mir sicher, dass sich das bald ändern wird. Der Opening-Event findet übrigens diesen Mittwoch, den 24. Juli 2013 ab 18 Uhr im Concept Store in der Maximilianstraße statt.


Rebekka Ruétz: von Prêt-à-porter zur Streetwear

Posted: Mai 23rd, 2013 | Author: | Filed under: Fashion für Muttis, Lifestyle | Tags: , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Rebekka Ruétz: von Prêt-à-porter zur Streetwear

 

Im Januar diesen Jahres ließ die österreichische Designerin während der Berlin Fashion Week ihre Models zu Punkrock-Klängen über den Laufsteg stolzieren und erinnerte mich ein wenig an meinen Lieblingsradiosender fm4. Auch ihre Mode war rebellisch und alles andere als Mainstream. YOU KNOW YOU WANT IT ist die neue Streetwearkollektion von Rebekka Ruétz. Nach dem Motto: “Jung, Frech & Sexy“ entstand die provokative und kreative Linie für Männer und Frauen.

Humorvolle Prints und Soul-Food-Sprüche wie „QUICK AND DIRTY“, „LISTEN TO YOUR HEART“, „GLORY HUNTER“, „YOU KNOW YOU WANT IT“, „BREAKFAST INCLUDED“ oder „OUT OF ORDER“ zieren die Shirts und Hoodies. Mir persönlich gefallen die Männershirts und Hoodies mit dem Aufdruck „BREAKFAST INCLUDED“ am besten. So einen Spruch hätte ich mal mit 20 auf einem Männer-T-Shirt sehen wollen. Damals habe ich mir immer Gedanken gemacht, mit welchem „Aufhänger“ ich am besten die Männer anquatsche, ohne dass es peinlich wird. Sehr schön finde ich auch das Damenshirt „GLORY HUNTER“ mit den weiten Ärmeln.

Rebekka F. Ruetz wurde 1984 in Fiss, Tirol/Österreich geboren. Sie lebte in Deutschland, Indien und Großbritannien. Neben ihrer Ausbildung zur Modedesignerin eignete sie sich Kenntnisse in der systemischen Arbeit an und entwickelte ein ausgeprägtes Interesse für die traditionelle Chinesische Medizin. Rebekka lässt sich für ihre Kollektionen von vergangenen Epochen und von der Architektur inspirieren. Das 2009 gegründete Modelabel von Rebekka Ruétz gewinnt international immer mehr an Beliebtheit und sorgt mit einem völlig neuen Blickwinkel für Aufsehen. Respekt verschafft sie sich, indem sie für die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in der Textilproduktion garantiert und mit der Verwendung und Verarbeitung von nachhaltigen Stoffen wie beispielsweise Bambus, die Umwelt schont.

Mehr Informationen zur neuen Streetwearkollektion You Know that you want it, die es ab Juli 2013 im Handel zu sehr fairen Preisen geben wird (Sweater kosten beispielsweise 59 Euro), findet ihr auf der Website und auf facebook. Falls ihr euch für die Prèt-à-Porter Kollektion von Rebekka Ruètz interessiert, dann schaut euch am besten mal ihre offizielle Homepage an.